Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 8 (1865)
- Issue
- 3 (18.1.1865)
- Date
- 1865-01-18
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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66 66 prisentirt LS. L), deß N)2N 1אשי uud Gematria« al« Brweilsührnug gar nicht 1» verwerfende Dinge find. Derselbe Kontrast, der da« inner» Wesen beider Werke von »in« ander trennt, wacht sich auch in der äußern Form bewerklich. Während Sujjai« einfach und ruhig seine Gedanken so deutlich al« möglich wi» dergibt, produzirt iw vorliegenden Werke zumeist der sogenannte Musivstpl seine Sprünge, und unter den in einer kritischen Abhand» langen ganz unnölhigeo Blumen de« Styl« schießt oft eine Witze«» pflanze hervor, dir gewiß nicht io Dorschei» gekommen wäre, hätte nicht dieser Styl, wir jeder Witzling, den Grundsatz: pot'nm amicum quam dictum perdere. Und wirklich bedient fich der!Verfasser in der Hitze seine« Geiste-reichlhuw« oft. wenn die Sprachwenduog ihm al« gelungene dünkt, solcher Ao«drücke, die weder seinem Geiste, »och seinem Herzen Eher dringen. Wa« die Methode unser,« Verfasser« aobelangt. ist er eigeutlich mehr Pilpulist, al« Kritiker; so bemängelt er (3) dir dramatische Wahr» heit in Luzzatto« Dialoge. Sein Lärm (Sl.) über da« Raschi gespeu» dete Lob '), seine Polemik (73) gegen den Ausdruck 2ח1או^י )?Ilv sind pure Wortklauberei. Nun erst (160) sein Naisonement über שאין לחן סוף• Ebenso ist sein Zusammenbriagen der 3ש2ח יחחח mit אוח 85) חננה) ganz pilvulistisch. — Derselbe Zdeengang ist e«, wenn er seltsam genug (S. 69) ein Stück griechische Mythologie mit der Kab» bala verflicht. — Hierher gehört auch der Beleg für die Heiligkeit de« Hoschana Nabda au» Evaug. Job. in der Anmrrk. (216). Hätte er sich blo« auf den Ausdruck חכא berufen, wäre ,war nicht viel bewiesen, aber nicht« einzuwendea gewesen, aber die Folgerung 2 ist sehr ge» zwungen. Wir verweisen nur auf den Ausdruck Jes. SS. 1. — 3 ist, wenn man die Stelle anfwerktam liest, ganz falsch sapicnt» 83t. Noch unglücklicher ist (ibid) der Beleg au« dem 4. Korinther Brief, der Ausdruck steht gar nicht iu asten Ausgaben und wird sehr ver» schieden ouSgelegt. und hat in der Erklärung des Verfasser« gar keinen Siun. Die Beweise au« dem neuen Testauiente scheinen bei den Haaren herbeigezogen. So S. 200. wo dahagadische פנח0 זח אליחו mehr bewiesen hätte. Da wir nun schon Einzelnhriten berührt haben, sei e« un« er« laubt. noch Manchezu erwähnen, obwol, wie schon oben gesagt wurde, da- Ganze für denjenigen, der nicht auf dem Standpunkte de« Berfas» sers steht, gar keine Widerlegung braucht. Der Verfasser bricht eine Lanze für die besondere Heiligkeit de« חושעך׳ und bestrebt sich mit einer wahren Verschwendung von Gelehr» samkeit, da« hohe Alter dieser Heiligkeit zu beweisen; aber wenn die gegebenen Andeutungen wirklich etwa« für fich hätten, so müßte ja die Liturgie de- Tage« davon influirt sein . was aber bekanntlich nicht der Fall ist, selbst die jüngeren Piulim, Hoschanoth, beziehen sich außer iu den יהי רצון ausschließlich nur auf das 2חנ עלי המיס- — Die Wichtigkeit, die der Verfasser (9 —11) auf manche Ausdrücke der heil. Schrift über die Zeit von ר״ה bis ש״ע legt, sind ganz einfach mit dem Gebrauche, die ersten Tage, Wochen de« Jahre« den Jahresanfang zu nennen, erklärbar. Da- ,תקיעה תחבו־ au« Jeruschalmi (28) mag auch al« Gegensatz (vom Wichtigsten bi« zum Unbedeutenden beachten sie genau) aufgefaßt werden. Au« Tosasoth Bejah 15, a. Schlgw. דבי ist deutlich zu ersehen, daß Luzzalo recht hat iu seiner Ausfaffnng de« חפלין p] ־־* לאו Und wirklich, wenn auch Nacht« und am Sabbath von אסור die Rede wäre, die« auf יו״ט auf keinem Faste anwendbar ist. — Vrgl. auch Hagg. Asche« zur Stell», mit der barschen fast groben Aeußeruag de« Berfas» ser«, mit welcher er (23) dir Idee, daß ibid -12ת auf חוה״מ stch beziehet, verwirft. Unklar ist der Standpunkt, den der Verfasser gegen die Verwandt» schaft der Kabbala mit dem Neuplatouiömn« und den Gnostikern rin» nimmt. Daß «« ihm Ernst sei, gerade iu diesrr Verwandtschaft einen Beweis für die Göttlichkeit der Kabbala zu finden, wäre doch gar z« «rtravagaot. Wie er (105) und au andern Stellen sagt, haben die er» teru» Filvsofie und dir Guvstikrr di, Brosamen unter dem Tische der jüdischen Wiffenschast aufgelöst*, dann aber haben die jüdischen Ge» lehrten wieder von Jene« entlehnt kl! Die suprauaturalißischen Wirkungen de» Jezirabuchr« will er (173) damit brwe,sen. daß selbst Pylhagvra«, der mit Lholicheu Ideen sich beschäftigte, ebeusall« al« Wuoderthäter berühmt war. Pivlin ist ihm ״Bruder iu R. Simon b. Jochai*. und er könnt« *) Wir er wieder (122) Raschi zu Srod. mit Gewalt eine kab» balistiiche Deutung aufvräogt, während da« א2ית1ת שלי besser ״mein wahre« Wesen* erklärt werden kan«. da« ganze Lehrgebäude der Kabbala au« der Eaaeade rekou struire». Dgl. hierüber Frank« l,a eabbals 3. Th. 2. Kap. Zn Einem aber müssen vir dem gelehrten Verfasser vollkomme» beipflichtra. daß nämlich t« Talmud und Midrasch viele Spuren dee kabbalistischen Doktrinen sich uachweiseo lassen und da« ist die Brücke, die von der neuen Kabbala zur alten führt. Der Verfasser verspricht in einem eigenen Werke diesen Gegenstand zu behandeln und «in au« feiner Parallel, zwischen Talmud Horioth 3, und Sohar I. 219 d. in der Anmerkung 217 fich errathen läßt, wird ihm der schwankendste, un» sicherste Boden fest genug sein. um Pfeiler kür dies, Brücke zu bauen, und wie diese Vertheidiguog de« Sohar nach Dr. Steinschneider« Au«.» druck (Au« der Literatur in Werth. Jahrbuch) eine verunglückt», ebenso werden wahrscheinlich seine Nachweise der Geheimlebr» in ben Hagadoth eine Uebertreibuog sein; doch möchten wir dieselben gerne bald erscheluen sehen, da auch Schreiber diese« »inen längst fertigen Aufsatz ״Kabbali» stische Elemente iw Talmud und Midrasch* in diesen Blättern zu geben beabsichtigt, und werden auch in diesem. wir e« bei derartigen For, schuugeo der Fall zu sein pflegt, Elemente der Kabbala gezeig» werden, welche nur dem mikroksopische» Blicke desjenigen sichtbar sind, der iu dieser Forschung so ganz vertieft ist, daß er seinen Liebling-gegenständ boa grd mol grd überall erblickt; so ist dennoch zu hoffe» . daß di,je» nigen, die für diesen Zweig der indischen Wissenschaft Interesse haben, von der verschiedenen Beleuchtung de« Gegenstände«, doch einenSchim» wer von Gewißheit in diesem so stark bezweifelten, nie entschieden de» haupteten Zusammenhänge der alte» mit der ueuern Gtheimlehre erlan» gen, und wer kann in einer so dunkeln Parti, mehr verlangen! Eingefendet. Da e« mir nicht gegönnt ist. von allen meinen verehrten Freun» den und Gönnern in der hiesigen Gemeinde persönlich Abschied zu nehmen, erlaube ich mir. die« in diesem Blatte mit der Versicherung zu thuu. daß dir vielfachen Beweis« von Wohlwollen, welch, mir in dieser verehrten Gemeinde zu Theil wurden, stet« zu den angenehmsten Eriu» nerungen meine« Leben« gehöre» werden, und gestatte ich mir bei weinem Abschiede, mich und meine Frau der freundlichen Erinnerung der Gemeinde zu empfehlen. Szegedtn. 15. Jänner 1865. Leon Kaetschmaroff, Ober-Kantor. Bemerkung. Zu unserm größten Bedauern ist im Verzeichnisse der Korrespondenten der Name de« Herrn Ehajim Pollak in Käc-falu auSgebliebrn. Berichtigung. S. 7, Zeit, 4 von uurrn im Te« statt eine deutsche lieber» tzuag licS französisch, Uebersetznng. S. 37 3, 4 von unten ist anstatt ״Hohelied" ״Flohlled* zu lesen. Inserat. 1X7־ Am LS. Februar l. 3■ stade« di« Ziehung de« vom Stars garantirten Prämim-Ansehens statt. Total.Kapital: 13 Millionen 816,841 Franks in Zilber. Die Hauptgewinn, de« Auleben« sind.- 50 Gewinne zu 60.000. 8 Gewinne zu 60.000. 4 zu 45.000. 14 zu 40.000, 13 zu 35.000, 6 zu 32 000. 14 ,0 30.000. 4 zu 25.000, 22 zu 20.000 . 8 zu 18.000. 4 zu 16 000, 13 zu 15 und zu 10.000 Frank« u , uud noch andere Drrimalhuudrrt und fünfzig Taufend Gewinne muffen uusehlbar bei diesem Anirheu gewonnen werde«. Lose für obige Ziehung gütig sinv bei «atersertigtrw StatS» rffekteu-GroßhandluugShause gegen alll'ogleich, VelragSeinseuduag zu bezieh'u. 1 Lo« koste« nur 1 fl.. 3 Los» 2 fl.. 6 Lose 3 fl. 30 Ir., 12 kose 6 fl. Prospekt« »ud Ausklärnngen grati«. sowie auch prompt» Einsen» düng der Ziehungslisten und .׳oentuelleu Gewinne io Silber wird zu» 9""*"י• lionmd I. Milk, flfhelius, (i—4) Frankfurt am Valn. Tä-S-dl«, | Leipzig, Srldflvrrla, »er «rbalill-U. _ «-wvillro«».Vtriog von iran» Wagner. Druck von Sigmund Burger in Szegebm. Hierzu ein Viertel Bogen Beilage»