Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 7 (1864)
- Issue
- 46 (16.11.1864)
- Date
- 1864-11-16
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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w את רבותיו unauslöschlich, und bi« ich immer bereit, zu feinem Wohl mein Möglichstes beizutragen. Unterstützen Sie sei» Vornehmen למק יגיע אל תכלית השלמות האמחיח. awu כתיבה וחתימה טובה beharre ידידם ואוהבם הטרוד מאוד הלן חיים דייטשמאן חונה סח I. Deutschmann. קעלין p״p Der Gottselige diabbi pflegte schon in den zwanziger Zähren feinen Schülern neben den hebräische» Zeugnissen auch deutsche Zeugnisse anszuferligen, da die Erfahrung gelehrt hatte, daß letztere den jungen Leuten bei vielfachen Gelegenheiten gute Dienste leisten. Mein Zeugniß lautet, wie folgt: ״Zeugniß. Vorzeiger dieses, Herr Leopold Löw aus Czernahora, Brünner Kreises in Mähren, hat bei mir fünfZahre lang den Talmud gehört, und sich immer als eiuer der vorzüglichsten Zuhörer benommen. Nuabläßlicher Fleiß, schnelle Fassungskraft und lichtvolle Determinatiön zeichneten diesen jungen Mann aus. Da auch sein Lebens- Wandel streng sittlich und fromm, und seine Denkart echt religiös ist; so nehme ich keinen Anstand, hier öffentlich darzuthun, daß wenn dieser mein DiScipel Leopold Löw noch einige Jahre dem Talmudstudium obliegt, er vollkommen fähig fein wird, das Rabbineramt zu bekleiden, und bei einer Gemeinde in Israel das Wort Gottes zu führen. Urkund dessen meine eigenhändige NamenSsertigung mit Beidrückung meines Siegels. Koll in, am 25. August 1830. (L. S.) Joachim Deutschmannw. p. Rabbiner allda. Indem ich diese Schriftstücke aus dem Originale meines mir cwig unvergeßlichen, großen und edlen Lehrers kopire, bin ich nicht in der Stimmung, mich mit den Anhängern Guggenhcims in eine mich wenig ehrende Polemik einznlaffen. Sollten dieselben wagen, die Echtheit der Schriftstücke zu bezweifeln, bin ich bereit, die Originale dem Herr» Ernst W eh li in Prag eiuzusendeli—Mit .welchem Leumunde ich die Kolliner Jeschiba verließ, geht ferner zur Genüge aus dem Umstande hervor, daß mich der berühmte Kreisrabbiner Samuel Brod in dem benachbarten Hermaumjestcz zu seinem Schwiegersöhne wählen wollte, wie ich aus zahlreichen Originalbriefen beweisen könnte.*) Der in Prag so hochgeachtete Herr Peter Spitz aus Hermanmjestez wird meinen. Gegnern in Kollin auf deren Verlangen erzählen , mit welcher AchtUng man 1830 in der dortigen Gegend von dem jungen Bachur Lebisch sprach. 4. Die im 53״. CH." abgedruckten Mittheilungen aus Kollin haben vorzüglich deshalb allgemeines Interesse, weil sie die auch anderSwo gemachte Erfahrung bestätigen, daß die Vertreter der reaktionären Romantik nicht im Stande sind, in Gemeinden, die auch gebildete Mitglieder besitzen, daö Rabbinat in Ruhe und Frieden zu bekleiden. Herrschte Frieden in der Kolliner Gemeinde, bevor Guggenheimer deren Rabbiner wurde? Ja! Herrscht jetzt Friede daselbst? Nein! Diese Lage wird'durch die verächtlichen, gebildeter Menschen unwürdigen Drohungen der Sachsels nicht geändert. Sie wird sich aber ändern, sobald sich Herr Gi bestrebt, ein würdiger Nachfolger des engelmilden N. Chajjim Deutschmann!» und G.'S Anhänger trachten, gebildete Menschen zu werden. Gelingt ihnen dies, so werden sie vielleicht noch stolz darauf seindaß der Redakteur des. ״B- CH.-׳ vor 34 Jahren zur Elite der Kolliner Jeschiba gehörte! 6. Karlsburg, (Siebenbürgen) 8. November. In der hiefigen königltchen Freistadt wurden dieser Tage die Herren׳ Elias׳ Kohn Noch im Jahre 1845 schrieb mir der Gottselige Brod unter (* אם אמנם עברו ומותי נתקו מורשי לבבו אשד יומת׳:Anderem •בימי קדם ,עכ״ז שביב אהבתי לא נדען, מוקד נצח.הוא במשכיות לבבי. 926 und Dr. Reiner zu Geschwornen gewählt: Beweis genug, daß die Vorurtheile gegen die Juden auch bei uns verschwinden. Die beiden Gewählten dankten bei Gelegenheit einer öffentlichen Sitzung für die ihnen zu Theil gewordene Ehre, worauf sich sowol der allgemein geachtete Bürgermeister, Here v. Värady, wie auch die übrigen Anwesenden in warmen Worten für da» Fortgedeihen der brüderlichen Eintracht zwischen Christen und Juden auSsprachen. Rima-Szombat, 6. November. Die Angaben Ihres hiesigen Korrespondenten sind ungenau. Seit der neuen Organistrung vom 18. Oktober 1862 gibt es hier keinen Gemeindebezirk, wol aber ritten NabbinatSbezirk, welcher 217 Familien zählt. Das Gemeindemitglied, welches am BersöhnungStage beim Morgengebete als Vorbeter fungirte, ist in früheren Jahren beamteter Vorbeter gewesen, und besitzt Gmpfehlungen von bedeutenden Rabbinen. Einige behaupteten zwar, daß in seinem Hause frivole Dinge geschehen. Da aber gegen seine Person keine Beschwerde vorlag, fand ich keinen Grund, gegen seine Vorbeterbefähigung Einwendungen zu Machen. MaiSner, BezirkSrabb. N. Küllö, 9. November. Ihr hiesiger Korrespondent schließt seinen Bericht in Nr. 40 dieses Blattes mir der Erwähnung des erfreulichen Verhältnisses, welches hier zwischen Juden und Nichtjuden obwaltet. Als schönster Beweis dieses erfreulichen Verhältnisse» verdient nun noch registrirt zu werden , daß sich dieser Einigkeit auch in unserer Schule bekundet. Unter der nicht unbedeutenden Zahl unserer Schuljugend befinden sich auch 13 christliche Schüler, die aste Kinder der hiesigen vornehmsten Bürger sind. Durch ein solch loyales Benehmen von Seite der hiesigen christlichen Bevölkerung fühlt sich nun die hiesige Gemeinde iu der Thal sehr geehrt und ist die löbliche Schulkommiffion fortan bestrebt, Beweise für die Konservation diese» schönen Verhältnisse» au den Tag zu legen. Nicht minder geht das eifrige Bestreben der Herren Lehrer I. Katz und S. Rosenberg dahin, das Wohl׳ uns«k«v Schulnach Möglichkeit zu befördern: Sehr zu beduuern ist; dass Herr K. Goldfahn,. der während seine» Hiersein» zur Restaurati o n unserer Schule Vieles beigetragen, bereit» ans unserer Mitte- Abschied genommen hat. R. Altofen, im November. Unter de» zahlreichen mildthätigen Mitgliedern der hiesigen Gemeinde-nimmt Here Karl Goldberger einen hervorragenden Rang ein. Wie in früheren Jahren spendete er auch in diesem- Jahre 100 flV zur Bekleidung armer Schullinder. Auch andere wohlthätige Institute hat er-reichlich bedacht. S. A. Ujhely, 6 November. Zur- Ergänzung dervor- Kurzem in-Ihrem Blattestatlgehabten Diskussion diene au» bester Quelle-geschöpfte Notiz, daß unser verehrtem und׳ aus seinemmehr-jährigenverdienstvollen Wirten in Szegedin auch daselbstgeachteter; ebensotüchtiger; wie gewissenhaft fleißiger Religionslehrer Singervon Seiteder hiesigen Repräsentanz nachdrücklich aufgefordert wurde, sich an dem erweiterten hebräischen Unterrichte zubetheiligen-, was derselbe jedoch ablehnte. Seiner künftigen Theilnahme an-diesem Unterrichte wird-mit wahrem Verlangen entgegengesehen. Der- Unterricht hat bereits begonnen-, undhat sich in Folge dessen-der-Schulbesuch nicht vermindert, was sonst sicherlich geschehen-wäre. Den Lehrplan werden wir nächsten» mittheilen. - L. Szentes, 14. November: In meiner Notix von voriger Woche hat sich leider ein- Fehler eingeschlichen; Um jedem Mrßverständniffe vorzubeugen, bemerkt ich; daß nicht׳ der-Brief Sterns,׳ sondern, wirder aufmerksame Leser leicht, erfleht; der Brief Hildesheimers-Jmpertil nenzen enthält׳. Die Gemeindekennt die Quelle dieser feindseligen-Aenßernngen und wird sich dadurch-nicht irre machen lassen. Pvag, 11. November; Die Kolliner-Wirrenhaben hier-die Aufmerksamkeit auf eine kleine in Kolli» verfaßte Brochüre gelenkt: נשק בד von Nissan Schidlof. Herausgegeben von Israel Pollak in