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Ben Chananja · 1864-04-06 · 14 (6.4.1864) · page 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
7 (1864)
Issue
14 (6.4.1864)
Date
1864-04-06
Page
– (sequence 5)
Language
German
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283 284 (־.מתנהג בה״&ז—.■ ®in weiteres interessantes Beispiel, wo A. einen Eigenamen begrifflich faßt, liefert unS 1. Mos. 38, 5. והיה בבויב :' int Midr. Rabb. zur Stelle findet sich die kurze Glosse פסקת (das in manchen Ausgaben folgende שם מקום ist spaterer Zusatz, weder Jalkut noch Raschi haben es) — Raschi zitirt diese Stelle zur Bekräftigung seiner Meinung> daß der Ort כויב geheißen habe "ע״ש שססקה מלרת" — Hieronymus in den Quast, zu Genes, sagt hierüber: Verbum bebraeum (כויב) hic pro loco vocabulum positum 68t quod Aquila pro re transtulit dicens: et vocavit nomen ejus Selam (Sela) etfactum est ut mentirctur in partu postquam genuit eum“ — Postquam enim genuit Selam stetit partus ejus etc.“ — Aus diesem Zitate erklärt sich die midraschische Glosse und Raschis Meinung findet in Aquila ihren Gewährsmann.. Unter den Fragmenten der aquilaischen Uebersetzung, die sich in den rabbinischen Schriften erhalten haben, und welche Asarja de Ross!'°) zum großem Theile gesammelt hat, sind es drei Stellen, denen wir hier noch unsere Aufmerksamkeit zuwenden wollen. Rabb. zu Klgl. 1, 1. ״So lange der Sohn den Willen-des VaterS Aut, kleidet dieser ihn in Seidengewänder, thut er ihn nicht, dann kleidet der Vater ihn in בגרי ברר also Israel: so lang es Gottes Willen übte, hieß es von ihm (Ez. 16,10.) ואלבישך רקמה, Rabbi Sina versteht darunter Purpur, Aquila übersetzt es mit ״אפקלטורין פליקטא — als Israel aber Hffbörte. seinen Willen zu üben, kleideteer es in בגרי בהר , darum also:!איבה ישבי ברר Zu Ez. 27, 24. ורקמה ist uns die Uebersetzung Äquilas erhalten xoä nomfoag, Hieronymus z. St. bringt in seinem Namen (welches wahrscheinlich der zweiten Ausgabe angehört) in unserem Midrasch finden wir nach geringer Emendation אפקלטין פלימטא Beide: 7T01xtXzct> noXvfuza. Ersteres bedeutet ein bnntgefärbtes Kleid, letztere s׳. welches sich mehr dem Begriffe רקמה anschließt, einen Stoff zu dessen Einschlag Fäden genommen werden, die eingewebt, zusammen Blumen und andere Figuren bilden. Diesen bunten Festkleidern entgegengesetzt war die V68ti8 pulla daS einfärbige Kleid aus dunkelgrauer Wolle, das Kleid der Trauer; es wird also ganz übereinstimmend mit der Aquiläischen Uebersetzung dem רקמה als dem bunten Festgewande "בגרי ברר" das einfarbige Trauergewand entgegengesetzt. Noch finden wir dieses von Aquila gebrauchte Wort an einer Stelle, wo man es bisher nicht gesucht hat: Ber. Rabb. 8.84.״ויפשיטו את יוסף: ד אלעזר אמר בקילוס בא אליהם״ — Dieses Wort בקילוס sieht dem bekannten קלום mit der Präposition ב so ähnlich, daß מ״ב kein Bedenken trägt, es durch בשבח ובשמחה zu umschreiben; man fühlt indessen, wie gezwungen diese Erklärung ist, und wie viel zusagender der Sinn dieser Stelle wird, wenn man in בקילוס das griechische aoixiXqs erkannt hat: Die Brüder fühlen sich »et* letzt, daß Josef zu ihnen, die thätig ihrem gewohnten Geschäfte nachgingen, in seinem Festgewande, im בתוגת פסים oder wie Jon. hat, im פרגור מצוייר alfo aomXogtam und darum ויפשיטו את יוסף וב׳!״ Nach dem Zeugnisse des Jer. Kidd. I hat Aquila 3 Mos. 19, 20. נחרפת mit 2 הרפות Sam. 17, 79. zusammengestellt; daß er wirklich das ה bei letzterem für radical angesehen hat, ergibt sich zu seiner Uebersetzung zu Spr. 27, 22. ׳& בתוך חריפות בבעלי p<7» e/tTkT'ro'ero/Ewi׳ & - vVre^Go, hätte er das ה als Art. betrachtet, der skrupulöse Aquila hätte gewiß das «05*׳ vor E/mnaa. nicht ausgelassen, da wir das ה als Art. an andern Stellen seiner Uebersetznng überall gewissenhaft wiedergegeben finden; seine Konsequenz in der Uebersetzung läßt nnS schließen, daß er für הרפת: nicht xsxopfievTj wie Herr Pr. Angerדז) will, sondern unE7n1aaonEv1f hatte, es eignet sich auch das Wort 7tt1a<m viel besser zu dieser Uebertragung als xoma. Wajjikr. Rabb. 8. 33. Anfang, wird uns die Uebersetzung zu Spr. 18, 21. מות וחיים ביר לשק in dem räthselhaften: "]״מיצטרי מוכירי mitgetheilt; die Erklärung des Aruch ist die einzige, die wir zu dieser Stelle besitzen. Aus dem Bilde aber, das wir in diesen Zeilen von der Uebersetzung des Aquila geliefert, wird man sehr leicht ersehen, wie weit ab es von dem Geiste derselben liegt "״חיים Leben durch ״ ׳ןס^ז־סע״ן—מצטראLössel" und ״ מותTod" durch p^Dü=ttaxouQa ״Messer" zu umschreiben, und abgesehen von der Anomalie, welche dieser Ausdruck in der ganzen Version des Aquila bilden würde , bliebe noch unerklärt, warum Aquila statt ״Tod und Leben", wie es der Tert hat, ״Leben und Tod" setzt, und folgerecht sollte es im Midrasch heißen: ״חיים מכאן מות מכאן״ — Bedenkt man aber, daß der Schwerpunkt hier in "״ביר לשק liegt, so wird man das Bruchstück d:s Aquila auf dieses letztere und nicht auf מות וחיים beziehen. LXX. übersetzt ״in der Hand 'der Zunge", ״iv %siqi ycsffcn/i?" — Aquila aber bei all seinem Festhalten am Terte pflegt sich doch auch manchmal gegen die Buchstäblichkeit der LXX. zu kehren, wo die Figürlichkeit des Ausdrucks auf der Hand liegt, so 2 Mos. 23, 8. פקחים gibt LXX. mit ßXsnovrmv, Aquila hat dafür aoqiSv wie Ottk. חכימין. — So wird auch hier Aquila für לשון QTina, welches darnnter verstanden wird, gesetzt haben; ich stelle mir seine Uebersetzung zu diesem Verse also vor: ״■davKtog xa £0%ןו (xsaoa tov die Uebersetzung für ביר הלשון ward in der angeführten Midraschstelle also ausgeschrieben: (1egm 7. q. %. מסטורי מוכירי später ward aus ס vor ט ein צ das Ganze ward in zwei Theile zerlegt und man hatte מיצטורי מוכירין; und weil darauf die Glosse ׳folgt ״מורת מב4תן וחייבם מב^ן״ hat man es für die Uebersetznng von ״Leben und Tod" gehal-

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