Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 7 (1864)
- Issue
- 9 (2.3.1864)
- Date
- 1864-03-02
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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189 בקולם־ על כן שנאתוס auf diese yaften die Worte des Propheten: den Schwerpunkt ihres Gebetes legen sie in ihre -Stimme,, und darum!sind sie mir verhaßt. - Nun fragen wir wieder פשעי כי NQ1 חטאי NQ דלקת אחרי worin besteht unser Verbrechen, daß Ihr unS so schonungslos verfolget, weil unsere Kinder unfern Gottesdienst verherrlichen helfen-?! Nun wahrlich-, dann muß ein gut Theil unserer Schuld auf unsere alten Weisen und Midraschlehrer fallen, und im Hinblicke auf diese rufen wir stolz und selbstbewußt ans:ותהי אחרירזי כמהו möge unser Ende dem ihrigen gleich sein, mögen wir nur keine schlechtere Juden sein als jene geist- und gemüthsvollen Lehrer, die da sage»') TDV לא בכריעם בן. בעור וכאבנימוס הגררי w* größten Lehrer der י Völker der -alten Welt waren Bileam und Euny- mos aus Gardea. ׳Einst versammelten sich ׳die Völker der Erde um diese 2 Lehrer, nnd richteten-an Sie die Fragen: Wie können wir wohl Israel unter unsere Botmäßigkeit bringen? Wie kann -es uns ermöglicht werdengegenüber diesem Volke die Herrn zu spielen? Da antworteten ihnen jene : ריכו וחזרו על בתו כנסיות וער" בתי מח־שורת שלהי so machet Euch auf und gehet in ihre Synagogen sind Schulen, וז^ם מצאתם שם ר־זינוקות מצפצפין בקול□ und wenn Ihr daselbst Kinderstimmen vernehmet, ־״» ׳» אין אתם יכולים להזדווג להם »«*» über sie, könnet Ihr ihnen .nichts anhaben״ denn wisset: 2 שכן"' חבמיהן אביהןhr Vater hat ihnen die Versichermig -rih-iii!בזמן שקול יעקב. מ8וי בבתי כנסיו^ת ובבו־זי מדרשורת שלדזן?<ין הידים •ידי עשו so lauge die Stimme jüdischer Kinder in Schule und Gottes- Haus gehört wird, so könnet Ihr, Nachkommen Esaus, Israel nichts ,zu Leide thun! Nun fragen wir: הקול קול יעקב? welche Stimme ist wohl die Stimme Jakobs? Diejenige, die hier innerhalb dieser Gottgeweihten Hallen ertönt, oder diejenige , die uns unverdient die grauenerregenden Worte ins Angesicht schleudert? הסירו את אלקי הנסה אשד בתוככם Schaffet die fremden Götter aus Eurer Witte hinweg?! Meine And.! urtheilet selbst! III. . / Auch unser Jugendunterricht nnd unser Schulwesen blieb von den Banublitzen und Donnerkeulen unserer Gegner nicht verschont. Auch auf diese wiesen sie zornentbrannt mit den Worten hin: Schaffet die fremden Götter aus Eurer Mitte 190 hinweg. ״Euere Kinder", so riesen sie uns spöttisch-zu, ,,/werden eher mit den fernstgelegenen Welttheilen, 1als mit einem Theile aus dem Talmud bekannt; bringen mit Thow Seiten als da sind, Kenntniß der wundervollen Natur und ihres Wirkens und Schaffens , Kenntniß wer ׳Geschichte, Ä. dgl. Unding mehr ihre schönen Kindech'ahre ׳hm, kurz Euere Erziehungs- und Unterrichtsweise untergräbt ׳t>e« Sinn für -den altererbten Glauben , für ׳alles Gute And Fromme." Ein herber bitterer-Vorwurf, gegen den wir uns rechtfertigen müssen. In unserem Texte Heißt es וית1ו את אלקי ה21ר אשר בידם und sie lieferten die fremden Götter, die sie in Wirklichkeit bei sich hatten, und Jakob vergrub sie unter der Eiche bei Sichern. Nun fragen wir: was brauchen Wir zu wissen , o'b die Eiche bei Sicheck oder -im HaineM׳amre blühte? In unserem Wochenabschnitte wirb erzählt ״Esaü ging feines Weges nach Seir und Jakob nach ^Suebbth." Wir frägin : was 'brauchen wir M wissen , vön weck der Dr't SutcoH und von weck der Berg Seir bewohnt War? Inden Abschnitten Ehukkoth unV Maß'e, in 'den letzten Kapiteln Jv'sua's werden vor unseren -erstaunten Blicken ganze Landkarten auf!- gerollt; ist dies etwa chas Welk eines NeNern / eines ErM Hers-der Jetztzeit? In unserem heutigen Wochenabschnitte werden die Herrscher und Stammesfürsten aus deck Haufe Esaüs Mit der genauesten, Ausführlichkeit Angegeben jM fragen, was soll das? was brauchen wirdie Geschichtedes Esanischen Stammesfürsten zu wissen? Der Midrasch erzählt׳: '*) Als Rabbi Jehuda Ha-Naßi die Hochzeitsfeier seMS SöWes beging , lud er alle Gelehrten, nur Einen nicht, den Bar Kappara. Dieser, verletzt über die ihm gewordene.Zurücksetzung:, begab sich hierauf in die Nähe des Hauses, Wo die geladenen Gäste zum .Festmale versammelt waren,, und schrieb auf die׳ Thüre-r .MV מה שמחת את was freust du dich, du Sohn des'Todes? 'Kurz.'darauf veMßtWM Jehuda Ha-Naßi zufällig den Saal und bemerkt zu seineck Erstaunen, die so eben angegebene Aufschrift. Bei Gott'! sagt Rabbi Jehuda bestürzt, -das kann kein Anderer, als Bar Kappara gethan haben, den ich nicht geladen hM! TagS darauf veMstaltM er ein Miteö WiM Minder MW zendes Fest. Diesmal aber vergaß er nicht, auch uttser-N Bar Kappara zu laden. ׳— Als nun die Geladenen zur Tafel sich begaben und die Speisen aufgetragen wurden; begann Bar Kappara ׳ die Gäste mit seinen würzigen laünew haften Dichtungen und Gleichuißreden zu ergötzen, er erzählte כדר", פסה י) Koh. R. 4.