Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 7 (1864)
- Issue
- 9 (2.3.1864)
- Date
- 1864-03-02
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Rede, gehalten in der nenerbanten Synagoge zu Dr.M. Klei«. Labbnth lvajifchlach 8824. (I8K3> Tert: 1 M. 351-4 ״. Meine Andächtigen!׳ -■ Verlaufende Wochenabschnitt berichtet, unter anderem- Folgendes: Nachdem unser frommer Ahnherr Jakob durch sein zuvor-- kommendes ,,einnehmendes und herzgewinnendes Benehmen seineugefährlichen Gegner entwaffnet-nnd unschädlich gemacht yatte; nachdem, er für die Unterkunft der Seinigen väterlich gesorgt- und den. Familiengram׳ über das traurige Los seiner einzigen- TochterDinah durch sein standhaftes und mannhaftes- Wesen׳- überwunden hatte; da-sprach Gott der Herr zu ihm: Mache dich, aust. zieh hinauf nach-Beth El), bleibe daselbst under-׳ richte einen! Altar dem Gotte, zu Ehren,, der sich dir geoffenbaret hat, als׳ du auf der׳ Flucht-, vor deinem, Bruder! Esau warft: Hierauf sprach Jakobzu seinen Hanölemen undzu: allen.,, die in seinem Gefolge, waren!: schaffet׳ die< fremdem Götter ab״׳ die Ihr in׳ Eurer! Mitte habet), reiniget Enchfnnd wechselt Euere Kleider. Wir wollen, uns! dann ausmachen)- und׳ nach Beth-El ziehen;, daselbst! will ich einem Altar er--׳ bauendem, Gottezu Ehren, der mich zur' ZM dev Noth! erhörte,, und der! mit mir war ans! dem Wege, den ich, wanbeite״ Und sie. übergaben, ungesäumt, und ohne, Widerstrebem die. fremden Götter,- die, sie bei sich-hatten,, auch den.Schmuckin. ihren. Ohren,, und . Jakob vergrub dieselbenunten die! Eiche,, welche, bei- Sichern, war.. So,׳ weit die Erzählung, des״ heutigen Wöchenabschnittes.. Enthalten nun,, meine Verehrten,., diese Worte׳ nicht ein großes. Stück Geschichte aus unserem vielbewegten Gemeindeleben? spiegelt sich nicht in ihnen» das rühmliche. Streben unserer Muttergemeinde zur Verherrlichung, des^einzig. einigen Gottes- und seiner heiligen alle Zeiten überdauerndemLehre ab? Gleichwie an Jakob.״ unserem unsterblichen Ahnherrn״ der Ruf Gottes folgte: ״Mache dich auf', geh nach B'eth- El, in das' Haus.Gottesso folgten auch wir der Gottesstimme, die laut und deutlich' ans nnserm Innern erscholl : ״Erba.ut einen. Altar dem. Gotte E^ürer Äckler zu Ehren!" __ Kaum war aber' der lehte Meißelschlag am den Siemen dieses Altars verhallt, und schön hotten wir bas'Waffengeklirre streitlustiger Eiferer, die unter dem Vorwände) die׳ gefährdete' Sache Gottes ‘ verfechten zu wollen, gleich den Kriegern Gideons mit leeren Krügen und Brandfackeln der Zwietracht in der Hand dieser gottgeweihtem-Stätte, nahe traten und uns mit Jakob, zurkefen: ,,Schaffet die fremdem Götter ans Eurer Mitte hinweg, reiniget- Euch und wechselt Eure Kleider-!" . . Erstaunt und erschrocken fragten wir uns: *הקול קול יעקב Ist das die Stimme Jakobs, des׳ Friedliebendem?- Ich wenn döm sd wäre) wenn I acko׳b: da s׳ Fa nMveu hck «M אליביתו זיאליסל• א^ר עמוz» »ns, didwiv unW ftrMv Botmäßigkbit' stehen, und nach dessen Aussprüchen «fletit Wid uns; zu! Pichten! haben,׳ in׳ öikssm! Sind gbspröchetst hatte) hätten wir ungesämüt! dem Beispiele dev Huusleute.MoblS folgen Mffem und auch.' in unsere Jahrbücher. hätte! man! dem nichtsweniger als' ehrenbringenden Vorfall eilitragen mWm:; ויתנו אתיאלקייהנכר ׳אשריביהם n«־»׳fetten fremdem Götter , die sie!M W lr׳k-ki-ch k e i tbei׳ sich' Mtett', aus: Allem dies' geschah nicht;׳ deW wir dachtenj nteM Verehrten!! ünd'd'iese DenWgsMWercht uns nur zur höchstem Ehre": sind es׳ jm Muk! freÄde EMMMinM diel unser Vor-׳ haben nicht zu würdigem, unsere Streben Nicht zu׳ begreifen׳ vermögen, die,, ohne sich, selbst überzeugt, ohnemit eigenem Augen gesehen,: mit eigenen Ohren, gehörtzu haben.״ gegen uns. z» Felde ziehen,, uns öffentlich Götzendienerschelten,, uns verwerfen,, in Gotteshans und Schule Schößlinge verpflanzt zu haben״ die den 2ע^ היי.,> den ewig, blühenden Lebenöbanm der. h.. Thora, ulmrankem״ ihn seiner Saugekraft berauben,. 1«. seinem Wachsthume hemmen und die Würmer, der Verneinung' und Gottesleugn'llng mit frischen Blüt'e'm und Fruchten verfeheit und ernähren״ SeM chir nuM meine^V'erehrteti? Od unsere Ge gn^'r' zM fö'l ch'en׳EufchM dttz'Mn gen ber^c^t ige t,- mH' ..dtiefe'-Sküs'chM׳d'dg-m-y.§dtk b'e"g׳r'-Mdet.find, oh de>n'׳it um sem G oltte/s'dlleUft^ un d׳ JMleMö n-nt o'tr i ch't lieh, El e Mente? IG fi׳ch< b-e,rg1׳ n,: dle M'i't G'öhe?»-׳ d ie/nst. und Jrrflehrem! much. nur die׳ ermtfernckM-׳ Melhmlich ke-tt hu b!e?M;1 Mwir es/ vevdient haben-״ daß^ mau übyrmnsere;Gemeindö? und dereO religiöse).- wie׳ weltliche׳ Führer, den Stab breche, sie für eine יהב1ה עצבים eiy-m Verelm ihrem. Glauben -, ihren attehrwürdigym Stttem und BräucheM abtrünnige GewovdenemhÄlt0)> unsי2?בלל י^האל ׳ ansschließe-, und dem Fluch ewiger- Verdammnißaufunsere? Häupter ladet-