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Ben Chananja · 1864-02-10 · 6 (10.2.1864) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
7 (1864)
Issue
6 (10.2.1864)
Date
1864-02-10
Page
– (sequence 3)
Language
German
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115 lich nicht herbeigelassen haben, ihre inhaltarmen, fast aller Onginalität entbehrenden Arbeiten, zu übersetzen. Aber das schwere Verständlich der Pijjntim, ihre Symbolik und Allegorie und ihre Reime mußten Sachs mächtig anziehen. Auch ist es ihm durch seine Machsor-Uebersetzung gelungen, seiner deutschen Sprachmeisterschaft ein schönes Denkmal zu setzen. Die Gedankenarmuth des Textes konnte der Uebersetzer natürlich nicht unkenntlich machen. Unstreitig war Dr. Sachs einer der hervorragendsten jüdischen Prediger und Schriftsteller der Gegenwart. Zugleich wird er von Allen, die ihn kannten, als ein äußerst gediegener Charakter und als eine sehr einnehmende Persönlichkeit geschildert. Seine Schwächen, die in den jüdischen Journalen oft rücksichtslos getadelt wurden, hingen zumeist mit seiner theologischen Richtung zusammen. Die Geschichte wird dieselben, so weit sie in ihren Bereich gehören, nicht verschweigen; dabei aber der festen Ueberzeugungst.reue des edlen Vollendeten bereitwillig die gebührende Anerkennung zollen. Sein Gedächtniß wird in weiten Kreisen ein gesegnetes bleiben. Mfifdje ßr^cfr, Erklärung des Wortes ששך. Non Dr. Jako l'y. (Schluß.) Bemerkenswerth ist es, daß Müller im. ״Journal Asiatique" (III, VII, p. 299) die Ansicht ausstellt, daß die jetzige Bezeichnung Mediens, durch Irak aus Airjaka entstanden sei, welches nach dem Grundworte Arya ״würdig", ״erhaben", ״edel", das edle, erhabene Land bedeutete. Es war das also eine distinguirende Bezeichnung, wie für Personen, so für Orte. — Diese persische Bildungssylbe kn, die dem Stammworte, dem sie angehängt ist, eine adjektivische Bedeutung gibt, findet sich in allen ihr verwandten Sprachen des indogermanischen Stammes in ähnlicher Weise wieder. Es ist überall derselbe guturale Buchstabe. So im Griechischeu xog, xi], rrov, im Lateinischen 0U8, 6L, ouw, welches bekanntlich auch in der französischen, englischen, italienischen und spanischen Sprache zum Vorschein kommt. Im Deutschen entspricht ihm die Nachsilbe kg und ich. Nicht also jene perfische Bildungssylbe, die dort den Adjektiven angehängt wird, um eine Verstärknng zu bezeichnen, sondern die allgemeinere, die den Substantiven und Verben eine adjektive Form gibt, die ist es, die wir hier in dem Chaldäischen ך ober פא. wieder erblicken. Daher אדיוך der Löwenhafte: So stellt sich das ך auch dar in שדרך unb מישך, (Daniel 1, 7 n: a. O.) Die Erklärung Böhlens׳,- daß das erste״ :׳Früh auf dem Wege" und' das zweite ״Schästein", 11s beides nach persischer Etyüwlogie, äufznfaffen seiist sehr üttwahrscheinlich , da die Namen', die den FrMeii׳ beiMögt wurden, sich offenbar Nus ihr Schicksal, ihre NuNNtehr bäbykonische UnterthäNigkeit bezögest, wie dies bet dem dritten: עבד גגו d. h. nunmehriger Verehrer des babylonischen Göttes גבו—גגו nach der Erklärung aller Kommentatoren und Lexikografen der Fall ist. Unsere Meinung daher: שדד in der Bedeutung von wegschicken, entfernen, vön einem Orte verschwinden (vgl. Nidah 48, b אשחרר דדיך) heißt mit dem adjektivischen ך, nämlich שדרך: der Entfernte, Ab'ge - führte. Ebenso מישך• vom Stammwort : der Gewichene', Getrennte. — Bemerken möchte ich noch, daß dieser Gebrauch des ך sich nicht Nur auf Nominäpropria beschränkt, sondern auch bei Apettativen sich stnb'et. So z. B. erklärt sich אגך. Das Blei in seinen allgemeinen metallischen Eigenschaften heißt עופדה (Ursprünglich von seiner Farbe, s. Fürst s. v. עוסרת). In der Bedeutung als Senkblei aber אנך von און , Kraft, Schwerkraftmit dew adjeftivesi ך dcis Schwerkräftige. Besondere Beachtung verdient in dieser' Beziehung daS bis zur Stunde noch so gut als ganz unerklärte Wort: הלכה ,חלכאים (Ps. 10; 8. 10, 14.) Bedenken wir, daß אבי von כן ,־אפב von ״הן , כגן von שן ,!לגן von שנן; und noch viele andere in der Ärt ihre Bildung fanden,, so könnte nicht mit Unrecht angenommen werden, daß aus הלל in der Bedeutung': geschwächt entkräftet, sich die Form.יהל gebildet, die nun hier mit der adjektivischen Bildung-ssylbf ך oder כה als הלך oder הלכה erscheint unddem ״S chwacheu" ״Kraft- und Wehrlosen" bedeutet. Freilich kommen hier die GotzenNaiM מך'אדך üttb' גסרך in Frage. Denn so richtig es ist, wie ob en'dargethan wurde, daß das׳ ans einen Helden sich'beziehen de א די ו ך nicht im. Sinne der Verstärkung׳ als größer Löwe, sondern in herabgestimmter Bedeutung als I60ninu31 zu fassen ist; so richtig ist es, aus eben den angeführten Gründen, umgekehrt bei jenen Namen von Idolen: Hi'er muß das ך allerdings uicht eine herabgestimmte , sondern verstärkte Bedeutung' anzeigen, wie das eben Gesenins will. Doch bietet das keine Schwierigkeit. Unsere Einwendung gegen die Annahme' voll Gesenins beschränkt sich ja nur auf .die Fälle , wo das J Substantiven oder Verben angehängt ist, da sich nicht'׳MW läßt, daß semitische Stämme dort' die persische'Bilbüngssilbe der Verstärkung' annehmen', wo diese in der" persischen׳ Bildungösylbe selbst/ in'׳ welcher durchs dkeselbe ddch nur' Adj.ek-' tiva "flekLirt .werden, nicht' stätifindet'. Bei Äbjektivett htngWn ist allerdings dieMsicht?des'G'esönlNs berechtiget^ daß das ך die Bedeutung der Verstärknng habe/ wie bet den' perjlschen Adjektiven. Die Grüüdwört^'׳vM'^M^v1ustv'^^M׳'.aM scheinen eben' nur Adjektiva' oder eigentlich Verbalformesi mit adjektivischer Bedeutung' zikfeist. 6'^א'דך etftärt GiesenluS

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