Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 48 (2.12.1863)
- Date
- 1863-12-02
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2542917-2542918-2542967--3406-2547281- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
889 890 {Rrimittwa •ngrotfentl wo», »ach fern Endbuchstaben feer Wörter. 3'hafea brn Dalam (^2( בל) erwähnt von demselben ein 1OO ר .רקרק welche« vielleicht rinr Akt (Sinlrilung jii feitfrm Wörterbuch war. Auch darüber ist nicht« Nähere« bekannt. 3n vielen Sammlungen von Gutachten feer Geonim finden sich auch sprachliche Erklärungen aller Art fee« R. Hai zerstreuet. sFortsrtzung folgt). Anmerkungen ') E« ist diese« der Patriarch. Drgl. fe'Herblot A. Giatalik. Da« Wort קתוליקי kömmt auch zuweilen im Midrasch vor. E« befeeutet im Allgemeinen Schatzmeister, Finanzminister nach unserer Anschauung. '1 Notice aur In l.cxicoj-rnpkiie hcbraicjue ctc. ctc. par Adolph Keabaaer Paria 1863. ') Im Bamidbar rabba (׳ הקתD) lcsen wir die Worte 1'221 32לP ״ בטל,« nahm den Lohn seiner Füße", d. h. für die üderbrachte gute Botschaft. *) Menachem 6 tu Schlomo hat meisten« den B«n Seruk benutzt. In dem 2' קובץ על, sowie auch ans vielen Seile» de« Orient«, haben wir Proben au« diesem sehr seltenen Wörterbuch gegeben. *) Im Ozar Nechmad II. S. 102 ff. haben wir viele Auszügr daran« gegeben. ‘) Bergt, darüber unsere lilcraturhistorischen Mittheilungen S. 164 ff. Nächst Keduniim S. 9. Die Schrift desselben על ע;ין הגאולה (welche wir bereitin dem erstgenannten Blich angeführt hade») hat Hrrr Dr. Heide »heim — wie in!« derselbe mündlich mit-!heilte — in Rom kcpirl. Wir haben dir Kopie nicht gesehen. E« enthält סימני נזשיה Dass vieles im Talmud darüber zerstreut ist, ist bekannt. Wa« aber weniger bekannt ist, daß AchnlichcS sich im lögenannten Ezra buch findet, welche« Ewald jetzt arabisch und Leut sch hcranSgegebea hat (Götti ngen 1863.) Wir gedenken einige literatnrhistorische Bemerkungen zu diesem sehr interessaiiicn Werke zu machen. Bei d'Herblot findet sich Aehnlichc« auf viele» Seite» au« arabischen Schristrn. ') Die daraus bezügliche Stelle haben wir bereits im Literaturblatt de« Orients (1816 S. 668) gegeben. Ebendas. (1818 S- 151 ff.) haben wir rbcnsall« reichliche Auszüge au« den Werken de« Ben Bal a m gegeben, lieber da« Wort רקרוק veral. unsere Nachweii'uugen im Schirr Schlomo S. 93. Kurze literarische Nachrichten. 11. Die hebräischen H a nd s ch 1 i s I e n i»2talien, ein Mahnruf dr« Recht« und der Wissenschaft von Dr. Zun z. Berlin 1861. W. Adolf und Komp. ' Dem Begründer und seit fast einem halbe» 2ahrhundert uner» müdlichrn Pfleger der jüdischen Wissenschaft war e« noch im vorigen Sommrr in seinem 69. Jahre') vergönnt. nach Parma zu reisen, um ') Zunz ist bekanutltch am 10. August I7S1 geboren, feiert also am 10. August 1864 seinen 70. Geburtstag, ei» Jrendeiiscst in höherem Sinne nicht bloß für Diejenige». die ihm durch persönliche» Verkehr uahestrhen, sondern für sämmtlichc Jünger der Wissenschaft überhaupt, und e« bedarf wohl nur dirsrr Miltbrilung. um zu einer würdigen Flirr jene« Freudentage« alle Diejenigen zu veranlassen, für welche der Name der gedachten Wissenschaft kein leerer Schall ist »nd die sich rem 2ubilare für die virlsache Brlrhruoz, die sie au« leinen klassischen Schriften grwouuen, zu aufrichtigem Danke verpflichte« fühlen. M. W. I “ . | tich für fern dritten Theil seiner jynagogalen Poesie fruchtbar zu wachen. Al« erste Frucht seiner an Ort und Steste gemachten Forschungen bietet un« der gelehrte Verfasser obige Schrift, in welcher er damit beginnt, > wiederholt auf den Nachiheil hinzuweisen, welchen die Dernachläffigung! feer jüdischen Literatur ans die Ergebnisse der wissenschaftlichen Leistungen im Allgemeinen übt. Zunz hat diesen )Punkt schon früher mehrfach in! seinen Werken berührt und namentlich in einem im zehnten Bande! der Zeitschrift der dcnlscheu morgenländischen Gesellschaft enthaltenen,! sehr lchrrrichen Aussatze nachgewirsen, wie srit zwei 2abrbuufeerten.! nämlich seit fern! Erscheinen von DurtorfS talmudischem Wörterbuche! die Tbätigkeit auf dem Gebiete jüdisch-sprachlicher Forschung ruht und j zugleich eine Probe mitgethcilt, wie rin Wörterbuch für die nachbibli- , sche jüdische Literatur beschaffen sein müßte, fall« r« fern Ausorderungen 1 entsprechen sc kl, welche mau bei dem gegenwärtigen Staudpnnkte feer Sprachforschung an rin solche« Werk zu machen berechtigt ist. Leider ' scheint jener Aussatz nicht hinreichend bekannt geworden zu sein und hat daher auch bei Len Erscheinungen auf dem bezeichueten Gebiete inneri halb der letzten acht 2ahre, wenigsten« so weit sie un« zu Gesichte ge- I kommen sind, nicht die wünschcnSwcrthc Beachtung gesunden, weshalb wir uuS veranlaßt sulilen, dir Ausuikilsumleil der Sprachforscher auf; jenen Artikel ganz besonder« hiuzulcnkcn. j Nachdem hieraus der Verfasser von len itaUcnischeu Städte»; Kennlniß gibt, in denen sich hebräische Haudschrislcnsanimluligeu finden; und auf niauiiigsache Fehler ausmcrlsam macht, die in den über einzelne der gedachten Sammluuge» vorhandeucn Katalogen Vorkommen, geht er aus bcn Katalog über, den de Rcssi im Zähre 1803 unter dem Titel blas. Codices bebiaici bibliothec. J. 11. de liusai herauSgrgebeu und weist, cbwol de Rossi au Kcnntniß der jüdischen Literatur Pasini, B>- csioui und Asseniauui, die Verfasser der Kataloge über die hebräischen Haudschrisie» in Turin, Florenz und Rom, überragte, nach, wie maugclhast und fehlcrhast auch Lesse» Katalog sei, indem der Autor gleich de» geiianuteu drei Gelehrte» in dem syuagogalcn und ritualen Fache völlig fremd war und von der Spezialgeschichie, von den Sitten und. Gebräuchen der 2»le» nur eine sehr dürftige, oft sogar falsche Kunde halte. ״Recht« da« Vorurtheil, links die Ecusur verloren sie den srcieu Blick in dir jüdische» GeistrSerzeuguissc und die Fähigkeit zu uuabhängigcm Urthcil. De Rossi liebte seine pergameiilnen Schätze, aber nicht ihre Urheber: au« Lieblosigkeit »nd Geringschätzung kommen Zrrthnm und Unwisscnhrtt." Diese« allgemeine Nr,heil belegt Zunz mit zahlreiche» Beweise», au« denen ersichtlich, wie häufig de Nossi seine Handschristrn »»genügend beschrieben, wie die« beispielsweise bei einer anderen, von der rdirlen völlig verschiedenen Revision de» 2 ההסידישDD der Fall ist, in wie vielen Fällen er die Einzelschrislen seiner Codices gar nicht beachtet oder rerkannt. den Verfasser unrichtig beuaunt oder gar nicht ermittelt, hebräische Wörter und Ausdrücke entweder falsch ge» lesen, wie אגרה statt אגרת oder falsch inteepretirt wie מהרורא תנינא da« er mit: Z!ak au« Dura wiedergibl, wie oft er Städteuamen nicht erkannt, die die 2ahre«zahl bezeichneudeu Worte unrichtig gedeutet, dir :!er» cieationia mit der aem Solenoid, verwechselt und seine Hanfeschrisieu überhaupt nicht selten älter gemacht hat, al« sie sind, und wir bäusig er gedruckte Werke al« iuedita bezeichnet und Wolf ohne Grund grtadelt hat. Weit enisernt jedoch, durch diese Ausstellungen de Rossi« Verdienste verkleineru zu wollen, will Zunz vielmehr durch dieselben znr Nacheiferung wecken, damit da« Feld, mit dessen Bearbeitung fer Rossi so schön begonnen, nun auch von Andern immer mehr kultivirt werde und er schließt mit einem erhebenden Mahnruf, namentlich an Rom. wo dir Bücher noch immer vor fern Forschungen feer Denker ver» ־t״