Mannheim
Compact Memory

Ben Chananja · 1863-12-02 · 48 (2.12.1863) · page 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
48 (2.12.1863)
Date
1863-12-02
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/2542917-2542918-2542967--3407-2547282
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

891 892 schossen gehalt,» wrrd,n. in einer Zeit, in welcher freie Bewegung der Schlachtruf der Völker, trr Denker wie der Arbeiter geworben, endlich die Kelten zu zersprengen, die ,« um jüdisch, Menschen und Bücher ge, schmieret hat. Ist nun gleich diese jüngste Schrift von Zun, von besonterer Bedeutung kür dir Besitzer de« de Noffischen Katalogs, in welchem sie zahlreiche Fehler berichligt. so wird fie doch auch für ander, nicht ohne alles Interesse sein lind wegen d«S vielfach Anregenden, das sie enthält, eine!» jeden Fremite tcr jübische» Wissenschaft eine wislkommene Gab, srm. Dr. M. Wiener. 15. Sterbetage von Dr. L. Znnz. Berlin. M. Poppelauer- «che Viichhandlung. tö«J3. Diese Gcdenkblälter, i» driicn die Sterbetage hervorragender Isracliien, wir auch einzeln:, die jütische Literatur kiillivireiider Nichtjuden verjcichnel sind und von welche» zwei Abiheiluiigc» bereits früher vcrcffenilicht wurde», nämlich die erste bis zum 29. März reichende in dem sechsten Jahrgänge von Busch'S Kalender, und die zweite, bis zum 31. Juli reichend, als Beitrag z» den, im vorigen Jahre in, Berlage tcr Pcppelaiicr'schc» Duchbautluug in Berlin erschienciien Berliner VolkSkalciitcr, sind in der uns vorliegenden Publikation um ruir dritte tlblbeilung und bis zum 39. September icrtgcsührt. Wir uehniei, auch diese Gabe des i» dieser Ziisaniinciisiellliiig, wie in der u»t>r der lieber- (3111(1 ״Veite;!" in seiner muagcgalen Poesie enihailenen, seinen Reich- ,hum an Wissen und Geist bekiluteude» Here» Verfassers taulbar rutgegen, und wollen weder zu scharf untersuchen, warum die Muse der jüdische» Geschichte unter ihren HUden durch Bewahrung de- SterbetagS den Giiicn mehr bedacht, den Größer» dagegen übersehe», noch mit dem Verfasser darüber rechten, das; er unter den vertiriistvollrn Glaubensgenossen, deren Slcrbciag zu uuscrcr Kcnntniß gelangt ist, das Vf nt rufen de- Gineii durch Miitheilnug desselben ausfrischt, während er Andere mit Sti'schweigen übergeht, wie z. B. den ciiiflußrcichcn N. Vipmauo Roheit, den Schwiegervater de- 01. David Oppenheimer) der am 1. Jäuer 1713 in Hannover, den berühiulen Musiker Mark. Rozsavölgvi, der an, 23. Jäuer 1818. den Komilierziciiralh I. Frankel, den Siiiler dejüditch-!l׳eologi!'che» Seminars zu BrcSlan, ter am 28. Jäuer 1836 . Giuseppe Almanzi, der am 7. März 181)0 in Triest. Solomo Dubno. der au, 16. Juni 1813 starb und Andere, die aus rin bleibendes '.litdeitken in unserer Mitte Anspruch mache» dürfen. Unrichtig scheint die Angabe, daß der theologische Schriftstellcr Avigdor Kara zu Prag am 23. April 1339 gestorben sei, da sich auf sciiieni Lcichensteinr. wie schon Hock zu Gal (St bemerkte, eine fehlerhaftc Angabe findet und sein Sterbetag mit größerer Wahrscheinlich-, leit der 25. April war; vrgl. »nscr (Zmek habbacha Aum. 211. Einige Druekfrblcr. die in der dritten Abthcilung vorkomuie», wollen wir hiermit berichtigen. Der Ucbcrsetzer der Mtschna und des Gusari in- Spa» Nische hieß nicht Jakob Abcndand, sondern Abendana und das Todes» jahr des Dr. jur. M. Sohen zu Hannover, des DcrsafferS d»r Schrift: Ucber dir Lage der Juden »ach gemcineit deutschen Rechte mit besontcrcr Berücksichtigung des Königreiche- Hauncver war nicht 1385, sonder» 1835. Auch muß beim 22. September Abraham Alnagua statt Almaqua gelesen werten. Hoffentlich wird der Berf-sser in dem Volkskalendrr für da« nächste Jabr diese Gcdenlblättrr zu Ende führen. Dr M. Wiener. 16. ,מבין שפר Hilssbuch zur Präparalicu beim Ueberseßen der Gebete au Wochen-, Rübe- und Festtagen für israelitische Schulen, alphabetisch bearbeitet von Gerson Lasch. Oberlehrer an der israe- Lzegrdln, Lrlbstvrrlabrr Nr-atlio». lllischeu Schule zu Halberstadt. In Kommission in der Frantz'schea Buch» Handlung Halberstatt 1863. Der durch seine Schriften '71 ״ סקריnd דרכי נעם brrritS g,» kannte Herr Verfasser liefert in dem vorgenannten Wertcheo ein Hilf«» mittel, welches Knabeu von einiger Befähigung in den Stand setzt, sich selbst da« Verständniß der Gebet, anzneignen und r« Lehrern möglich macht, in kürzester Frist ihre Schüler mit dem Inhalt, de« gesammtra sraelitische» Gebetbuches vertraut z» mache»: ei» Gewinn, den dl, jütische Schule bei der geringe» Zeit. die sie nur in der Regel wegen deS sonstigen Lehrstoffe« jetzt noch den hebräische» Unterrichtsfächern zu widme» ,m Stande ist. sicher nicht gering anschlagen darf. Aehnliche Hilfsmittel zur Erlernung der hebräischen Gedrtstücke sind zwar schon von Andere», wie von Saalschutz »nd Hecht, erschient»: aklein da« vor» liegende einpsiclilt sich durch zweckmäßige Elnrichtuug. möglichste Korrektheit, tchöne Ausstaiiuiig unv »auienrlich durch Billigkeit des Preises, indem es der Verfasser zu 5 Sgl. für da« Eremplar und in Partie» noch billiger abznlaffen bereit ist. Literarischer Liolbo (כלבו). XVI. Gegen da«, was Herr Oberiabbincr Fassrl Nr. 33. d Bl. S. 792. zur Rechtfertig״״., einer Gepsiegeiibeit sagt, »ach aielcher ein Indivibuum. das den Sabbath entweiht, als Stinagogeusänger fungirt, erlaube ich mir. auf Taau. 15. 1,. l>1»z׳.-:״e1se», wo ausdrücklich gelehrt wird, daß die Stimme eines lluwürdigeu (p“, אינו) uumüglich Gott grsällig sciu könne. Der Talmud wcutei hieraus den Bibelspruch an: ..Mein Erbe ist mir wie ein Löwe im Walde geworden-, e« brüllet mich an. darum hasse ich eS fJereui. 12. 8.) Die Bernfung aus de» Kohrn ist nach dem!» Hagg. Maim. (lei. 15, 1) angesnhrren Jeruschalari iinrtaribaft Vrgl. auch Ber. 32. l). Toß. Sanb. 35. t>. Schgw. -שנאמו'- Ecklüs. Aron Roth, BezirkSrabdlNer. Ergänzung znr Liethnba-Stempelfrage. Ziemlich weit ist, wie ich aus den mir in letzter Zeit zugekommencu Briese״ ersehe, die Annalunc verbreitet, daß die ge'ctzliche Berpstichluug der Jude» i» ttiigaru. rechrsgütlige '.'lktenstücke nur i» einer landesüblichen Sv rache abzu,affen. a»S dein Jahr» 1810 stau»»,. I» Wahrheit crsioß aber schon au, 6. Sep-cuiber 1816 (Z. 23.328) die königl. Verordnung, daß tic Inden gehalten sein solle». ihre mit I»- den und Ehr, st ei, geschlossenen Verträge uitd alle biiidenten ttekuudcn >u einer liblictnu Landessveachc abzutasse». Diese Verortiiuiig wurde 1830 zum ecichsläglichc» Gesetze erhoben. Bcmerkuttg. Aus Mangel an Ra»,» mußten mehrere in- und auslänbischr Beiträge für die nächste Nummer znrückgelrgt wrrtru. Inserat. Konkurs. 2-3 3n der Szegetiner isr. Ha»p11'ch״l, ist mit Brgina de« 2. Semester« 1863 die Stelle eine« HauptschullehrrrS zu besrtzr«. mit wel» cher ein JahreSgekalt von 600 fl ö. W. verbunden ifl. Geprüfte Hauplschullebecr. welch, sich um diele Stell, btwtrbtu, haben ihre mit de» crioettetichei, Zeugniffeu und ihr, bish,rig, V,rwrndung, somit über linlarrldaitr» ״loralnchen und religtösen Lrbruswandtl freiesten Gesuch, mit Augad, des Alters und Staut,« bi« längstcns 26. Februar 1864 an den gescrliglcn Borst.nd rinzusclldru. Sztgedi», im Novrwbrr 1864. Der S)rgrdintr isr. Änltns-Gtmtindcvorstan-. Leipzig, Lomlniffion,-Verlag von Frans Vag»er. Druck von Liamitud Burger in Szrgedin.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.