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Ben Chananja · 1863-10-21 · 42 (21.10.1863) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
42 (21.10.1863)
Date
1863-10-21
Page
– (sequence 4)
Language
German
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^63 Subskriplivn gkstattrt, deren Erträgniß bei dem «nS bekana« ten Wohlthätigkeitösinnt der ehrsamen Gemeinbemitglieder PestS den Fond bedeutend vermehren wird. Der löbl. Vor« stand lieferte durch diesen Akt den sprechenden Beweis, wie sehr er daS Aufblühen deS israelitischen GesammtschulwesenS unseres Vaterlandes zu befördern bestrebt ist und hat sich durch diese edle gemeinnützige Theilnahme ein ehrenvolle- Denkmal in der Geschichte deS israelitisch-ungarischen SchulwesenS errichtet. Ferner sind dem Gefertigten für eingesandte Programme folgende Geldbeträge übermittelt worden; Herr Quittner, Mitglied der Pester biblischen Schul« kommiffion, Herr D. GanS und Frau Maria Gold für je ein Eremplar deS Berichtes 5 fl. . . . 15 fl. Die Herren Sigm. Beer in Pest und D. Weiner in Nyök für je ein Eremplar 3 fl. 6 ״ Die Herren Dr. Hirschler, Dr. Brodn, Dr. Z. AbeleS, Jakob Kern, I. Musitzky, Adam Adler, DukeS, A. Weißcnstein, H. Weingruber, S. Nobel für je ein Eremplar Ist.10 ״ Herr Dr. Pollak 1 Silbergulden und Herr Oberkantor Friedmaun 1 Vereinöthaler.2'/, Herr Oberlehrer Freund in Prerau 2 fl. und Herr Oberlehrer W. OchS in Verbü 1 fl.3 ״ Die Herren Lehrer I. Sohn, I. Klinge,.berg, W. Singer, E. ZeiSler, Frühzeitig, Jakob Sohn, Straffer, PH. Diamant, I. Sohn, M. Hirsch, B. Neu, M. Weiß, Schimmerling und Stadler je 1 fl. . . 14 ״ Die Herren Aler. Weiß in Topolcza, Mar und A. Sempner in Totiö je 1 fl.. . . 3 ״ Ferner hat der brave Lehrer Herr Dr. Weiner in Ezegled folgende Spenden ciilgesendet: Von den Herren Dr. Nosenlhal, Brachfeld, Schnlvor« steher, Ä. Oberländer und Jakob Berger, CultuSvorsteher, Ad. Berger, M. Schillinger und D. Weiner je 1 fl. Jgn. Berger, D. Deck, I. Dleier, I. Steiner, I. Schönseld je 40 kr. und H. Schönseld je 50 kr.9'/, Herr Josef Pollak.10 ״ Indem wir daS hochherzige Beispiel segensreichen und gemeinnützigen Wirkens von Seite deS löbl. Pester Israelitischen Vorstandes mit dem Ausdrucke der ergebensten Aner« kennung hiermit zur allgemeinen Kcnntniß bringen und allen obengenannten Wohlthätern für ihre gütigen Spenden unsern wärmsten Dank öffentlich auödrücken, köniren »vir nicht umhin, die Bitte hinzuzufügen, daß sämnuliche israelitische Gemeinden Ungarn- und alle edlen Schulfreunde nach ihren Kräften diese heilige, dem ganzen Lande zu Gute kommende Angelegenheit unterstützen mögen, denn nur dann werden unsere Institute blühen und gedeihen, wenn dieselben, sowie bei den andern Consessionen, durch Fuudationeu und fromme Stiftungen vor dem Dahinsiechcn gewahrt werden, nur dann werden wir unS der erwünschten Autonomie würdig zeigen, wenn wir auS freiem Antriebe BildungS- und UnterstützungS« Anstalten inö Leben rufen und dieselben durch freiwillige Bei« träge, durch ungezwungene Beisteuer erhalten, und endlich sind nnd bleiben nach dem Auöspruche unserer Weisen unter allen WohlthätigkeitSakteu, bereu Früchte wir sowohl in diesem als auch in jenem Leben zu genießen haben, die wichtigste» das Studium der Thora und die Unterstützung der arme» studierenden Jugend. *) Pest, im Oktober 1863. A. Ieäerer, Direktor der tin. ifr. Musterhauptschule in Pr». Korrespondenz. Inland. F. Drag, 13. Oktober. Der Lurch seine langjährige Dienst« zeit, wie auch sonst um das jüdische Schulwesen verdienstvolle Direktor der Josrfstädtrr Haupt« und Nnterrealschule, Heer Markus Winternitz, ist seit Anfang deS Schuljahres io den PcnstonSstand getreten. Derselbe ist Besitzer deS goldenen DcrdieuflkreuzeS mit der Krone und bat auch mehrere Stipeudien für arme Schülcr gegründet. Die schöne Schulbibliothek sichert seiner Wirksamkeit ein blribendr« Andenken. Gegenwärtig ist der Senior des Lehrkörpers. Herr Abraham Ulitz. ein recht kenulnißrcicher und praktischer Pädagoge, der die Bcrrbrung der Schuljugeud ungetbeilt genießt, provisorischer Direktor. Bei dem wahrhaften licbrvostcn Sinn iniserc« StaLtverordnetenkollegiumS fleht et zu hoffen, daß in Berück» sichtigung der schulmäunischen Verdienste des Herrn Ntitz. gegen deffeu Ernennung zum Direktor kein Anstand obwalten wird, wa< im Interesse der Jugend, der reffen wahrhast musteibafl religiöses Leben rin leuchtendeS Bciipict ist. nur recht zu wünschen wäre. (Schluß folgt.) ÄctSkemot, lg. Oktober. Nachdem Dr. Hildesheimer IM Jahre 1858 die orthcdoren Nabbincn vergeblich aufgcsordrrt hatte, ibm zu der WicdcrherauSgabc einer Brochüre von Sal. Pleß ner Geldbeiträge zu samnielu, indem er ihnen weiSmachen wollte, die Negierung woste. von einem Pester Komitö insormirt, dem Talmudstudium Hiurciniffe in den Weg legen: macht er neuerdings Lärm, um eine ortbo» dore Eingabe bei der Statlbalterei zu crwirkcu. Er bat sogar schon einen Entwurf auSgrarbeilet. und der Slatthalterei gewisse Persönlich» seiten vcrgeschlagen! Wie ich köre, fost der Entwurf auch den Vorschlag enthalten, seine Mincha Tehora in alle Mädchenschulen eiuzuführeu!! ') Ganz richtig. Nur sostt, mau an die Gemeinden nicht nur damals denken, wenn man Zahlungen. Kaden und Spenden von ihnen verlangt. Daß der Herr Einsender als NegieriingSbeanite von der Antonomie der Gemeinde spricht, ist an sich sehr ersreulich. Die offiziellen Organe sprachen vor einigen Monaten ebenfalls von der Autonomie der jüdischen Gemeinden: leider sind aber seitdem sehr hcteronome Dingt geschehen. Ich rede nicht von der Fünskirchner Erueniiuiig. Da die dor» «igc Schule eine Negierungsanstalt ist. wurde die Gemeinde wohl nur aus Eourtoisie befrag», lind sie hätte so vorsichtig sein sollen, zu fragen, welchen Lehrer sie kandidireu solle. E» sind mir aber Fälle bekannt, wo kleine Gemeinden und einzelne zerstreute Familien sich einem Oberrabbinate anschließen wollten, uud daß sie von den politischen Behörden daran verbiudert wurdeo. Allerdings haben auch die Betreffenden gefehlt, indem sie fragten; diese Frage berechtigte aber die politischen Behör« Le» nicht, die Gemeinden in der Wahl ihre» religiösen Oberhauptes za beschränken. Ja einer kleinen Filialgemeinde wurde gar vor Kurzem dir Schule gesperrt, weil sie nicht konzessionirt ist! Der Herr Einsender wird wohl selbst einsehen, daß e« keine leichte Ausgabe ist. dir Gemeinden bei dieser Behandlung für die von ihm vertretenen Institute z» begeistern. Red. Äzegedi«, Leldflvrrla, brr Lrballtii». Leipzig, Lounalstioss-Vkrlaz von Franz Va-nrr. Druck von Sigmund Burger in Szegedin. _ C7 Hierzu ei« Dogen Beilage. "TAi

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