Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 40 (8.10.1863)
- Date
- 1863-10-08
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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733 734 Ja der talmudischea Zeit war zwar auS Motiven na« tionaler Trauer der Anlauf zu solcher Askese geuommen worden; die Wirkungen desselben waren aber bloS vorübergehend. Von den asketischen Judganiteu "), die sich ebenfalls nur einer kurzen Dauer erfreuten, ist nach Europa sicherlich keine Kunde gedrungen. ES dürfte demnach gestattet sein, zu vermuthen, daß die Askese in Lunel mit der Mystik Hand in Hand ging, und daß R. Abraham schon daselbst in die Geheiinlehre eingeweiht wurde. Spätere Kabbalisten preisen auch AscherS Bruder Jakob als einen der ersten Depositäre der Kabbala. ,6) Luuel dürste somit zu den ersten Wohnsitzen antemaimonidischer Kabbalen gehört haben. Anmerkungen. ') Grätz. Geschichte Lee Juden, 7. 73-93. 217-249. 422 —459. 487—507. - J) B. Ehan. 1, 266. 308. 360. 448. 506. 2. 16. 68. 212. 357 450. 3. 63. 172. 261. 403. 465. 505. 606. 4, 1H5. 313. 321. 362. 386. 5, 87. 128. 264. 320. 327. 355- 357. — נ) (Sin einst bedeutender Marklflecken in Languedoc, ehemals zur Proj ocncc gehörend. nickt weil von Niincs. Earmolh Revue orientale 1, 122. u. t. Snm. das. — *) Zunz nach Zuchaßin i» Geiger« Zeitschrift 2. 313 und Ai,in. 75 das. Dr. Grätz. der S. 389. diese Angabe wiedcrholl, sagt 449. fälschlich ״Ansaiig 1199" wa«, abgesehen von dem Wivcripruch, mit fick selbst, um so auffallender ist. als er selbst an der Liebe auiübrt. dcr Tod A'S sei ״Freitag am C b an uckafest e" erfolgt. - ׳-, Zcßoda ba-Thora:!ושנים ואהיה סוד גדול, הוא ואי ד — ראוי לגלותו לבל אדם ואולי בעי ד,־בהי הזה לא ידעה• Ps. 25. 14. Rabed's Vorr. zu (Zd.: והנמצא בו מן הטיב והישר יד בי עד,יא מן הסוד כענין שנא׳ סיר ה׳ לי האי ו ובריתו להורי עב ה — Bklh da-Brchira 6, 14: בך ננלה לי מסיר ה׳ ליראיו Mischt, tutb Moschab 7. 7. — י) Oe eonsideratione I,. V. e. 2.: dispensa- ׳ tiva est con8idcrati3 sensibus sensibiliusque rebus Ordinate et 80eialitcr Utens, ad promerendum deum, acstimative est consideratio prudente et diligentcr quacquc acrutans et pouderans ad vestiganiltiu) deum. Speculativa est consideratio 3c in se colligens et quan- •1 iui divinitUB adjuvator, rebus buinanis eximeus ad contcmplaudam Dcuui. — ’) B- Mcz. 59, b. Zadain! 4. 3. Sabb. 77, b. Ebaz. .z, b. 10. a. Sand. 48, b. Nidda 20, b. jer. Sota 1, 2. — ") S. de» Abi'chn. Berur Slijahu in EhajeS Tborath Nebiion Zolkiew, 1836. z _ 30 (״ma 9, b. und die Parallelste!!,». — ") Zeda le-Derech. Borr. 15. a. und die lein folgend die Chronografen. ") A. a. O. b.: ושרתה רוה״ק על רבנו שלמה .... ואלמלא הוא נשתבחה ררך הבבלי מישראי־ — ") Kizzur Tokio Koben 129: רות ה׳ נוססר, בקרבם להיות לשונס מבמן להלבה בלי בונת' הכותב יחשץ הי בידם הצליח. — ") Duke«. Miltbeilungen S. -25. Grätz, Gesch. 5, 228. — 3 (ייfaaf v. Nkko bei Grätz 6, 241 Anm. 1. Zur grieihiliheii ZliliMeischllNg. Don Professor M. Stöfs,l.!Schluß'). Al« Bewei«. Laß au« der Uebersetzung ein Wort io Leo Tert lnnrinkommen und La« hebräische verdrängen tonnte, diene La« im sovheri« 6. 4. twähule ׳סשר ואמומי «o logar im Pentateuch und noch dazu in einem, im Tempel vorhandrnea Eremvlare de« fremdsprachli» cheo 1אםי מי ') statt de« hebrSischeo נערי stand. Zurückkrhrend j» Herrn Dr. Z.'« Aufsatz will ich nun bemerken, baß auch ich seiner Mriuung fwenn auch Herr Brüll sie bestreitet) beipflichte, daß Aquila seiner Ueberletzuz auch eine Erklärung beigegedeu bade. Die« geht besonder» hervor au« der Dasikrah Rabba 33. 2. angeführten Uebersetzung מצטרא מובירין- Denn mag man diese beiden Wörter auch nach der bisher üblichen Weise nvCr^a (»»«) ״Löffel und Schwert" auffasseu; so wird Lech Jedermann einsehen. Laß die« nicht di» Uebrrsetzung von;מות וחיים ביר לשו. sondern blo« die Erklärung sei» könne. Noch deutlicher wird dic« aber, wenn man den eigentlichen Sinn dieser zwei Wörter erfaßt hat, denu daß die Erklärung als büchst gezwungen sei, wird wohl jeder einsehen und gewiß wird keiner an diesem ״Löffel" ein מלא כף נהת studen, wem würde e« denn sonst tinfalltn, den Löffel als da« Bild für La« Leben zu nehmen? und endlich sollte e« ja heißen: /«״/״<<«« *n, ,«,>sez>» —□1 מות והיי Ich glaube daher, daß sverst. j1׳w<J<J«) zu lesen sei, d. h- ״die Zunge ist innerhalb von Messern" (d. h. von Zähnen), die sie vor jedem schlechten Worte bewahren sollen. Dic« ist Wohl eine liebersetzung des BcrscS, aber eine Erklärung durch rin sehr anschauliche«, j paffendes Bild, wi, dergleichen vom Talmud Erachin 15. b. gebraucht wird, und wie die im Mitrasch nachsolzciidcn Erklärungen aus Sirach 28, 14. und von den Rabdincn bloS Erklärungen durch paffende Bei- Ipielc aber krine llcbersctzungcn sind. Allein ob מובירין hier zu lesen sei, ist selbst noch fraglich; könnte r« nicht bcffcr heißen, nämlich yhniSn utomxtftn die Zunge ist innerhalb der beiden Wächter des Innern? Dann wäre die Erklärung Aguila« ganz gleich mit der Erachin 15. b. voikommcnden Stelle ״die Zunge ist mit zwei Maliern. Zähnen und Liv.en. umgeben" und wird darum hier wieder den wechsclsciiigeu Einfluß von Targum und Midrasch. Auch in der Erklärung de« Echa Nab. 1 zu ואלבישך רקמה dcigcfügieii לקםא£ stimme ich Herrn Dr. Z. bei; nur halte ich da« ׳ daucbcusteheiide "אסקלטורין" für recht mit zur Erklärung nothivciidig. Dcr hebräische Satz אלבישך רקמה״) » ich ziehe dic Stickerei an." brauch! offenbar eine Ergänzung, diese giebt nun Aguila durch אסקדמורין, welches entweder ״i/rwxklvrrqntov Schmuck" oder 1״/rtxnlvnvinftor Bedeckung, Kleid. Schleier" gelesen werden kann und der Sinn de« Verse« ist Leuinach: Ich ziehe dir an gestickien Schmuck oder gestickte« Kleid. In dem aus Der. Nab. 48 zitirten אסס muß ich Herrn Brüll« Annahme eulschicten vcrwcrseu; cS kann nämlich weder noch q 7rmr, sondern blo- ״/.tov da« Gedicht" bedeute», wa« au« dem beigefügten תםארתה של שירה zu ersehen ist; der Sinn de« Verse« sollte nach dem Midrasch sein: ״Da« Epo« wird nicht dein Ruhm allein sein." Doch daß diese Wordpielcrri auf eiiier Uebersetzung beruhen soll, kann ich durchaus nicht aunehmen. ') 3» sprachlicher Beziehung balle ich da« זאטוטי , da« auch bekanntlich trn 70 zugeschrieben wird, für Ourarot ״die Lebhaftesten, Frischesten, Degeisterlsten." Da נער Jüngling, eigentlich: der ״Regsame" bedeutet: so ist durnrot dafür eine sehr gründliche und zugleich de» Worte einen edlern Sinn gebende Bibelübersetzung. Bei Gelegenheit erlaube ich mir auf einen in unfern TalmudauSgaben vorhandenen Abschreibefchler aufmerksam zu machen, von dem e« mich sehr wundern sollte, wenn ihn nicht schon ein Anderer vor mir gesunden haben soll. Unter den Megilla 9 erwähnten — von den 70 vorgenommeueu DerLn« derungen de: h. Schrift wird auch angeführt: צעירת הרגלים statt ארנבת« '•« der Uebersetzung heißt ,« aber daövnoda ״den rauhfüßi» gen" und da« צעירת הרגלים sollt, offenbar שעירת heißen. ’) 6• dir vor. Nummer.