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Ben Chananja · 1863-09-02 · 36 (2.9.1863) · page 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
36 (2.9.1863)
Date
1863-09-02
Page
– (sequence 5)
Language
German
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661 663 dir Mroschen ausstellt, so dir Smrisr hier, den Ochsen und Esel. Zrs. 1. 13; Turteltaube, Schwalbt und Kranich. Zer. 8, 7. Za den drri Stellt» (V. M. 1. 44. Ps. 118. 1L Zer. 7. 18). wo der Bienr »war Erwähnung geschieht, wird sie blo« ihre- Stachel« halber erwähnt, und in einer vierten Stell, (Richter 14, 8) wird nur beiläufig auch de« Honigs gedacht. D>o« Deu.Sira (11. 3) strllt die Lehre auf. daß mau Niemand seiner äußeren Gestalt halber rühmen, odrr wegen seiner Haß« lichkeit verachten soll, de»», ruft dieser Morallehrer au«, sieh, wie die Diene unter den Fliegende» sehr unbedeutend erscheint, und dennoch, welche süße Frucht rrzruzt sie Aehnlichr Hinweisungen ans die Dienr, und zwar in Begleitung dcr Ameise finden wir auch bei den profanen Schriftstellern. So äußert bicrro (Aead. Qu. 1.4): Cajils quidcio (Dei) v08 magostatcm deducuis usqiic ad apum fonnicaruaique pcrfectionctn. Ebenso Plularch (Respnblica), welche Stelle in deutscher Ueberschung lautet: Sowohl die Bienen al« dir Ameisen führe» bijllm Ende ,in gemeinschaftliche« und politische« Leben- Endlich Aelianu« (Hist. I. 5. o. 49); dieser ausgezeichnete Naturforscher äußert fich wie folgt: den Bienen und Ameisen hat dir weise Natur die Eigeii'chast verliehen. daß sie ihr, Todtcn bestatten. 9) Besannt ist die Stelle (Kiduschin 62 a) : 2 שברופאים)k2 ' לגירנם Dir Antipathie dcr Thaliiindiste» gegen den damaligen ärzt«! lichen Stand ist noch aus einer Stelle (Prßach 113) zu ,riehen §<ל חדור בעיר רריש ברא אםיא Indes war dies blos eine Revanche ' für den Hokn uud Spott, dem sie von Seite der Aerzte auSgcskht ,u I lein schienen; so äußerten sich die Aerzte des Hauses Benjamin, wie jolgt: Was 11 üprn vns diese Gelehrte mit ihrem Gcsehstudium, sie könneu uns weder den Genuß der Nabe» erlauben, noch den dcr Tauben verbieten (Sanhed. 100. b). Sonderbar ist eS. daß der Talmud hierin eine Anichne ,n dir Septuaginta hat. Dir Stelle: pipאם רפאים ׳ I (P> 88.11) giebt nt mit «»v^»^-Arzt. als ob רופאים stände. Ebenso , die Stelle: Y2pרפאים בל ׳ (Ies. 26. 14) 11״ ו10)ז״f nvuSijXuK,. I Hinpcgcn giebt sie dort v. 19: ארץ רפאים חסיל) diese- Wort mit:! Gottlose, womit auch der Talmud (Kclbubolh 111, b) ganz j übereinstimmt. > 10) Hiob 38. 35:; -מי שת בטוהות הבטה או 2י נת( לשפוי בינה Was bedeutet שכוי? sragk schon der Talmud. (RoS-basch. 26, u). E« bedeutet einen Hahn, laute, die Antwort. Wie konsequent ן der Talmud sich u, dieser Erklärung blieb, geh! auch au« einer andern; Stelle (Sanhed. 63. b) hervor, ivo er בנות (H-König 17. 30) 1 mit הרנגלת übersetzt. Gestühl aus diese Erklärung wurde auch iu den , täglichen Gebeten eine Eulcgie über die Weisheit de« Hahnes ausgc noiiimcn. Die Septuaginta hingegen überseht diese Stelle: Wer hat! de« Spiniieriunen (טיוח) die Weisheit zu spiiinen und dir Geschick- > lichkeit zu särben (לשנות) gegeben. Diese Stelle stimmt also ganz mit > (ll. bl. 35. 25. 26) überriu. wo eben die Weisheit der Frauen im Weben angrrühmt wird. I Hätten unsere Weisen diele Derfiou der Septuaginta gekannt. ׳ sie würden wahrscheinlich mit Weglassung de« SegrnSsprnche« über dir j Weisheit de« Hahne«, wie auch statt der in neuerer Zeit häufig äuge» I griffeneu und mit der Würbe der Frauen nicht mehr vereinbarend Stelle : .שלא עשני אשר die Eulogie: הנות; לטוות הבטה ולשנות בינה -ingesührt haben. 11) Wenn aber die SrptuaglNta in obiger Stelle sich um die ן Dankbarkeit dcr Frauen verdient gemacht, so ist die« nicht allseitig zu > behaupten. Bekannt ist di, tatmubische Stelle: )TV י׳קבין שיהה 3#■ לעולם .ט״גטלז הגשים Hab, mich vergeben« nach einer Quell, umgeseheo. diich endlich eine Stelle iu der Septuaginta gesunden, dir au« Mißverstäiidniß die Beranlaffuug dazu gegeben zu habe» scheint. Amo« 6, 12 laute! eine Stelle: Wer kann uiit Pserdeo auf Felsen laufen oder mit Ochsen pflügen: א0 יהרוש בב^ם• Die Septuagiata hat aber statt ,pflügen"» .schweigen".הר!רש » und anstatt »Och, sr«" — .Weiblichr"«N12'p). daher obige« Sprüchwort. 12) Ende Hiob werden die Töchter diese« vielerprobten Dulders namentlich angeführt, eine derselben wird ך,סוך pp genannt, was die Septuaginta mit: A/iaXthuas ».^״r-Hora de« Urberfluffr« von der Ziege Awalthea giebt. Diesen Namen führte auch eio, Nymphe, die de» Jupiter mit drr Milch riurr rinhörnigen Ziege aufrrzogea hatte. Iedenfallist e« merkwürdig, daß mit obiger Nrbrrsrhuag eine Stelle im Talmud übrrrinstimmt. Sir lautet: (Vaba-balhra 16, d) ^ריפו pp רשpרנא רpשרוטה ל Nun rrklärt drr Talmud tiuerstirs (Ladbai- 28) diesrS Tbirr sür einhöruig; andersrit« aber (Eholio 5S, d) als eine Art wilder Zi,g, oder Gazelle. רש טביא ר2' עילאיp Wi, kamen. aber Septuaginta und Talmud dazu, סוך mit Ziege zu übersetz,a s Mußte da nicht eine gleiche Ueberlieserung zu Grunde gekegen sei»? Korrespondenz. Inland. Pest. Am >6t. begannen an der hiesigen Gemeindehaupt« schule die jährlichen Prüfungen und dauerten bi« inclusive den IS. d. Am letzten Tage fand die Prüfung in dcr Mädchenschule statt. Dir Prüfung ist im Ganzen glänzend auSgcfallcn. Die hiesigr G cm rinde» hatipltchule verdient iu dcr That sowohl bczüglich dr« Umfangt« drr von einer zeitgemäßen Bildung und Erziehung bedingten krhrobjekte, als auch der Grüuvlichleit halber, mit dcr dirse vorgrirageu werben, rine Mnstcraiistalt genannt zu werde». Nicht Prunk »nd äußerer Glanz, sondrrn innrrcr K.r» und geistiger Geholt zeichncu sie vor andern au«. Und wenn auch diese mil weniger Ostrntation in stiller Bescheidenheit wirkt, so sind dir srgknsrciche« Erfolge um so schöner, um so löblicher'. Namentlich aber verdienen die Erfolge auf dem Felde de« hebräischen und ungariichcn Unterrichte« hervorgrhobrn zu werden. Diese beiden Uttlcr.'ichtszwcige, sür drn »»garischcn Israeliten so unerläßlich uoth» wrildig. bcschränkcn sich an dieser Anstalt nicht blo« auf Enltioirung de« sprachlichru ElcmrntS, soiirrr» werden in wohlvkrstaudeiier Weise als die wirksamste» Miticl zur Weckung und Hebung der religiösen und nationalen Gefühle, zur Bildung de« Gei« steS und de- Herzen« angewandt. Wa« die in dieser Anstalt wirkcndrn Lehrer betrifft, so ist wahr» lich schwer, einrm jeden Einzeluen keine Lobrede za halte v. Der Herr dirigirende Lehrer S. Ko ha verdientr diesr« Mal noch seine« besonderen Eiscr« halber, mit welchem ec die ungarische Sprache fich eigen gemacht, sowie de« schöne» Erfolge« wegen, den er in dcr zweiten Elaffc mit dem Untrrrichte der bibltschru Grschlchle iu ungarischer Sprache erzielte, besondere Anerkennung. — Herr Reich, der den Bidrluulrr» eicht in deutscher und ungarischer Sprache und die hebräische Gram» maiik mit rdru so viel Gcschick al« BerusSirrur handhabt, ferner die Herrcu Bauer und Fischer, die fast io sämmilichen Elasten dr» Sprach« und GeschichtSuotereicht eriheilcu. lieferten dir schönsten Be» weise von ihrer päragogischrn Tüchtigkeit sowohl, al« auch dem rege» Eifer, drr fle sür ihren rrhabenra Beruf beseelt. — Wcna wir der übrigen Heeren Lehrer nicht oameullich erwähnen, so geschieht die« nicht darum, wril fle etwa geringere Brrtieoste um diesr Anstalt HLitea, als vielmehr de« beschränkten Raum,« wegen, der solchr« nicht gestatt,». Dir Mädchenschule ist eine in vollster Blüte stcbeub, Anstalt! Die astermustcrhasttste Ordnung, die anständige, man möchte tage», feierliche Stille, mit der sich di, Schülerinnen detrazea. dir reine Piriüt für da« spezistsch-religiösr. sowie der grweckle, rege Sin», drn fir für

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