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Ben Chananja · 1863-08-19 · 34 (19.8.1863) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
34 (19.8.1863)
Date
1863-08-19
Page
– (sequence 4)
Language
German
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595 596 taab bi« ju bra westlichen Küste» bfl mittelländische» Meere« nnb de» Häfen von PHSoizlea (wozu auch Palästina gehör«) geführt worben. — Nun hat er;war über manche andere Oerter, z. B Palmyra, in St* terra Zeiten TyruS, Sidoa ober auch, mit einigem Absprung über« Mrer al« Eziongeber und Etat, auch Wohl von der arabischen Küste auf Groß« «heben und so über Aegypten nach jener syrischen Küste ihren Weg nrh« men können; aber Palästiua, wovon Jerusalem die Hauptstadt war, lag für beu Karawanenbanbel auch sehr vorlheilhaft. Aermuthlich ist da« Phänomen de« ehemalig,» Salomonischen Reichtbum« die Wirkung da« von, und da« Land umber selbst bi« zur Zeit der Römer voller Kaufleule gewesen, die nach Zerstörung dieser Stadt, weit ste mit anderen Handelsleuten dieser Sprache und diese« Glaubens schon vorher im au«gebeeiletcn Verkehre gestanden hatten, sich sammt beiden nach und nach in weit ent'ernte Länder sin Europa) verbreiteten, im Zusammenhänge blei« bcn, und bei den Staaten, wohin sie zogen. wegen der Dorlheile ihre- Handels Schutz finden konnleo; — so daß ihre Zerstreuung iu alle Welt mit ibrer Vereinigung in Religion und Sprache gar nicht auf Rechnung ,ine« über diese« Volk ergangenen Fluche« gebrach«, son* d,rn vielmehr als Segnung angesehen werden muß, zumal der Reichihum derselben, als Individuen geschätzt, wahrscheinlich den eine« jeden andern Volle« von gleicher Pecsoncnzahl jetzt übersteigt." — נ) S. oben Lil. Kolbo V. Nr,!8. L. 334. — ') Geschichte der Kanlischcn Filosofie 315 ff. — Das. nnd Krug'« Lcrlkon Art. Bendavld. — ') Ich cntiichmc diese Notizen der Bibi. hcbr. von Fürst. Die daselbst erwähnte Biografie Veudavid'« von Veit würde ich in diesem Blatte gerne abdrucken lassen-, vielleicht hat einer meiner verehrten Freunde in Deutschland die Güte, mir die betreffende Nummer der ״Blätter für lit. Unterh." au« d.?: J-brgange 1832 milzulheilen. Die -K0(fju)c11öig&cit einer 6rfjuföiöeC Vom Hauptschullehrer Albert Seidner 111 Arad. (Schluß'). Wir haben iu dem bisherigen Theil ״»sercS Artikels die Nvth- Wendigkeit einer Schulbibel koustalirt, nun wolle» wir die Einrichtung derselben einer näheren Besprechung unterziehen. Vor Allem müffeu wir einige Bemerkungen zur besseren Orientirung de« Ganzen vorausschick,Die bisherige Praris. den Kindern die Uebersetzung ohne vorhergegangene Hinweisung auf dir Grundform dehebräischen Wortes zu geben, dient nur dazu, ihnen eine» unklare» Begriff von der Bedeutung de« hebräischen Worte« beizubriugeo oder sie gerade zu verwirrrn: so z. B. wenn wir deu, Kinde בראשית ..im An, fange" übersetzen, kauu e« auch füglich glauben. ברא beißt im und שית «Ausanz"; noch verwiercuder ist e«. wenn bei einem Zeitworle ein Waw convvrsivum vorkommt, wcua wir z. B. ואמרת ohne vorau-aeschickke B-merkung »du sollst" oder «wirst sagen", übersetzen, kann bei dem Kinde, da« endlich durch die ostmalige Wiederholung aus dir Vermuihung gekommen sein mag, daß nu 1 ״und" bedeutet, der Gedanke entstehen, daß אמרת beißt «du wirst sagen" . da doch da« verbindende Waw dieselbe Punktatiou hat׳, welche Begriffsverwirrung! Ja selbst bei einem Waw. da« die Zukunft in Vergangenheit verwandelt, welche« Wehl nicht mit dem יההבור eine gleiche Punktatiou bat. kann ') T. Nr. 29. 30 leicht diese« Mißorrfländuiß Platz greife», da doch unter dem 1' החסוך größt,ulhkil« auch da« ו* ההבור vcrstaudt» wirb; so muß iu br» met* ste» Fällen יאמר) «und er sprach übersetzt werde»; wa« da»», wen» auch dem Kinde später ei» systematischer Unterricht in der Grammatik ertheilt wird, nur schwer zu verwischen seiu dürfte, den» wie bekannt, ist der erste Eindruck rin bleibender. Darau« rri'ultirl auch, daß ma» de» grammat scheu Unterricht iu der hebräischen Sprache von dem biblische» nicht trruuro darf und immer dem Standpunkte, auf dem da« Kind io der grammatischen Kenntuiß der Muttersprache steht, anpaffen muß; da« Uebrige sost ihm ohne alle« Regelwerk blo« praktisch beigebracht, und sollen erst dann Regeln gegeben werden, wenn e« mit der Formenlehre der btlreffeudeil Wörter in der Muttfrsprache gehörig vertrant ist. Um'er gemachter Vorschlag, die Uebersetzung der einzelnen Wörter de« vorzutragendca Kapitels sowohl in der Grundform, al« auch in der eben vorkcmmendtu Form vorauSzilschickcn. dürste vielleicht die Besorgniß erregen, daß dadurch die Schulbibel zu voluminös würde; ,« fällt aber dieses Bedenken weg, wenn man i» Betracht zieht. daß sich viele Wörter in einer und dersrlbcn Form oft wiederholen, und e« nicht nö« thig ist. sie jedesmal zu übersetzen. Die Normen, bie wir bei der Einrichtung der Schulbibel zu brobachten hätten, wären also, in kurzen Umrissen gegeben, folgende: Damit da« Kind beim Aussagen keine Uebersetzung vor sich habe, sollen auf der einen Seite des BlattrS die einzelne» Wörter mit der Uebersetzung, auf der andern der hebräische Tert steheu. Die Art der Uebersetzung wollen wir durch nachstthrndtS Beispiel beleuchten: אשית"! Anfang בראשית im Anfang, ברא hat er. schaffen. אלהים Gott.?שמי Himmel. השמים btr Himmel. □את השמי den Himmel. ארץ Erde, הארץ die Erde. את הארץ die Erde, (auf die Frage was? oder wo?). את הארץ) »nd die Erde. oder, was kürzer wäre: 2 in ראשית Anfang u. s. w. Die Nbihcilung würde anfangs in kleinere», später in größeren Absätze» geschehe», wobei anfangs, wo jedes Wort übersetzt werde» muß, freilich auch der Raum de« Blattes maßgebend wäre. Um den grammalischen Unterricht an de» biblischen zu knüpsen, soll immer in gedrängter Kürze ein Rrsumü der an« drm vorhrrgegangeuen von selbst resnltirende». leichtern Regeln, wobei immer ein gcböriger Siusengang einzuhalten ist, ausgeiiommt» werden; so daß dem Kinde allmälig der Arttlel she ha Jediah), GeschlcchtSzeichen, Mehrzahlbllbnng, Snffilen der Hauptwörter, Paradigme» der Zrilwörler u s. w. vorgesührt werden. Ucberhaupt sollen, da die Uebersetzung der ,inzelnen Wörter in steter Abnahme begriffen ist, und endlich nur die »och nicht vorgekommenen Wörter übersetzt werden. die Regeln nach »nd nach in den Vordergrund trete». Deu durch gehörige Benützung der Schulbibel in derselben fortgeschrittenen Schülern könnten daun auch Pensa schrif lich zu übersetze» ausgegebcn werden; e« wäre die« zugleich eine Slyl- und Nechischreibe- Übung iu der Muttersprache, wo dann auch einige in dem LektionSplan sonst unerläßliche Stunden durch den Bibrlunterricht ersetzt werden möchten: nud dies um so niehr. da doch in Volksschulen, für welche die Schulbibel zunächst berechnet wäre, kein Fachsystem stattfiudet, und der ganze Unterricht nur in elurr Hand liegt. Nebenher können wir die Anomalie nicht nnberührt laffe». welche darin liegt, wenn mancher Lehrer mit DolkSschuikinder» i» der hebräischen Sprache in stylistischer Beziehung dieselbe Stufe, wie iu der Minierspräche erreichen zo müssen glaubt, und welche Selbsttäuschung e« ist. wenn er sie erreich« zu haben wäbut. Ein Kind tritt mit drm sechste» Jahre i» die Volksschule, und ha« ein mittelmäßiger Kopf nach zurückgelegtem zehnten Jahre die 4. Claffe beendet; mit Kinder» von so zartem Altrr kann selbst iu der Muttersprache vc, einer höbern Slylübuug

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