Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 32 (5.8.1863)
- Date
- 1863-08-05
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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553 554 für unsere Ahn«» die Segrossprüche מקב^ נדתי. da sie noch zusamwenlrbten, und nicht □’בונה יחשל. da die Stadt noch gebaut da. stand, auszusprrchen; dafür haben fie aber für die Lebensdauer de« .tköuigs (סי דואם אלמלך) und um Hilft im Kriege (ו^לנצר־ פי אלהרוב) . je nachdem die Zeitperiodt die Nothwendigkeit erheischte. Der Derfaffer fährt fort: ei gibt außer diesen 18 keine andere Gattung Verlangen, da» man mitהפלה bezeichnen könnte; wenn man bei Jsak ויעהר לו stndet, so kann man ein derartiges Anliegen dem Ge» bete הריפא »ntcrordnrn; wenn Samson um Speise und Trank. als er vergehen sostte. fleht, so ist die» unter ברכת השנים begriffen; überhaupt kann jedes Anliegen ohne Zweifel bei diesen 13 ScgenSsprü. chen untergebracht werden. ״Auch muß ich von der (ואן כטר עלי אלבאל ניר הדין פלא שך אנה בלן הדא אלנוע אל י" ה) Ordnung dieser Sprüche etwas sagen. damit es Niemand cinfallc. eine Ordnung vorznnthmcn: Die Lob» sprückc (כלהיה .רנן (איהפאביה und האל הקדיש find auf die 3 Patriarchen zu bezrrhen. nnd zwar: בינן ans Abraham, wie cS heißt > ¬אנכי רגן לן (®m. 15, 1), רהיח מתים auf 21ak. wie cs heißt I ויקה את האיל (Gen. 22. 16-, קדושה ist oft beim Namen Jakobs! angrschiossc»״ so beißt es קדוש ישרי<בל (Ps. 71. 22) י קדוש יעקב (31• XXIX. 13), woraus sogleich von der Weisheit und Kciiittniß die \ Rede ist וידעו היעי רוה בינה (entsprechend den הונן הדעת): auf; Verstand folgt sowohl durch Vernnnsischlüsse als der beiligcn Schrift gemäß die Buße (י ותבע אלרער פ״ה ארתוב״ה אולא רן ז-־תירעק 0, (זל הר רן אדרכתוב heiß, cs von der Buß- -והשבית אל דרבן der! Buße folgt (Dt. 4, 30). ושבת עד ה׳ איהיך (Dt. 1. 30) dmieiis! die Vefrciung von Sünden ויההמהו (Jos 55.7): man findet diese drei ( Dinge in einem Dcrsc vereinigt ולבבל יביל ושב לרפא לו, welches י lctzlrrc ״cs wird ihm verziehen werken" (Js. 0. 10) heißt. Aus Verzeih,mg der Sünden kommt die Erlösung לבא לציון. woraus die Heilung von allen mögliche» Kranlhciten folgt: so heißt eS נרלל אלהים (Js. XXXV. 4) und gleich dabei findet man die Stelle» או תרקחנה »ud אז ידלג■ und weiter ist von einer gesegneten Wassersülle die Ncde כי נבקעו und an derselben Stelle folgt die Nn.kkniisi des Erlösers והיה שר מר^יל so spricht auch Ez. zu den Gewächien, bevor : Israel (Ibid 8) zurückloiiimt מיתר הרי ישראל (Ezccli. XXXVI. 8). Wenn nun die Gemeinde versammelt ist, so müffcn Nichtcr eingesetzt wrrtrn כי שרה ישבו (5 .122 .<!<) •ששר עלי שבטים (Ps. 122.4) Die Früchte der Beobachtung der Gesetze tst nordwentigerweise. erstender Niuergang der Frevler, wie cS beißt ציון במשפט (Jt'aj. 1, 27) und es folgt ושבר פשעיר; zweitens dao Wohlergehen der Frouimen. so heißt cs: (כעבור ריפה ׳איננו יצהיק ירוה עולב (Sprüche 10, 25). (Sine Folge davon ist das Anfbauen des Tempels, wie es heißt: כי ה׳ ירד ציון (Jrs. 14. 32, הנני רושיע את ערי (Zach. 8. 7): an diesem Baue hat David seinen Theil. so heißt cS .1את מניהתי עדי עד ושר אצרירז קרן דיד daran schließt fich das Erhören der Gebete, wie es heißt להביאלתיר (Jes. 56. 7), das wohlgcfästige An. nehme» der Opfer עלללתיהר und Danksagung wie eS heißt לכל בני 2) ישראל ראיס Ehr. 7. 3). Das Wort תודה bedeutet auch Dank und Opfer. מביאים תידה (Jeremias 33, 11); dem Opfer folgt der SegenSspruch dcr Priester, wie es heißt וישא אהרן (Lev. 9, 22); diesem SkgtNSspruchc folgt der GolteSuame .לשמ1 את שרי- So ist die Ordnung der Gebete, und es sost keine Aenderung vorgenommrn werden. Unsere Ahnen haben auch hinzugesügt. daß. die ersten drei Adlheiluugeu u»r Lobessprüche eulhalten. sowie die» im Lobeslied. welches Mose« am rothen Meere gesuiigeo. der Fall ist; er säugt mit ע1י ל1ררת יה .כי נאה נאה und הי איש מלה מה an, und läßt die eigentliche Sache מרכבות פרעה «• folgen; so findet man r« auch bei David, der mil 16 LobtSsprüchen ׳ לך ה׳ הנהולהc. ansaugt, sodaon kommt מורים uud auch ומהללים, welche» di, Folg« de» Dankes iß »ob i, serrm Grbrte durch da« שים שלובן au»z,drückt wird. Ich muß uu» auf meine Wort,, daß ,s sowohl durch bi, Schrift, al» auch durch Vcrnunflschlüffe bewiesen werden kann, daß di« G«b,t« blos Wünsche und Buten (רגבה ומפלה) enthalten solle», zurück, kommen; wie durch die Schrift, haben wir gezeigt. Wa« de» Der« vunflschluß betrifft, so muß doch der Unterschied gemacht wrrdr» zwischen der Anrede des Herrn an seinen Diener und dem Gegentheilr. Während im erstereu Falle zum Diener im grbirtrnden und verbietrodra Tour grsprochcn wird, wie im Pentateuch;.« 1כור, ושמור. כבר. לא הגניבו in den Psalmen .ובהו.רגלו. רם לה׳ נ7 אל הי. פור מרע נצר לשונך und dergleichen Ausdrücke. oder Lied der Diener durch Drohungen verwarnt, wie im Prnlatruch da» Kapitel אם בהקלהי ». und in den Psalmen רבים מבא.בים ,לו עבלי שורע לי so muß der Dienrr seinem Herrn fich nur immer mit Buten uud Flehrn vor. stellrn, als um Verzeihung seiner Sünden, und niit Dank für die ihm zuerthkiltcn Wohl,baten. Weswegen auch Gott dem Betenden schöne Wort« zu wählen empfiehl,, indem er sagt 1 עמכם דבריםnp ״• tgl.; ähu. l'chcS geht aus den Beweisen der Schrift lind den kehrru drr Profeteu hervor, wir wir dies oben angegeben. חם בתאב פי וגוב אלצלו״ה וללה אלשכר Gnt, des Buches übkr die Nothwendigkeit des Gebetes, dem Gotte sei Dank." Ist N'i» diese Vorrede von Saadyah. was wahrscheinlich ist, ob. zwar fich in diesem Sttdur Zusätze von Andern, wie man diese» später sehen wird, finden. '0 kann man kcuilich daraus ersehen, daß Saadyah kein Verehrer der aggadi'chcn Tradiiionen sei. sonst hätte er doch b,j seinen Erllärungcu über die vcrsch,.-denen Legen-sprüche etwas andenseiden erwähn,, wir;• B. über ׳ ולמלשיניםc. aber nein, er erklärt alle» logisch mzd bleibt dcr Schrift gctrru. (S. Mrg. 17. b. R. ha - Lchana 32. a. j. Bcr. 2, 2. N cd.) Man wird wohl nicht bezweifeln dürfen, laß Saadyah der Maimonidc de» 10. Jahrhundert« gewesen. Freilich mußte er so viel als möglich die Tradition beseitigen, lim den Karaiien imponircn zu könncii, die er durchaus nicht in Betreff dessen, wa» sie verwarfen, überführen konnte. UcbrigeiiS wird man später an» inanchci» Buchstaben seiner Eon,men tare crsehen, daß Saatvah auch da mir aggadischcu Erklärnnzcn nichiS zu lhu» haben wollte; er hirl» fest an dem Prinzipe .רברי תורה להיד. וברי ״כמים להור (Fort'etzung folgt.) Äumerkuttgen. י) In der Tlodlejana in Orsord Hunt. 448; rS ist Papier 247 Blätter stark, mangclhast im Anfänge und zu Ende. Auch find dir ersten Seilen der Borredr, die wir in möglichst treuer Nrbcrsetzung fol. gen lassen, sehr blaß, und man wird cS 1»1S vcrzcihrn, wenn wir vicl» leicht hie und da einen Bock geschossen habe«. ’) Unser hochgelehrter Herr Bibliograph Dr. Steinschnrider hat diesrS Manuskript ausgcfnndrn. und srhr ausführlich in seinem Eatalog« der hrbräischrn Büchrr der Orforder Bibliothek beschriebe» (Eolnmnr 1203—2217) Da diese» ansehnliche Werk fich leider nur in srhr w»> nigra Händen befindet, so halten wie e» nicht für überstüffig, wen» wir nach Autopsie de-MauuskriplS. dieses bcschreibln, und vielleicht manches, welche« im Eatalcgr nicht Raum finden konnte, hier angeben. Was wir schon im Eataloge finden, werden wir getreu bemerken; jedoch muß un« Dr. Strinschnrider verzeihen, wenn wir manche Fragezeichea daselbß verschwinden machen werden. — Bei Gelegenheit könne» wir nicht »», bemerkt lasst״, wir gemein ei vou manchen Literaten ist, Bücher zo be« nützen, ebne den Autor zu urnnrn; so hat unser jüdischer Xitu# LiviuS vielleicht identisch mit טיטופ הרשע. die Hälfte seiner geschtchtli. chen Nom alle, wie Dr. Wiener fich geistreich in diese» Blätter» ausdrückt au« de» Forschungen Dr. Sleinschneldrr« zusammeogestoppelt,