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Ben Chananja · 1863-08-05 · 32 (5.8.1863) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
32 (5.8.1863)
Date
1863-08-05
Page
– (sequence 8)
Language
German
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555 556 oho» daß dessen Name nur vorkomm«; vielleicht wird dieser histori« sch» Rom antikerdie« in seinem nächsten Bande berichtigen, und Stein« schneider audem Verstecke Hervorrufen, wie die« mit Zunz diesmal geschehen ist. Dr. Steinschneider ist aber in dieser Dejiehung auch nicht der gerechteste; auch er igoorirt in seinem MaSkir. der doch alle« erwähnen soll, wa« auf jüdischem Gebiete geleistet wird; denn e« wird so manche Abhandlung mir Stillschweigen übergangen, woraus ein Au« tor sich nichtmachen muß; esoll jedem gleichgiltig sein, ob man in einem Duchhändlerblatte genannt ist oder nicht. *) Vergleiche unser ״Notice 8nr la lexi ograpbie bcbraique Jouro. asiatique 1861. tom. II. pag. 468. ׳) Wahrscheinlich שים שלום• Korrespondenz. Ausland. 8. 6. Vreskau, im Juli. Sine dichtgedrängte Menge füllte am 17. die Räume der großen Synagoge. Alt und Jung hatte sich versammelt und ein schmächtig aussehender Mann» dessen Name aber trotz seine« jugendlichen Alter« in der Wissenschaft einen ehrenrollen Platz einnimmk, betrat die Kanzel und eroberte durch einen gediegenkn, wohlgeordneten und beredten Vertrag die Herzen seiner Zn- Hörer. Man sah sofort den gulc» Eindruck, welchen die gerundete Form und der gewichtige Inhalt dieser uicisterhaft dlirchgrarbeiteten Rede ausübten: dieselbe zctchnete, wenn auch nur in Umrissen den Standpunkt de« Redner«, welcher die Lehee für ewig, aber auch der Entwicklung fähig hält, und weiter ausführte, daß dieser Entwicklung gewisse Gränzcn vorgcreichnet seien. welche ohne Gefahr für den Organismus der Lehre nicht überschritten werden können. Mit dieser Darlegung bekennt Herr Dr. Joel sich zum religiösen Fortschritt auf historischer Basis, deren Fcsthaltuug auch Geiger stets so eindringlich gepredigt hatte. Kaum erscheint r« noch zwciielhaft, wer LeS Gciiannteil Nachfolger sein wird, den» nach dem Eindrnckc, welchen die Joclsche Predigt bei alle» zurückgelasscn, sollte dir Cultus-Commiffion von der Berufung anderer Eandidaten völlig Abstand nehmen, dennoch aber will dieselbe, wie wir höre», von ihrem Wahlprogramm, deiimach drei Probepredigten gehalten werden sollen, nicht abwcichen und He. Dr. Wols aus Gothcnburg ist be- Hufs einer solchen ^,für nächsten Sonnabend 1. August hier schon ringetroffen. Da« Seminar wurde diese Woche geschlossen, Herr Dr. Frankel wird sich, laut Vernehmen, zur Erholung nach Colberg begeben. Inland. D Wien, 2. Aug. Dir Prüfungen an der Pick-Szünlü'schen Bürgerschule haben glänzrnd» Resultate geliefert. H. Wien, 2. August. Der Vorstand der hiesigen k. Gemeinde erläßt an die Gemeindeglieder eine» Aufruf, in welchem die grschichtlichen Erinnerungen und dir inneren, besonders finanziellen Verhältnisse der Gemeinde ausführlich auSeinandrrgesetzt werden. In der Provinz wird man überrascht sein, zu erfahren, daß auf der Wiener Gemeinde «ine Schuldenlast von mehr al» 160,000 fl. lastet. DaS ansehnliche Heft io Quarto ist aber ein ehrende« Denkmal der hiesigen Gemeinde und der Großherzigkeit ihrer Mitglieder. Der Brief, den Sir Mose« Mon« tesiore an den hiesigen ZionSvereio richtete, lautet: Ich versichere Such, meine theurru Brüder, daß ich mit dr, Herz« lichflen und dankbarsten Gefühlen dir freundliche und zu schmeichelhafte Adresse empfangen habe, mit welcher Ihr mich beehrtet. Der geistige Friedr und die Erquickung, welche au« den Drmü« Hungen hervorgeheo, der Sache der Religion und der Tugend zu dienen, find der beste Lohn für die Arbeit, doch fie wird erhöht durch dir N««» Wirkung und die Zustimmung Jener, welche unsere Sympathieen theilea. Ich beglückwünsche Euch ob Eurer glücklichen Freiheit von solchen Anfechtungen, mit welcher der Fanatismus an manchen Orten noch immer unsere Brüder betrüb», und di, Sänge Zion» verhindert, welch, Ihr zu erheben da« Vorrecht habet. Mögen wir Zeuge sein der Wiederaufrichtung de« heiligen Tem« pels und mögen in Kurzem die Gesänge der Psalmisten wieder daselbst gehört werden. Ich bin Euer wahrhaft getreuer M on tefiore. Wien, am 22. Juni 5823. Wien, 23. Juli. Sehr geehrter Herr Redakteur! In Ihrer auf das Wesen der Sache eingehenden Besprechung mein,S CatalogeS der B'bliothek de« fei. Herrn Dr. B. Beer wünschen Sie. daß ich die Modalitäten näher angeb,, die mit der Entlehnung der Bücher verbundcu find. Es find jedoch weilere Modalitäten nicht ftipulirt und waltet kein Zweifel ob, daß Personen, die gewissermaßen eine Garantie bieten, daß fie die entlehnten Bücher wieder zurücksenten, solche geliehen erhalten werden, und glaube ich nicht, daß in engherziger Werse verfahren werden wird. Gestatten Sie mir noch die Bemerkung, daß e«, wie im Druck« sehlcrvcrzcichniß bemerklist, statt 1164. 1664 heißen soll. Das unter dieser Nummer brzeichnete Werk ist eine Abhandlung über die Rezitirmig de« SchmagebcteS »nlcr Musikbegleitung in Corsu Wegen der Notiz über Jaghel im Drucksehlcrverzcichniß erhielt . ich schon von verschiedenen Seiten Vorwürfe. Der hochgeehrte Herr Pro« - fesscr S. D. Luzzato, indem er sich in einem für mich.sehr schmeichel-! haften Sinne über den Catalog, sowie über meine sonstige literarische j Thäligkcit ausspricht, schreibt mir niebtsdestowenigrr J’aurais tolürö 1 un milion de Druckfehler plutöt que voir cctte fausao notice reproduite." Ich kann nichts zu meiner Vcrlheidigung anführcn; zu meiner Entschuldigung bemerke ich jedoch, daß ich zu jener Zeit, als ich! aus den vermeintlichen Jrrthum aufmerksam gemacht wurde, sehr heftig j a« den Augen litt, und mich einer sehr anstrengenden Cur unterziehen mußte. Es war mir zu jener Zeit nicht möglich, zwei Zeilen Hinterem« ander zu lesen. Ich nahm die Bemerkung aus Treue und Glauben hin. Dr. G. Wolk. Wien, 14. Juli. Herr Prediger Mannheimer feiert am 17. Oktober d. I. seinen siebenzigsten Geburtstag. Es verstehet sich von selber, daß die isr. Wiener Gemeinde diesen Tag in feierlicher Weis, begehen wird. Es ist wohl auch zu erwarten, daß andere Gemeinden dem Jubilare ihre Achtung au diesem Tage beweisen werden. x. Pest, 3. August. Die Prüfung der ung. Sprache in der hirs. isr. Präparandie ist so miserabel auSgefaflen, daß selbst Herr Direktor Kriegler sich gezwungen sah, seine Mißbistigung hierüber auözusprechrn. Die ״Ung. Presse" rügt in einer ihrer letzten Nummern die gänzliche Vernachlässigung der ungarischen Sprache an dieser Anstalt und drückt Fortsetzung in -er Leilage. Tzegediu, Leipzig, Lelbstvrrla, brr Rctaktlo■. Lomvitshoos-Vrrlag von Franz lva-arr. Druck von Sigmund Burger in Szegrdin. CZ7“ Hierzu ein halber Bogen Beilage. "VS X

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