Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 31 (29.7.1863)
- Date
- 1863-07-29
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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£37 30 Torzsa lann fcft projeltirte Temprlbau trcf tf« rifrigeu Slrtfcfn« de, rhrenwerlhru Herrn Jakob Löbl der widrigen Zrikverhält. »issr halber nicht gefördert werden. Sämmtliche erwähnte Gemeinden erfreuen sich der geistlichen Leitung de» rhrw Herrn Bezirks-Rabbiner« Straffer. Wenden wir uns non da »ach Parabuty. Diese arme Ge» ,»killte hat ein sehr hübsches Gotteshaus erbau«. Doch besieht in der Gemeinde rin Konflikt mit dem greisen Rabbiner Herrn Jakob Alt, der leider schon zu skandalösen Eicessen geführt hat. Dir Schule vrgctirt. In der alten Gemeinde zu Palanka ist ein Schrill vorwärts geschchk». GS wird gegenwärtig ein Umbau der Snnagoge nach den ästbetischen Regel» der Neuzeit bewerkstckligt. Der Herr Nabbiner Deutsch. Enkel des berühmten N David Deutsch. liebt den gemäßigte״ Fortschritt. Die vor drei Jahren aiisgelösie Geuieindeschule isi seit beiuabc einem Jahre wictcr mit zwei Lehrern organisiri. In Neusatz bleibt Alles, trotzdem sich die Statt neu andem Sckillie erbobcn. beim Alten. Möge sich bald viel GrsrenlicheS aus der Bae-ka Hielten laffc». hi K. ־•)frtflb,!»’(). Juki. Ein .kdorresvonlcnt ter ״allgem. 3 P. 3 " erkühnt sich, die Leser diese- BlalieS mit von liier dalirten Be nchlen zu regaliren. die der Wahrheit frech in- Gesicht schlagen, in der bissigsten Weise auch die böSwikligsien Insulte gegen Personen schien-׳ Per», denen der Urheber jener säubern Arülel auch nicht die Sck>!l>- bände zu lösen würdig ist. Nisser na me »loser Skribler isi nämlich iinveuebäilit genug, >11 Nr. dl? der ״allg. Z. P. I." unter anPereni lächerlichcin Unsinne auch lie hier von jeden, Kinde telbü sogleich als grundfalsch erkaunic Behauptung auizusiellen: ״D׳e Nachricht von der Besetzung der hiesig.» i sr. S ch n I P i r e l l o r s ü e l l e durch e 1 ue gewisse P e r s o», w c l ch e 11 n 1 ängsi ei n m agnari - sch es Blau gebrach., tsl gänzlich aus der Luft gcgrizsrn." wird ״US ein Lei.btcs sein, zu beweisen, Paß d.e berührte Noliz. »ul welcher seiner;{11; im ״M!1!׳y. i/.r." der Neubesenuug ge ״annter Stelle Erwähnung geschah, durch ans nicht ״ander Lull gegi isse n" >oar. indem wir liier de», aus der allziiverlässigsie» sInelle uns mitgclbcillcn. hierorts altbcsanuteil Sachvernalt folge,1 lassen, wer.׳ anzugleich von selbst erhellen w,rd. daß cS nn'creni '.InonviiinS in der ״allg. I. d. I.' bei AnSsveengnug der oberwäl-nten 7e״tcnzlüge wie gewöhnlich nur dariim zu lbnu war. sein Müll,che» dadurch wieder aus einige Zeit zu kühlen. Zu Anfang des lansenlen LeinesierS faßte die lobt. Schul,'ektivu den Beschluß, die eben dazumal vakant gewordene Stelle eines Leiters der DirelticiiSgeschästc den, an nnsercr Hauptschule ,eil zwei Jahren zur allgemeiiien Zusriedeiiheit. weil mit gnlei» Eisolge wirlendeii. sehr strebsanien und talcntirtr» Lehrer Nathan Flsä'er. gegen eine für dieieS Amt besonders siipulirtc Neniiiiieraiioii, jedoch »ne unter den,!itel eines ״Nesercuten" *) zu übertragen. — Herr F. versieht auch wirklich seitdem die säiuiiiilicheu DircliiouSgeschäsie zur brsonker» Zu'ri.deiil'eit sowckl unserer Gemeiiiderepräs׳ iilaiiz. als auch der hohen Schulbehörde, welche letztere — durch mcln ere vom Herrn F. angcserligtc und ihr no» i.rbreilele Akle,:slücte. wie auch bei Gelegeuheil einer stallgebabten Schul» v.siiatioi: von der vorzügliche» Leistlings,ähigkeii desselben vollkommen überzeugt — daö fragliche Amt gleichfalls nur ihm überanlwcrlet wissen wollte. Herr F. hat übrigens auch schon unlcr der früher bcstandeueu Direktion die wichligern. süc die hohe Schulbehörde besiimmtei, sckriftlichen Arbeiten — w.il selbe ungarisch versaßt sein müssen — versehen und überhaupt seit seinem hiesigen Wirken alle von der dasigcn Ge« ״winde an die h. Regierlmz gerichteten, mitunter hochwichlizrn Ginga- *) (53 bcslthr ei» Protokoll-Beschluß noch au« dem Jahre 1861. demzufolge an der hiesigen Hauplichule mehr kein ..D,rek «0 1« aus der Mitte des Lehrkörpers gewählt werden datf. J38 | des versaßt, die sich noch immer des ungetbriltesien Beifalles rtfrentr»! und auch stetvom gewünschten Gefolge gekrönt waren. — Herr F. be» I darf aber durchaus nicht nusereS Lobet; er gehört vielmehr bekanntlich . zu deiljeuigen eenstlich Strebenden. dir sich von »ichtS. auch voll de»! gemeinsten Anfeiudiingrn nicht, beirren lassen — ans der einmal de» gonnencu heilsamen Bahn mnlhig vrrwärlsibreilrn. nnd denen tdr» desbalb srlbst dir sircngsieu und zugleich auch tcuipitnttrftrn Richter ihre | würdigende Ancrstiinulig »ich« versagen können. , L. Baja, IS. Juli. Seit dem in. t. M. weil« unser berühmter Landsmann, Hcer Dr. Ioief PcrlrS. Rabbiner und Peebiger in Pose»׳ j in den Mauer» seiner Geburlssiadt. und bestieg er gestern die Kanzel 1 iniserrS!cinpel». 1 Der ansgezeichncic Ruf. drssru sich der jungr Gclehric im Au«» | lantc erfreut, lic>> 1111« eine Stunke geistigen Genusses erwarten , nnd ן wahrlich, wir saiilen uns in unserer Grwarliiiig nicht grlänscht. An die Bcrliandlniigr» zwilchen Mose 11»d den onjordaiilschen Släninien anknüi pseud. sprach rr über den Materialisi»»« der Jetztzeit. a!« von einem ■ llebel. daS stets waehsenr bereitalle Schichten dee ineiischlichen Gesell» 1 schask ergriffe», und zeul״׳ eie in gre ßen und scharsen ttmeisse״ da« Ge-! iiiälde dieser verderbliche» Richtung, die, jede» geistigen Aiis'chwiiiiz nie- : deehaltend, keine,, Gemeiiisinii auslonime» läßt. Gs gab wohl manche.! die diesem Siosse le!» Interesse abgeninne» koniilen. andere, die diese Materie nicht beci! genug geschlagen santk״. und »-,.der antere, denrll viele der schönsten Ansdrü.ke »iid Rekeweiidiinge» diilch die für »uset Publikum etwas srenidarligi Auespiam. >>>,d B.i.'nuug des Ne:nee« verloren ginge» cer nüchieri'e Beobachlw des hastige!!!reib.״- der Gegeni wart »illßie jedoch kaS tIbjekt der N.:c nur gerechisei.igi sinken, und der Kniisikeiiiier louiite au den ltareu. ׳chaij.n 1!»k präguanlen Zügen da- Bild und die M.inerhand le- Zeichnerlenilich .rlciiiie». Bei der Gtlegeubeil »111f-ie der l'ür le» Foris>l!,!l im > ».׳arischen Israel beieelle i Inde de» Mangel eines Rabb inerseiiiinarin 1111•■ rill Bal-ilande . wo solche gc'chnlle Redner gebildet werden, wieder ,echt schmerzlich rnipsi oden. — Wie wir au« dem Maure unseres La»k-׳.ua»>1e« ve׳nal,mro verfolgt d.rs.-lbe auch 111־ An-laude Mf k linrellen Be weg,in ge 11 seiner Glanbriisbrnder in der Heimat inil Ansmerksamleil. und wahret rr sich vor dem Vergiss,״ der Nanou sssprachr tmch die Lektüre perio׳ discher Schris,e» »ut klassischer Lverle. Nn'er B.-rstand bat il»u alt Derascha-t^eschenk, derselbe hat erst vor cinige״ Wo.!׳.» gebrir atet. eine» ln,,»!ich geaebeil.1.11. iverlhoolie» silberne 1 B.cher üdcrreicht. 111ו.}|ו.זי) (im Bana!). :?.י. Juli. Bor .Kurze», halte eine hiesige jüdische Frau einen Kid iwuv jud.iii'o schwören sollen . und 1 sollte ihr sogar Brod »iid Salz o.IS Svuibol dee Heiligkeit de« Gide« vorgelcgt werde». .Der Richter war jedoch e>»sichi.׳voll geniia. den Bo rstclliingeu des herbeiger,trennt Lehrers Joachim Bak Gehör zn geben und den »lillelaltcrlicheii Apparat zu bcseiiigcn. Ja. nachiiägtich strllte rS sich sogar Hera״-, daß trr Eid drr Jüdin erlassen werden könne. > t'itenuischer üolbo (•,כלב)• vn. Im B. Eh. l. IgS. Nr. lö. L- '.'?!> berichlct Herr .V. all- Franlsnrt am Main, daß Hcrr Dr Mrd. Einhorn riue frfir alte Mil'chaa- Handschrift rnttceki. in wrlchrr statt ■יר־—D (Bcrachcth 4. 4.» פרשה “צבור siche«, und die noch vor der Abfassung des Tholmud» geschrieben wurde ,(. rr. Nun »,,iß ich zur Slcner dcr Wabrbeit bemerlen. daß Rabbi Jakob EbajcS in der Derredr zn seinem M. Kommt», tae Ez Ebajjim gegen MaimcnitrS Bebauptnuz zur Genüge bewiesen, daß die Mischna in den Zeilen der Tl'almiidlebrer u. z. selbst der spitesten Amoraim noch nicht geschrieben, londern aiiswendiz in den Schulen ־37־