Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 31 (29.7.1863)
- Date
- 1863-07-29
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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539 540 rrcrtirt uuirtf, (vrgl. Cabdalh 77, Qrubin 53 a. Brza 35 b, Sulla 50 b, Jeb. 17 a, B. fannna 117 b, Ä. fara 2 a), daher aflr gegen dir in beiden Tbalmuden rrzipirlrn Lesrarten verstoßenden Smendationea, worunter anch die oberwähnte ln פרשת הצבור sowie di, tr» Herrn M. Dnbs tim Ehaluz l. S. 101) in צרה שתעבור gar keinen kritischen Werlh haben und ga»; zu verwerfen find, und die in Frage stehrnten Worte פרשת העבור bleiben noch sehr dunkel u»d unerklärt׳ da die Tbalmude, sowie B. Eh. 11. S. 500, II S- 109, 325) un» hierükrr unbefriedigt laffen. H. M. Pia eie». Entgegnun g. WaraSdi», 19. Juli. SS ist wahr, die Ohroniejiio sennclnleuso hat auch hier Nahrung in Fülle glsunden. wie der Herr Eorrcspondent in Nr. 29 d. Bl. angezcigt hat. Gs ist wahr, ich bin in einen Eonflikt mit dem Vorstände gcralhcn. »lins tcr Vorstand hat diesen Eonflikt schon längere Zeit gespönne» und endlich bei den Haarcn herbrigczogcn. Sobald ich in der Lage sei״״׳ ״d׳ .׳l!e a:!f diesen Eonflikt Bezug habenden Dokumente veröffentliche» zu können, werde ich, wenn der Herr Ncdakteur e» mir gestatten wird '). den Hergang in diesem Blatte der Welt zur Beur» theiluiig vorltgen. De» Herrn Eoerespoiidcntcn aber, der mir die Zukunft schon im voran» so düster auSiualt, will ich blc» erinnern, daß vor 7 Zähren diese Kündigung»!»,! de» Vorstand angewaiidcll hat, und an meiner drsinitivrn Ausnahme gescheitert ist. daß überhaupt von einer Klage wegen der Kündigung jetzt »och keine Rede ist, sondern einfach, ob tcr Boi stand mit dem. wa» er dem Magistrate nctifizirte, wahr ge- ׳':rochen oder nicht: in, ersten Falle bin ich natürlich ineineS Amte» verlustig, im zweiten Falle hingegen fällt die Kündigung von selbst weg. Eriiiiicrn will ich Len Herrn Korrespondenten ferner, Laß man einen rhrenhasten, charaktervollen Rabbinrr mit Entziehung der Nedenrmolu- ,״eilte nicht schrecket, daß von Feindschaft bei den Gemeindeglietern keine Rede ist. da ihr gesunder Sin» dir Aufstachelung schon durchblickt; daß endlich den El'ilul Ha-Schem, der zn Tage gefördert wird, derjenige zu verantworten habe, tcr ilm gewaltsam hervorgcrns.u. Die Well wird hören und urtheilen. Lcngöfelder, Rabbiner. Berichtigung. j Herr Nabbiner Dr. Dnschak sagt in seiner ״Geschichte tcr isr. ׳ Gcnicintc zu Proßnitz" Nr. 30 des l. ZhrgS. ״Von bekannten. d. h. j al» Schrisistcllcr bekannlc» Nabbinen (nämlich in Proßnitz) wußte ich blos den ״עבירת הגרש,':י. Nngrachlct. daß doch anch Nchcmia» Trel b:tsch (mein Großvater) als Schriftsteller bekannt ist. und Nabb. Fasse! in Gr. Kanizsa zu denselben gezählt werden sollte, ist eine Persönlichkeit ungrnannt geblieben, die ihrer Berühmtheit wegen nicht übergangen j werden dürste, nämlich R. Wolf Löw a,1S Bcskowitz, (Sohn de» allbekannten Verfassers de» מחצית השקל , R. Samncl Löw), der unter mehreren Rabbinaten gegen Ende de» vorigen Zahrhiindert» auch da» zu Proßnitz bekleidete. Zn seinem Werke zu Maimuuis jad hachasaka, welches מהר משגה betitelt ist. enisaltrt er eine selbst derzeitea außergewöhnliche Deleseiiheit io der rabbinischen Literatur, die von einer sehr! gründlichen Auffassung unterstützt wird, wie e» auch die größten damaligen Autoritäten in ihren Approbationen zu dem 1820 in Prag erschikntnen Werke bezeugen; außerdem wurden nachher dessen Kanzel» Vorträge unter dem Titel מאמר אפתה veröffentlicht. Wie ich wir sagen ließ, lebte R. Mose» Sofer damals al» Privatmann in Proßnitz, wo gleichzeitig viele tüchtige Tbalmudistrn lebten, unter denen besonder» der frühverstorbene Glifffr Kcmpner Koniz (1780) zu erwähne» ist. d-n R. Eieazar HckcleS (Trsch. Meababa Nr. 121) und R. Mose Soier (im Anhänge zn הדושי שבועות להר״ין מי גש לט ע״ב efl. Schlank) mit vielem Respekt nennen, obzwar es dort auch viele ״Schrbsrn- (Sabbatäer) gab. die unser R. Wolf Löw in einem Wortspiele ״Echcpscn* nannte und witziger Weise von fich sagte: וגר (אב ע□ בבש (Jes. 11, C). Rabb-Kand. Nehrmia» Brüll. Berichtigung. Zm B. Eh. Nr. 29 dirsrS Jahrgänge» S. 490 Z. 10 v o. ist für ״TainnastiuS" ״ThcmistinS" zu lesen. N. B. Inserate. Konkurs. 1-3 A» der hiesigen Schule ist die Stelle eines geprüfte» HauptschnllehrerS zu besetzen, wobei vorzüglich aus die gründliche Kcnntniß der hebräischen und lingarische» Sprache Rücksicht geuommen wird. 3)1» diesem Posten ist ei» JahrcSgchali von 500 fl. ö. W. verbunden . jene, welche das Notariat versehen, erhalten eine angemessene Erhöhung de- Gehalte». Zugleich ist die Stelle einer Zndustriallehrerin mit dem jährlichen Gehalte von 400 fl. ö. W. erledigt. Gesuche und Belege über Befähigung und Leistungen sind bis Mitte August cinzusenden. Gr. Becskcrek. 24. Juli 1803. Der israelitische Eultnö-Vcrstand Leopold Mangold. ölliMste. 33־ Meinen geehrten P. T. Kunden beehre ich mich, hiermit anziizeigen, daß ich bereit» rn Triest cingciroffen bi», um wir alljährlich Aufträge aus Ledern (Esrogim), pargli, Napresa und Aja eiltgegenzunehmen. Da die diesjährige Ernte in diesem Artikel nur spärlich auSge- Taften ist. ersuche ich meine geehrten Geschäsirsrenudr um recht baldige Einsendung ihrer Bestellungen, »1» selbe noch rcchlzcilig in schöner Qua, lität und mlt grwohntrr Sorgfalt aussühren zu können. Triest, 5. Jul» 1802. Ahr um de Castro. Bemerkungen. Herrn H. Aranyk. in SzarvaS. Ich bczruge Ihnen hiermit, daß der Art. in Nr. 28 d. Bl. nur «in Au-zug Ihre» ringrsandtra Ar, tikrl« war. ') Mi« aller Bereitwilligkeit. Herrn Dr. D. Dir Besprechung der Predigten von Dr. Irl» linek erscheint in der nächsten Nummer. Szegedin, Leipzig, 3klbflvrrlattec Lrdaltlla». stowmiss>ou» Vrrlag von Franz Vaßnrr. Druck von Sigmund Burger iu Szegediu.