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Ben Chananja · 1863-07-29 · 31 (29.7.1863) · page 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
31 (29.7.1863)
Date
1863-07-29
Page
– (sequence 5)
Language
German
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533 534 d" jüdisch, Koscher-Bäcker, der sich übtrraschen li,ß. als ,, am hrilige« ' Sabbath f:inm Backofen heizt, — um koscheren buchen zu backen. Wir; nuierlaffen dasittliche Vergehen deS Koschrrmilchverkäufer« dem Vor, stehenden anzureihen. Alle diese von und durch R. Hirsch herbeigeführteo Mißstände habeu io auf ihn ringewirkt, daß er schon zwei Monat, wegen Nervenschwäche eine Badekur gebraucht. Seine Abwesenheit wird! aber nur in der Schule bemerkt, wo sein eigener Sohn das dem ältej stcn kcbrcr inzwischen übertragene Rektorat nicht anerkennen wollte und! deshalb vor einige» Tagen von dem versainmelten Schulrath eine B e r-! Warnung erhielt. ' 91. Geiger hat bereits DreSla» verlaffcn und weilt gegenwärtig im Badeorte Lotbceg, um sich körperlich zu seiner »ruru Stellt zu stärken. Gegen Mitte August wird er hier ein,reffen. * Inland. 'lieft, 25. 311h. Der Präsident der Iiiiganicheii Akademie der Wisscnschafie» I>.u an den ,,r. uug. Verein iiachftchcitdcS Schreibe» ge- Geehrter Verein! Das staiislischr Komiiü hak die der img. Gelehrtcii-Akadcmie nbcrschickir» rubrizirle» Tabellen, i» denen die Seelenzabl der vaierlän- . tischen 3>racl11en »ach Genie,»reu 1,»d zugleich die HciraiS-, Geburis- »uv Sicrbcvcrhällilisie ansgewiesc» sind, in seiner am 9. Zuli d. 3- , al'gchalieiicu Sitzung geprini »ub die i» tenselbcu enthaltenen glaubivürtige» Dalc» als leiiie» Zwecke» enliprechenb gesunden, iSa kan» aber a» die Z»!a»1»!e11s1.llu1!g »nt Veröffenilichimg jener Date» nur dann gehe», wen» die Ausweise von allen i,'r. Geineiiiden ciiigclauicn sind. 3»dein wir daher de», geehrten Vereine für seine bisherige» Be- ״»'ihnug.i! »»fern Dank sag»״, ersuche» wir d.iiselbe״ zugleich, er »löge , M1K Ve.niililung sorlictzeu, von den übiigen >sr. Gcineiiileii die gewiinschie» Daic» saiiiinel» . u»d tieieloe» ziiiu Zweite wiffeuichasilicher Ausarbeiiung seiner Zeit der Aladcinie einseiitr״*). Pest. 1:i. Juli 18!;3. Mit Achinng ן Gr. Emil Dcsewsiv. Vräsideui der ungarischen Akalcinie. > * Prefrburg, 19. 3»li. ״Tag »Hiß es werbe», währt die 1 N a cht auch noch io lange" sprach in seiner a!» letzlen Labbaihr : ,ui hiesige» Tempel gehalienen Predigt der in Wie» boiiiizilirciide ' rsihinlich brfanUte Dr. Brüll, welchen die an Personen und Mitteln ׳ wohl noch schwache, aber an Willcnslrast und Geiueinsin» lehr starke ׳ Rcsornipartci z» einer Probepredigt cinlub. Dr Brüll ist ve» Mannheiincr und 3clli»ef. welche sein Rcbnertalcnt zu würdigen wisse», enipsoblen, und hätte die Wahl, ziel,! nian Ocrtlichk.it und Verhältnisse i» Be» iracht, in der Tbat auf keine» Würdigeren fallen könncii. Es wäre zu wüntche», baß dieser Mann in Preßburg angestestt würde, denn hier ibul Bclebrnug in dem Sinne nolb, wie sie Dr. Brüll zu bieten ver» mag, obwohl andcrscilzu bedauern ist. daß Preßburg so durch Partricn gespaltet ist: unl'ere Kcincinde besitzt nie und »immer die Mittel, einen Rabbiner, einen Maggid, eine» Prediger, einen Eliazan mit Ge- Hülsen, einen Eher und Ehorpersona!, Bizr-Ehazanim, Schiur-Rabdineu ') Bis heute haben folgende Gemeinden die Daten eingesendet: Bezirk Dürda, Neusatz. Mrzö-KövcSd, Mezo-tur, Deva-Vü»va. Poroßlü, Esejihr, B. Esaba, SzeilteS, Palanka, Eedö-Bünyc, Kl. KöröS. Waag» »eustadil, Petervüsnr. KiStclrk, Papa. Topol.za, Zala-Egcrßeg. Keßihely. Putnok, Adüß-Tevel, Aßüd. Zankovah. Parabr-ty, Ösen, czegedi». (Hof« sentlich werden die übrigen Gemeinden mit ihren Berichien nicht zögern. Wir erlauben uns. ihnen die Angelegenheit dringend ans Her, zu legen). Red. erhalten zu können, sollen nicht die edelst,» und wohlthätigste« Intzitn, tionen, die Schulen darunter leiden, lknd die Schulen leiden, sowohl die der reformirtcn Partei, al« auch die der orthodoreo Gemeinde! Während die Gemeinde immer noch in den alten Lokalitäten Lehrer und Schüler zusammenpfropft und so die Gesundheit der Lehrer und Schüler »ntergräbt. hat di, resormirie Partei auf Kesten der früher so schöne« und geräumigen Primärichul, einen Ehorieinpel gebaut; während in der einen Schule die Lehrer am Hungcriuche nagen, erhalte» dir der andern Schule von 4 zu -i oft zu 6 Mouateu eine» Theil ik reS rück» ständige» Gehaltes und nicht jeder Lehrer ist in der glücklichen Lag», auch Krämer zu sein; während man für Maggid und Prediger Tausende ausbringt, läßt ina» die Lehrer darben, hat man Irin Geld, eine Mädchenschule zu errichieu! 3a beide Parteien trage» Schuld: di, alte durch ihr starrcS Festhalte» an allem Alihergebrachlen, die neue durch Provocatic»: und während unsere Gcmcintc bisher das, aber auch nur das voraus halte, laß Friede herrschte, herrscht jetzt bittere Zivi»» tracht! Friede erlicischt Opfer! große Opfer!!! Und Opfer muß jedr Partei dringe», soll mail von ihr denken. daß sie nicht nur selbst« süchtig in: laß beire Parteien opferwillig sind, könncii sie aber nur da« durch beweisen, wen» sie ihre Miiiel spare» und schone» zu Zwecken, deren die Gemeinde bedari, zur Besserung n»L Hebung des Nnie,richte» und der Erzichnng der Kinder, welche, wie Dr. Brüll in seiner Pre« tigt b.inerkie, die Meffiasse der Zeit sind: zur Ausbesserung der Ge» halte der Lehrer, welche die erste» und größte» Resoriiiatoreii u»b Wohl« tbäicr der Geincinle sind, sein solle»; zur Herbeischassung oreeiirlicher ausreichender Lehriuittel für die Schule sowohl, als auch für die armen Schüler: zur Ausbringiing eines PensionssciideS für Geinciiicebeamte »nb Lebrer. zur 3»sta»phall»ng der össenllichrn Gebäude der Gemeiude! An alles dies deukl Nieniand, oder doch »ur »ebensächlich!!! Und doch l.uiii alles lies erreich! werden: mit vereinter Kraft! Freilich läßt sich der nun volle,ikete Bau unserer »ciien.Synagoge. die desinilive Aiistellnug deS Maggid niche ungeschehen ״,acheii; aber Ver« söhliuliz, Vcrrillignng, das sind die Miiiel, wodurch alles gut gemacht werden kann. (S'uimal ist die »cne Siinagoge zu klein. als daß sie die ganze Geineinte lassen lönuie. Zudei» kann der Gc1teSd>e»st daselbst auch nicht alle befriedigen. Mau lasse also die Ehorsckiule als eine ancrkalinle destehen und beausirage len Maggid. dort von 14 z» 14 Tagen zu — snugireu, »iiissen ihn alle Geincliidemirgliedcr trage», so soll er für aste in der Gei».iure ei» Maggid sein, überdies ist dem Mauiie ein für einen Maggid ziemlich hoher Gehalt stipulirt. Da überhaupt noch Herr Dr. Brüll noch nicht acc-piier ist. so ließe sich dieser Piinkt gnr mache«. Ferner vereinige 1»a» die beiden israelitischen Volksschulen ,« einer Hauplunb dreillassige» llnterrcalschule und verwende di, Lehrer, die verweudbar sind, versetze »nia'uzlich gewordene in den wohlverdiente« 9Iubcsta»d »ub stelle nur solche au. die. wohlgemerkt, außer einige« ProlellionS- oder sonst wohlfeilen Kaufs erlangten MorenuS, außer dem Talente, orlholore Agenre» in sein, ja außer der Fähigkeit, Heuchelet und Bcrlcuuitung treibe» zu loiuien, auch Erz, hung genossen habe« und fähig sind, zu erziehen; welche Lebenssitte, Nuigang und überhaup! die Eigenschaften besitzen, die dem Lehrer in der Statt noth thneo! Ma« eröffne eine Mädchenschule und statte sie. der Gemeinde würdig, au«. Vor allem aber erwähle man Männer an dir Spitze, zum VereiniguiigS-Eomilö. di, bei beiden Parteien in Achtung stehe«, di, ,s ehrlich uud nicht zweideutig mit der Gemeinde meinen, die für die gute Sach,, nicht für die gemeinen Rachepläne agiren, daun wird «ach langer Nacht in unserer Gemeiude endlich Tag werde»! Ein Grmelndrmitgl ied. — Preßburg, 27. 3uli. Der Magistrat hat aus Antrade« SchuIIomilö« Herrn Zat. KreitlShrim. «inen hierorts gehör««»

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