Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 26 (24.6.1863)
- Date
- 1863-06-24
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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443 444 פקר mit. 3A glaub,, solch, Stund,« solltrn likbt, Horae ac hie mlkiese genannt wtkdru. — Und natürlich ist פקר semitisch und br« drutr« fr,i sria. lo« s,iu. wovon da« arabisch, פקיר »in Armer k,״kommt, wir d,r Thalmud btmrrkt הפקר יצא פלוני בקי ist ,in, rinfache Hiphilwnrzel Fr r i g, m a ch t,«. wovon מפקיר »»d tatikk di, Targum-Ucbtrst^unq von יחבקרון־־-ונטשתה,. Dcr Ausdruck אתפקד svrisch. ist mir au« Michaclis bkkaunt. und t« kann daher nicht auf ti, Strll, vrrwiksrn werden; hingegen ist!<פקר wüthrnd. wahnsinnig Dan. XIII. 4 (apvcryph.) nur arm an Sin»,«- kraft zu druirn. אפיק1ר1פ hingegen bleibt immer gritchisch. sowi, all. Wärt״, di, mit ־—־א£יc/r« ansaiigtn. :ind di, Eiidi'ylbe 21 »׳ brwtist c« denllich. Denjciiigcn Thalmutistcii und spät״», dir kein griechisch vcrstauten haben, kam tic Wurzel פקר ecchi zu Siailrn, um da« Wer» au« dem Hebräischen zu erkläre»; solch, Prozesse finde» wir ja im Thalntut mit Wörter» di, unstreitig griechisch find, wie >אפיריק und anlein. Bei Etl.äriiiigen von WnrzU» ist rS di, Hanptsache, aus »alürlichcm Wege z» bleibe», und »ich! mit Hilfe aller möglichen r>»z. >1stehenden Ausdrücke die drolligsten Deuteleien hervorzubrinzeii. Michaelis wie GeseninS müssen nicht als 2",מקור מי□ ר besonder« von Inden, benützt werten, sonst bewährt fich bei dem Bete,ffende» das englische Svrüchwcri ״harin \v;t(ch, lmriu imsth (W.r den Höcker sucht, findri ihn). J)iTf111׳.s *Sriiüfrijrfiörn an ijcrru Szantö in Men. 311!jlrid) riit ״I'ronu'inoria“ an alle jüdischen Lehrer. Von Dr. Alois Müller. Vor allem »!״» Herr für die iise1111llichk.il, mit trr Sie mir die Spalten Ihre« Blattes öffnete». viele» Danl. nnv wenn ich I>,,c gütige täiiiladiiiig nichi aunrt»», n»d Sie auch diesmal wierer ״durch Dornenhecke» imd Klelien, die das Kleid zerreiße» nub besudeln", führe, so mup ich schon sehr bilte». mir diese Unhöfilchkeit zu verzeihen und lediglich mir u,eitle», Eharalicr aiizurrchiieii. UrbrigenS dürste Sie tirיc nieiue Maiiierlofigkeii gar nicht befremden. indem Sic, da Sie, man Herr, mir j.nen sreuiillichen '.Inlrag machte», mir ivohl kaum viel Biltniig lind Zarlgcsühl zugeiraut habe» können, abgesehen davon, daß ich in Löw ni'iue» persönlichen Freund achte. Gcsicul hat es mich, daß Si, meine Anseage ein, ״bescheidene" ,1,11»,n. obgleich der recht arroganl abiprechend, Ton Ihres Herr» Prerauer Eoree'pciitcntcn. der in seinem Dünkel au meiner Fibel >be» uur de» Einband als das beste aiietkaunie, eine ganz andere Entgegnung verdient Halle. Doch ich war hierbei eingedenk des Tbalmutischcn: ״Gelassenheit ist wohl 400 Sous werth." U»d ,»in zur Sache. Wa» Ihren ersten Euiwand betrifft, mit dem Sie mir auösteslen, ich sei der Ansicht, cS sei ״gleich beim erst,» Unterrichte auf daS Lesen de« uiipunklirlen T-rleS zu sehen", io weiß ich wahrlich nicht. was ich zu einer solchen Vertrehnug meiner ganz klaren Worte sagen soll. woimt mir der größte Unfinn. dessen fich je ein Gelehrter ooer Pädagog schuldig grmachi hat, in dir Schuhe geschoben wird. Der Lthrer weise gleich beim ersten ttmerrlcht auf das Lesen dcr nupiniktirteu hebräischen Tere, (so und nicht wie Herr SzünlO verdreht schreibt: des uiipunflirlen TrrtrS) hin" heißt es in meiner Vorrede. Die darauf folgenden Worte erklären wohl mehr als klar den Sinn dieses Satzes. Wie gerade Sie, mein Herr, über denselben im Dunkeln bliebe», begreif, ich nicht, höchstens nur dann, wenn ich annehm,, daß Sie nur ganz flüchtig die paar ersten Zeilen meiner Vorret, gelesen. — Ich hatte in meiner Fibel die Mitlaute den Selbstlauten vorangestcll«. den entgrgeiigrsrtzlen Weg also ,inzrschlagen. als es in der Muttersprache de« jungen Israeliten üblich ist. Dies, Voranstellung der Mitlaute vor die Selbstlaute, diese ganz besonder, Bedeutsamkeit derselben im Hebräischen, sollt, nach meiner Ansicht der Lehrer seinen Schülern einigermaßen dadurch klar wache«, daß er zum leichteren Verständnisse dessen ihnen von der Möglichkeit im Hebräischen ohne Selbstlaut, zu schrc.bcn. von der Eristeuz unpuuk« lirter Terle (wohl gemerkt Herr Szünlü im Plural!) etwa« sagt. Die« ist der Sinn jene« von Ihnen Herr Sz.tulü so gräßlich verdrehten und so ungeschickt gedeiltetk» Satze«. So und nicht ander« muß ibn der denkende Leser verstehen. — WaS!!!!!! die Vcranstestung der Mit« laute vor die Selbstlaute betrifft, -so wird rin jeder Kenner der semiti« schcn Sprachen und auch jeder rationelle Pädagog dieser Methode beipflichten: denn da eS kein hebräisches oder überhalipt kein semitische« Wort gibl. welches mit einem Selbstlaute aiilautet. so konnte ich auch »1 dcr Fibel nicht anders, als mit dr» Mitlauten beginne,!. Daß da«, war ich eine Eigenthümlichscil semitischer Sprachen nenne, auch in den liidogermalilschen Idiomen zu treffen sei, wir Ste Herr Sztutlä meinen, zeigt nur, daß Sic, allen Respekt vor Ihren sonstigen Kenntnissen, auf dem Gebiete sowohl semitischer, als indogeruianischer Sprachwissenschaft iiichiswtiiigcr als Fachin.t»» find. Den» hat.das Semitische eine Wurzel wie i ״gehen" (lateinisch i—re. griechisch e>-,) aufzuwciseu? Können wir aus dem Indogermanischen ähnliche Bildiiiigeu wie 1uck?kk1, 1,10lakli eie. von einer WiirzU mlk , der.» Begriff au der Lautgruppe haslel, bribiliigr»? Da nun aber kein Be׳nüufligcr verlangen kann, gleich die ganz,!!leihe der Mitlaute vorzusührcn, sc ist cS natürlich, daß ich »,ich aus die Grundlage aller Mitlaute, die 6 Stummlaute HC :בנד, beschränkte mit .ווו die׳',, um den Knaben schnell zinn Svllabiren zn bringen, gleich die Bceale anschloß. Da ferner brkanntlicb im Hebräischen, wie in alle» andern semitischen Sprachen, die Längen der B'calc durch Hinzutrrte» >-er Halbvocale gebildet werden, so ist nn Herbcizichen drS י mit ן gerechisertigt. — Ilm nun dem Schüler hinreichenden Stoff;»r l5in»l-!.:!g der nicht in großer Anzahl ans einmal vorgrsührtcn Laute zu geben, habe ich die Beispiele ziemlich zahlreich hingesctzt. Daß aber der Schüler, ehe er überhaupt lesen oder tic Sprache verstehen gelernt hat, Worte memoriren oder mehr» »!als lwie man oft lhnl) durchkäucn müffe. d.,r.,n habe ich wahrlich nie gedacht Ich fab überbaupi die verschicdemn Laiilcombiilationcn mehr mir als eine Gnmnastik bezüglich dcr Bnchüabe», Bocal- und Lesezriche 11 und der '.IlitsaffnilgSgabe teS Schülers in dieser Hinficht an. Für diese» Zweck n»t »amemlich für den Beginn in einer rotten, dem '.111 s ä » g e r ganz n 11 ve r st ä 11 d 1 i ch c» Sprache schien mir selbst da- ״autidiluvianischc bi. be. b.1. bo" ausreichend und zwar prinzipiell au« Gründen, die sich Herr Siünto in rin,in meiner!Ilescratc beim Ministerinm c»> sehen kann. Dabei wird er fich auch übcrzenzrn. wir ganz unge« rechiserligt seine i» dcr 'i'i. Nilinmcr der ״Neuzeit" enthaltende clwa« verdächligendc Bemcrkmig war. — W,nn ich dann die liqnicken folgen lasse, so können wobl Sie Herr SzünlO die« planlos nennen, andere auch lompueuie Lchulmämier dürsten aber ganz anderer Meinung sein. Daß Sic mein Zusammeiistellcti des ,״ ק .ר! .רs.D> ש. V — א, 'J cbeiiso planlos finden werden, davon kann ich im vorhinein überzeugt sei», daß aber eine Ziisauimeiistellmig dr- Ber>oandtra aber dennoch Verschied rneu, oder Achulichen nid loch Nichtverwandtru. nm es richtig und scharf unterscheid,» zu lernen, der Vernunft und Sr« fahriuig nicht zuwiderlaufr. werden Sie wohl selbst zugebea müssen. - ttcbcrhaupt war mein lcitrndcr Grundsatz bei Abfassung der Fibel, den Schüler nach und nach, ohne sein Gcdächimß zu belasten, mit den Zrichrn bekannt zu niachea und eine scharfe und sichrer Ans« saffung derselben zu ermöglichen. Freilich setzt meine Fibel denkende Lchrer voraus. — Dagesuh Schwa etc. zu erklären, ist nicht Sache der Fibel, daist Sache de« denkenden Lehrers. Die Fibel soll ihm nur für seine Erklärungen da- Material liefern. Ob ich aus da« Schwa quiesceas und mobile und andere Eigenthümlichkeiten der