Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 26 (24.6.1863)
- Date
- 1863-06-24
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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435 436 Meor Enajira cd. Wirn 2, 314. — יי) D. k». ob ticstlbk vstcr cd» skltrnkr gebraucht wrrdr, intern in der 2afcr mehrere Ncllen ausbewahrt werden. Dieser Spruch wird in drr grcßro Jdra angeführt ('■ö. 61». I. Ihrg. S. 508). Der späte. jedenfalls nachihalmiitische Urwrung derselben sann aber leicht nachgcwiescn werde«. Zwar wird nicht beflritlrn werten können, daß schon in der Ihalnintischeu Zeit mchrer Tberaeremp» lare in der Synagoge aiisbcwabrt wurden sjer. Sota 7. 6. b. das. 41, :1. Soferin 11, 3.), wenn auch der Gebrauch zweier TheraS an einem und denistlben Tage viel seltener vorkam. als dies ״ach dem späiern Gebrauche der stall ist (B. Jos. C. 6hajj. 48S;.?Inch murCf tir Thora, rolle srnhzri.ig in eine», Kästchen ה1ה (Meg. 4. I) ansbcwahrt, wel« chean stestlagen ans die Straße >1>brach, wurde (Taa». 2. 1). »nd vor welchem der Ver^cter beim Goitcsdicnstc stand (Bcr. 5. 4. Meg. 4. 6. 8). Daoselbc wurde auch heil,?ade הקדש ""!X genannt (Labb. 32, r»>. Bon tcm Vorke היכל .ist aber in teil thalmudischen Quellen keine Spur-, erst für die M-n»1o!>>d>icho Zcii kann dessen Gebrauch lonstatirt werden >M.!bora. Thri. lk, 2). Zn der Ztra wird der fraglichc Spruch als bekannt vorausgesetzt und kabbalistisch ningcdeutel. — 3 (־'ג• Debaich cd Snlzbach I. 28. d. ff. II. 93.!,. I» letzterer Stelle ist Maini. zu Pcs. 5<>, n. gemeint. Die znirte Stelle lanlet aber ganz anders! - / 6b. Leier 0■ 6ha!j. Nr. 158. S. bei. S. 59. c. 71די• — א״צצדקאור. ־ר־צ־א 71 איש יש-א7 ש״כישי7'ה הכי Mech. Machnaini. 25, I>. ff — 7’*) Kelhnb. 5. n. Mann. Zichnth l<>. 12. — ]r■)?11(1)16 Keil,nb. I, 3. 9i. N!ss״n da'. Tnr iS. ba 6zer und B 30!. •14. NG.1. Zsserles 125; dessen Glosse C. 6>׳ajj. 550, 3. — Sch. .'l. 6b. ba.tizer lil. I. -- ")M'.l 'Kr. 29. 'Rulliinlich!st. was 9l- Mos. Soier sag,: 6b So6 .'׳b. l:a-6;er I.!»8. -- S>b. '.3-!7. 6l׳ajjim t»l>4, l. Die Jlnfüiioim'c mii) Die ifnu’filiTrljm " '' 11= 1׳ n fp cf» 10 reu. betrachtete man die Erziehung der Jugend als eine reine Privatsache, als eine Angelegenheit der Familien, der i50n» fesiionen. Schulgesetze, SchnUehrcrseminarien, Schnlcnanjsicht waren hier unbekannte Größen: und diese Autonomie dürste wohl noch jetzt manchem politischen Idealisten gefallen. So viel ist geiviß, daß jetzt die englische Negierung schon einen wohlthätigcn Einstuß auf das NolkSschnlwesrn Englands aiisübt, indem die Partei deS FreiwilligkeitSprinzipS (tko Volnntur^ Parly’) immer kleiner und die trrStaatSerziehnngS- Partei immer größer wird, indem gewiegte Staatsmänner Englands, wie VovC1 John Rüssel nnd I. Sakington nnermüdel durch Einbringung einer ErziehiingSbill in das Parlament die Verpstichtiing der Gemeinde zur Errichliing der Schulen und zum Schulbesuche herbeizusühren beabsichtigen. Einer Antonemie breiterer Basis ans dem Gebiete des Kirchen, und Schulwesens erfrenen sich die evangelischen Bewolmcr Ungarns: sie besorgen nnd verwalten unker der böchsten Llnssicht keS Monarchen i!״.e ätirchen- und Schnlaugelegen« heilen selbst; sie allein wählen ihre Lehrer, Prediger, Seuiore, Inspektoren, Snperinlendrnlen nnd Distriktualinspekkoren oder Enealoeen, ballen all,ährlich ihre Senoral- und Diftriktnalvelsamnilttiigeii, beratbschlage.i sich über die Errichtiing, Trgaiiisaiion der Schulen, über die t^inft'rhrnng ihrer Schulbücher u. s. w. Es sind dies verbrieste Freiheiten und Rechte, wie sie ihre E'lanbenSgcuossea selbst in den prolestan« rischen coustilulionellen Staaten Europas nicht genießen. In Belgien, dem Laude der Eonstitntion pur excoüevev führen die Aussicht über die BolkSichnlen die Gemeindcbehör- -Bon?. »1. in P. Ein 5aglöl1!׳er, der durchs Graben sich kümmerlich er- »äbrle, betete m Gell um Befreiung von eie ׳er 1’br. wn Arbeit von seinen tunkenden Rabrnngssorgen. Gott erhörte sein Fleh׳» nnd ließ ihn einen lostbarrn Schatz sinden. Da er aber den Werth desselben niebt kannte, nnd ihn um einen sehr geringen Preis verkaufte, mußte er wieder, wie früher, durch schwere Albeit sein tägliches Brot sich verdienen. Jedes Geschenk, daS zum Segen werden soll, miiß von dem Eiiipfäiigcr seinem wahren Werthc nach erkannt werden. Begriffsverwirrung, falsche Anssaffnng gangbarer Schlag- Wörter haben laut weltgeschichtlicher Lehren schon oft großes Unheil gestiftet. Wie viel Meinchenblut stoß nicht unter dem Mantel der Reiigiösikäl? Wie oft wurden die heiligsten Menschenrechte von einer falsch anfgesaßten Freiheit in den Staub getreten! Zn deiilätrciS der modernen Losungsworte, der vagen dunkeln Begriffe gehört aiich der der Iiutonomik. Machen wir daher zur beffern und deutlicheru Anffas. ftllig dieses Begriffes eine kleine Rundreise in einige Länder Europas, in welchen dieser liebenswürdige Gast schon längst sich eingebürgert hat. Degiiuleir wir unsere Umschau mit Großbritannien, dein Lande deS Selfgouverncn Iier den und dir von der Regierung eingesetzten weltlichen Provinzial-, Bezirks- und Ea»t0,1s׳'nspekk0ren. Ter Unterricht in drr Rrligio» ivird von Männer» überwacht, welche die ober« ften Behörden?er verschirdrurn ReligionSgenossen dazu erucllne». Tie israelitischen Schulen stehen ebensaklö in religiöser 'Beziehung unter der Aussicht cineS israelitischen EonsistorialmitglicdeS, welcher den Titel eines GencraliilspektorS führt. Ueberall also sehen wir die Schule unter dem Schutze und der Oberaufsicht der Regierung, denn der moderne Staat hält eS für seine Pflicht und sein Recht, für die Erziehung der Jugend Sorge zu tragen, denn aus der Bildung der Jugend beruht die Zukuust deS Staates. Ueberall. selbst in den freiesten Staaten, auch in der Schweiz, finden wir die Schnlaiitonomie an gewisse Bedingungen geknüpft, in gewissen Gränzen eingeschlosscu. Welcher Grad von Lintonomic soll nun den Israeliten Ungarns zu Theil werden? Nor allein beabsichtigt der hohe ungarische Statthaltereiralh die israelitischrn C '. in der Oberaufsicht israelitischer Schulinspektoren anzuve trauen. Wo ist ein Jude, welcher der Negierung für diese weise Maßregel nicht zu dein wärmsten Danke verpflichtet wäre? C/8C