Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 16 (15.4.1863)
- Date
- 1863-04-15
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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301 302 <Sr übersetzte nämlich die Stelle (Prov.!8. 2t) Lurch מיצטרא מוגירין *v6tQ<% ן*«»’} fin^ni^at. Da» אפס (Lor. Rab. c. 40), da» alt grik» chisch bezeichnet wird, ist dem Zwpera«. de» griechischen welcher ave( tautet. ganz gleich; könnte aber nach der Sinne-erklärung Le» Midrasch das. auch 71 ףü( gelesen werden; der Mitrasch faßt e« fragend ' auf? 2לה אה סבורה Zu den von Herrn Zipfer angeführten Fragmenten der aguiläi, | scheu Ucbersetzung sind au» dem Thalmud nach Prof. Anger noch aazn- | führen: Jerus. Sab. Fol. 8. b., wo in seinem Namen בהי הנפש tIcs. 3, 20) Lurch אבטימובריאה ar-a,״,r״y«r» übersetzt wird »ad! Bajik. Rab. c. 33, wo die Ncbcrsctzung zu der Strlle (Ezech. 33. 43) ואלמד לבלה נאופים mi'grlhcilt wird: הרגם עקילה סיליא פלרני > nnhtia nt!(!ףיו. Herr Pros. Anger hat übersehen, Laß mit Verschwri« I gimg de» Autor» im Rabbab (zu Schir. Hasch. 3, 4) ,in bedciiteiiLe» | Bruchstück iiiitgetheilt wird, worin Liese beiden Worte auch Vorkommen. j Dort heißt t« zur Stelle (30. 17. 1) בך אמרה ירושלים לבת I בבל פגי פלאי קקים באגלי מהי oder wie es korrekter im Aruch l lautet: פרג׳ פלאה קהים באמי מהי') . Transskribirt kommen diese Worte so heraus: /r»(->׳,,׳ nalain »0,,(,»׳v Lurch Eombiliatiou der I LeiLc» Barianicn 1111 קקיסC קהים kann e» statt auch »׳«v״»»«So j geheißen haben. Das Wort .-mWuf hat sich auch »och an einer andern l Stelle im Midrasch sBer. Rab. c. 47) erhalte». So erkläre ich nämlich! das schwierige פלגית daselbst in dem PaffuL! איזוהי וקנה פל עזקירין לה אימא פלגית ובוvrgl. Niddab 9. n und b.! ה.,ה במוך לזקנתה ן ר״יאומרכל שחברותיהאומרות?!ליה וקנה היא ור״ש אמו- בל שקורין לה אמא אמא ואינה היששת . Der reichbelciene R.! Zesaia Pick scheint in seiner RaiiLbemerkniig daselbst von der Parallelstelle! im Midrasch nicht» gewußt zu haben, in welcher die beiden Ansichten! vereinigt sind. Der Vollständigkeu wegen sind noch zwei Fragmente der j agniläischen llcbcrschnng, die »och. eine» i» hebräischer, daandere aber j 1» aramäischer Sprache, erhalten, und die ebenfalls von dem gelehrten I Anger schon angeführt >u,d. hier hiiizuzusugen. 1 Bcr. Rab. c. 21 | ויאמר אהר קדוש לפלמוני המדבר ן (דניאל ה, יג׳) הרגם עקילם לפנימי ib. c. 73 תפיהי והב משביית בבף (משלי בה׳ יא־) הרגם עקילם ההר הוורין דרהב בנר דיסקרין דבבף! lieber eine andere ihm;ugcjchelcbcnc Stelle vrgl. Zunz gotieSnensil. Borlr. S. 64.! Da die im Namen de» ״AkilaS" im jerus. Thalmud und Leu > Midraschim angeführte» ParaphraSmc» mit Len heraplarischen ,»eisten-!heilt» nicht überciiistimmcn, und La selbst in diesen ei» entgegengesetzicr Eharakier sich Larstcllt, indciii die Bcrsion bald willkürlich unv vom Wortlaute ganz uliabhänzig ist. bald aber sklavisch demselbcu sich unter׳ wirst, >0 schließt A. mit Rech,. Laß wir zwei Akila'S anuebinci, müsic». deren einer mit Aguila eine imd dieselbe, der andere aber eine von ibm verschieLenr Person ist. NebrigenS wurde nicht nur der Name עקילב zuweilen mit אונקלם verwechselt, sondern t» stimmen auch die biographischen Nachrichten über beide fast gleichlautend. Von Onkelo« wird Mcg. 3. a berichtet, Laß er seine Uebersctzung in dem Sinne der Traditionen der Gesetze-lchrer N. Einser und R. 3osua verfertigt, wie von Akilaö (jerus. Mrg. 4, 6), und wie Akila» für eilten Schwestersohn de» .*) Herr Dr. Jrllinek hat in seinen lehrreichea Midraschvorlesungra, die er bereit» seit längerer Zeit hält, und deren Veröffentlichung al« Lehrbuch zum Verständnisse diese» bisher wenig verstandenen Werke» sehr wünschenswerth wäre, bereit» daraus hingewiesea, daß dir Leskart Le» Aruch gemäß Vajik. Rab. o. 33. dir nothwendig richtige und dem« nach auch dir anonyme griechische llebersetzung dem Aguila zu vintidusr:. Q« ist, wi, er weiter sagte, die Anonymität eiu Bewel«, daß diese Version auch im Volke verbreitet und beliebt war. Hadrian (Tauch. Mischa), so wird (Gil. 56, b) Onkelo« für rior» de» Titu» all-gegeben. Zum Schlosse erlaube ich mir, Herr» Oberrabbiner Dr. Zipfer noch einmal zu erklären, daß ich in der Veröffentlichung d«4 Obigen keineswegs teabfichligte, seine literärische Autorität hrrabzosetzr», sondern vielmehr durch Ergänzung seiner geschätzteu Arbeit, dir Wahrheit zu befestigen und zu erheben, denn da« Ziel der echten Wiffeuschast bleibt immer nur die Wahrheit und nicht der Ruhm.' Korrespondenz. Inland. K.Pcst, 6. April. Der hiesige löbk. EultuSvorstarid. welcher schon bei snn«m Ami-aniritie und währrnd der Zeit seiner Wirkjamlcit durch La» klare Bewußtsein seiner hoben Aufgabe, so wie Lurch seine» rühmeii-werkhe» AmtSciser allen isr. Gemeinten nachabmung-ivürbigeS Beispirl geregelter Gemeiiideverwaliniig gegeben ha», verdient auch durch die An seiner Aml-nieleeleguiig die Theilnahme und Achtung aller Ordnung-sreunde. Der oft bei solchen Gelegenheiten jur Geltung kom« inende Spruch: nzwes wvi Io «leln-zo findet hier keine Auweuditiig; im Gegentlicile. mau siebt, Laß dem zurücktrelenden Vorstände die heilige Sache, da» Nobl der Gcincindc am Herzen liegt. Davon demselben eingesetzte Eomilü ׳crgk mit aller Gewiffenbastigkeit dafür, daß da» koniplieirtr Rätcrwerk der großen GemcinLcnhr nicht i» Stockung gcrathr, daß die verschiedenartigen Fiinklionen LcS zusamnitiigesetzteu Gemeiudcorgaiii-iiiukeine Slöriing erleiden. Trotz der durch diese-Ereigiuß uiiiiiitielbar vor Peßach eingetreteilen Wirren wurde dennoch für die Hils-betnrstigcn und Heimatlosea zu len heraiinalicndei, Osterscicrtagc» Sorge getragen. Einheimische Familienväter, obdachlose Fremde, die hier gariiisonirenden Soldaten, arme Studierende erhielte» wie gewöhnlich llnicistntzuugrn au Geld und Lebeli-miltkl». Von den ist. Lehramtskandidaten »׳urden ans Veriveudn»g Le» löbl. Vorstandes, sowie durch die Bemühungen de» Herrn Herrinailn Basch und Lurch die edlen TpenLen mehrerer wohlthäiiger Geincindeniilgliedcr lO und von den dem Herrn Oberrabbiner zum De» sie» der Suppenanstalt cingcstoffencn Untcrstntzung-geldrrn ebensallS 10 Lebraml-zögliiige mit vollständiger Peßachkost versehen; ferner erhielten 20 Leürailit-zöglinge ein eiiisprechendc» Quantum von Mazo«. Bei Gelegenheit dieser leiblichen Ernährung wcklea wir auch einegtlsligen Nahrung-miltc!» erwähnen, dessen Verabreichung allen isr. Schultu wegen seiner stärkende» und kräftigenden Wirkung anempfchlen zu werden verdient. An der ist. Mnsterhauptschtile wurden näui» lich im Laufe diese» Winlerstuitster» in Folge eine» in Zhrer Zeitschrift knlhaltcncn anregenden Artikel» drei Schulfeste gefeiert, deren erhebende Monirnle ans die Herzen drr Jugend den wohlthätigsteil Eindruck au«» übten. Am 4. Jänrr (13. TeveS). dem Sterbetage Mose» Mendelsoho», am 6. Fcbcr (17. Schwrl), Lrm Sterbetage Mole» Maimonide« und am 20. Feber (7. Adar), tem Sterbetage unsere» Gesetzgeber» Mose«, hielten tir Lehramt-kanLidalen in den ober» (?lassen der Mustrrhaupt» schule zweckeilisprrchende Gedenkreden, in welchen sie das segensreiche Wirken diese« leuchtenden Dreigestirn» deu Kindern zur Anschauung brachtet» und die Verdienste dieser drei großen Männer Israel« um da« Juden» thum, sowie nm die Menschheit den Kindern an« Herz legten.') Gr. VecSkerek, 8. April. Nicht leicht hat eia Ereignis die öffentliche Aufmerksamkeit in dem Maße in Anspruch genommen, al« die ') Die so cs« wiederholte Parallelisirung Mose b. Amram« mir Mose d. Maimou und Mose b. Meoachem ist weder theologisch, noch historisch zu rechtfertigen. Red.