Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 16 (15.4.1863)
- Date
- 1863-04-15
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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299 300 daß die den genannten Häusern unmittelbar vorangehenden 4 Häuser ganz bedeutungslos find'). Außerdem werben die astrologischen Zeichen noch in 4 ״Tripllcitäten" unterschieden in die deS FeuerS, der Luft, deS Wassers und der Erde «).Die Letztere (מ .ולש עפרי) enthielt nach Asaria de Rossi (Meor Enaim cap. 43) die Sternbilder OchS, Zwilling und Steinbock; die Triplicität der Erde (משולש אשי) dagegen: Lamm, Löwe und Schütze. Die unter der Triplicität der Erde Geborenen sollen, nach Angabe der Astrologen, mit beschränkten Geistesanlagen begabt sein. Dagegen berechnet Maimuni (Igg. Tcman), daß die drei Patriarchen und selbst Salomo, der Weiseste deS Morgenlandes, unter der Triplicität der Erde geboren worden sei. Durch Permntationen wurde auch mit den 7 Planeten (ש״צם ה״נכל ist das Gedcnkwort dafür) ein weites Spiel gelricben. Sie wurden zu 120 Eombinationen pcrmutirl, wie die bei Zbn Esra (Eomment. zu Erod. 33, 22) zu lesen ist. (Fortsetzung folgt.) Anmerkungen. ') Vrgl. z. B- Sabb. 156 11: 5) — •אין מזל לישראל« ist ta&tr eine nicht nur sprachlich versrhltr, )entern auch tem ganzen Geiste des ThalmiidS znwiderlaiisende Eonjckinr David Ei.nhoniS, der den rabbinischcn Ausdruck!!בירי שמי ans die siderischen (Einflüsse der Himmelskörper bezieht, indem der Thalmnd keine göttliche, sondern nur eine himmlische Fügung anerkenne. -- DicS beißt wahrhaft de» ganzen Geig deS ThalmiidS ignoriren. Hak er vergessen an de» rabbi- »jsche» Ansspruch: הבל צפוי יהרשוה נהוגה ובטיב העוקם נדון — In sprachlicher Drzichung hakte den Herrn schon der eine rabbiunchc ^atz: הבל בירי שמי ם הו ץ מיראה שמים znrech, führe״ solle», wo der erste Thcil des Satzes wcbl genügend durch den zweite» Theil crläuierl wird. — Vrgl. auch die wichtige Bemerkung Steins, isr. Bolkslebrer 1855 S. 72. ’) Don Jbn- Esra mehrmals als Gewährsmann :11 astrclogi- 'chru Dingen eilirt. So im Leser Teamim enp.ll. Im :סער המבתרים אמר הגיף אם היה ה הלבגה במחברת מגר. ב העתקה הילד משרי אמו לא הוליד עור אמו לעולם• וריריאגים ומאשא־לה ואבי מעשר אמרי,בי גסי ועלתה בירם ף So sagt Ibu üsra im אם שאל שואל על שמועה ששמע אם הוא אמת אי לאו.המתבל :ססר השאלות אם היה המורד באחת היהירות היא אמת, ואם בבתים הטפלים איגגו אמת, ואם בסמוכים קצתו אמת י) lieber dir 4 Triplieitäten vrgl. Jbn-Esra: Erod. 33, 2l.— Senior Sachs in hebr. Zeitschrift Ha-Iona S. 62, bezieht auch hieraus die Stelle in Sefer Teamim: והכמי המזלות אומרים בי זה יצא להם בדרך גסיון מדברי בעלי השלישות Die griklhislhe MMMlMg Des Jlqitifa. Don Nehemia« Brüll, NabbinatS-Eandidateu. (Schluß.') 4) Dir Der. Rad. c. 46 im Namen de« Aquila angeführte Uebersetznng der Stelle (Gen. 17, 1) liest Anger richtig, «Wof, Hieronymus, dem die -quiläische Uebersetznng noch vollständig vorlag, ') Siehe Nr. 14. sagt e» (ep. 24) deutlich heran«, daß שדי von Aquila Lurch •xar«c und אל durch «c/i’pöf gegeben wurde, und Herr Anger batte daher nicht nöthig. erst alle anderen Erklärungsversuche zusammenzustelle». bei denen r« mich wundert, daß niemand auf da« dem שדי entsprechende und naheliegende verfiel; La« ש war nämlich al« prnviorwntivum au« den aramäischen und syrischen Dialekten nicht fremd. und konnte leicht dazu Deranlafiung geben, די al« Wortstamm anzunehmeo. שדי ist nach der Auffassung de« Agmla nicht, wie Herr Zipser e» haben will, ein «sich selbst genügende«, für flch allein hinreichende« Wesen', sondern eine ihrer Schöpfung imponirende und deren sich selbst produzirrnde Wirksamkeit einschränkende, fie regelnde und zügelnde höchste Poteuz. da in blo« der Begriff der subjektiven. nicht aber der refieriven Tüchtigkeit liegt, wie denn auch der Midrasch meine Auffassnng bestätigt אגי היא שאמרתי לעולמי רי OM oder אני היא שאין העולם ומלואו כרי לאלהותי UM |in letzterer Stelle ist da« Alter dc« filoscfischeu tenoinus "אלהות" zu brnirrken). Hiermit fällt auch Herrn ZipsrrS Anficht, daß Aguila in den beiden Worten אבסיוס אנקום zwei verschiedene Auffassungen «'-.xie-no und «.״«m nebeneinander statuiren wollte. Es ist aus dem Zusammenhänge (il>) ersichtlich, daß diese beiten Worte dem אל שרי. und nicht dem שרי allein entsprechrn tollten. Er übersetzte fie nämlich *ז0,)־1*5׳ i’xrevoc. 5) Anger verwirft die Leseart xhxrov als Uebersetznng de« רקמה (Lebt» linb. o. 1. Lcliir Hasch. zu 4, 12) und will es lieber .Tfuxikror gelesen wissen. In den angesnhrten Stelle» stehen wohl zwei Ausdrücke אםקלטירין פלקטץ• Er beriisl sich aber auf eine Zuuz angehörige Pesikla-Handschrisi, wo blos ein Wort סיקלטין steht. Dem hebräische» רקם. welches so wie das mit ihm verwandte רהם ursprüng-!ich ״schlingen" heißt, entspricht jedoch immer da« nh*x»v eher. 6) Nach dem jernsalem. Thalinud übersetzte Aguila die Stelle (Z. B. M. 19, 20- בכתישה לבני איש- Die dort beigegebene Srklärung die auch der babilon. Thalmnd hat, ist uiebt von Aguila und beweist daher nicht, daß'Aguila seiner Bersicn noch eine erläuternde Interprctation hinziigesi'lgt habe: Anger verweist sehr gut darauf, daß Aguila da« בתש (Prov. 27, 22) durch *״.ttm«׳ übersetzt, wonach e# hier gelautet habe: x1»ouj<«v>p׳׳«»> ׳)(,#. 7) Die Emeudaiicu des אייריגין (Nab. zu Esih. 1, 18) in אבותרי ist zweiselhast. da N. Iizchak daselbst nicht die Worte de« Aguila verständlich machen, sondern »ach• der Manier des Midrasch eine aus der Etymologie des Wortes ״ור fließende Deutung geben will. DaS Wort ״ תורFrlier" hat auch mit demselben Worte, welche« ״weiß" bedeutet, nichts zu schaffen, und ist, wen» wir uns schon in die Etymo. logie einlassen wollen, mit dem griechischen *10>-,)׳? verwandt (Fürst reimt es in seiner Eoncordanz gar mit הרה ..brennen" zusammen). Auch ist in Sab. 114. n. dieselbe Euiendaticn nicht anzubruigen, da eben weiße Kleider daselbst ausgeschlossen werden, lieber diese Stelle hat Schönhak (im HamaSbir Art. אליירין a und Note) da« Richtige. DaS Wort אלותרי habe ich übrigens in der von Herrn Z. bezeichneten Stelle nicht gesunde». Da- Wort אייריגין ist, wie Anger Lurch Eitate an« Original und Hieronymus es bestätigt. ar(,<m zu lesen, wie auch bei denselben Kirchenlehrern für תבלת im Namen des Aguila da« grirchische vn*1ydn/ot gesetzt wird. (Brgl. auch Or Lstor Art. ייקנמון) 8) Herrn Zipser« Anficht, >daß jene tut Thalmnd nicht seltener aujulressenke Methode der Bibeleregese. welche durch Idenlifieirung hebr. Wörter mit gleichlautenden griechischen, die Bedeutung derselben sichern will, dem Aquila angehört, ist sehr richtig, und wird nicht blo« durch die zwei Beispiele der aquiläischen Uebesetzuug von 3) הדר• B. M. 23, 4V) und ליש (Job. S, 11) begründet, sondern noch durch mehrere andere Beispiele solcher Art. welche von Anger (S. 26. Note o) alle angeführt werden, fast zur Gewißheit gesteigert. Don מכירה heißt e« Dajik. Rab. 2, 33. ausdrücklich, daß e« von Aquila gebraucht wurde.