Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 15 (8.4.1863)
- Date
- 1863-04-08
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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279 280 Schülrrn!um Dogma wird, wa« dr« Lrhrrr bloße Mrtapher war: Stlbstbrschränknng. Hrrablassuag ist drr rrstr Anfangspunkt rinrr LtbruSmillhtilung von Sciten GotirS, da« erste Osfrubarwcrtrn de« verborgenen Gotte« ist Grundprinzip aller goostischeu Systeme sagt Ncaodrr, Kirchcngcschichtt l. 2. Abth. 638. (Schluß folgt.) Anmerkungen. י) Plotin lehrt: Alle« Eristireade ist vor die Entwicklung de« absoluten Denken«. erst in dem eigentlichen Verstände thrilt e« sich. S. Frank sranzös. AuSg. S. 289—90. ') Drgl. auch Gnbai« Derech Emunah 10. d. ואין בין המאציל והנאצל ב״א שוה עלה ווה עלול an vielen Stellen bei Eib. Wort-!ich. — M. Jflerls im Toraih haolab III. 4 .בריאה דאשונה היתד ענין רוהני וטמנה נשתתו כל הלקי העולם ויובן מ ו את הסברא אפשרות השגחת האל בזה המציאות Literarischer Lrotbo (כלבו). IIL Auf der letzten Seite de« Schrisrchrns .Krbuzath Cochamim" findet sich von Herrn Pope eine Korrektur zur Mischna Berach. 29, wo er פרשת הצבור statt העבור!i st. Seine Erklärung dazu wollcn wir nicht reproduziren und nur sagen, daß sich diese Leseart in einer sehr alten Mischna-Handschrist beäntet. Herr Dr- Med. Einhorn in Gradno hat vor »ichreren Jahren diese Handschrift in Padua aufgefunden und mit der großlrn Genauigkeit und Sachkcnntniß alle Varia»- ten zu 3 Sedarim erzerpirt. Bei seiner Durchreise ließ er uns von dieser Arbeit Einsicht nehmen nnd da fanden wir auch die Lcseart פ׳ הצמר angeführt. Der Tcrt dieser Mischlia-Handschrift ist von spä« lerer Hand sehr korrekt vokalifirt und der Leit selbst zu verschiedener Zeit emendlrl worden, wa« alles durch die Verschiedenheit der Tinte und der Schrift kennbar ist. Herr Einkorn berichtete »11S ferner, daß diese Handschrift noch vor Abfassung des Thalmuds geschrieben sei. wa« allerdings durch diese Leseart haZibbur. dir der Erklärung der Gcmara entgegen ist, nicht so unwahrscheinlich ist. — Dem Zusammenhange nach hat הצ D die Dedenlung von allgcmcincm Bcdürsniß oder die Wünsche der Gemeinde und die Schwierigkeit der Erklärung de« corrupten Wortes העמד ist bei dieser Lcseart aus פרשת übergeganzen. Frankfurt am Main. X. Gncllennachweis zu Larmoly's Wanderungen im Gebiete jüdischer Vorzeit. Don Dr. A. Wiruer. (Schluß.) II, 268 a. 10 die Juden in Mähren unter Ottotar II. stimmt zum Theil mit Werthrimer«: Juden io Oesterreich I. 172 überein. II, 369 0. 13 Urber den alten jüdischen Friedhof zu Zilaim, siehe Hormayr'« Taschenbuch für 1829. Nr. 57 s. uud Mühlfrld und Hohler Archiv für Geschichte, Sraatenkunde ». s. ». Nr. 57 und 78. Dir Grabschrift n. V. ist übrigen« fehlerhaft, da im Jahre 51S0 (1430) der Neumond de« Ekul nicht auf Freitag, soudero auf Sonn» II, 370 n. 15 Ueber deu Empfang de« König« Johann vou Seiten der Juden in Brünn, flehe den Nachweis in meinen Regesten S. 46 n. 166. II, 465 n. 20 Dir neue Synagoge in RegenSburg 1227 bettes» feild, ist au« Train».' Zusammensteslung a. a. 0. S. 487 entlehnt. Hätte Dr. C. aber deffcn Quelle, nämlich Gemeiner« Chronik I, 317 gekannt, so würde er Gelegenheit gehabt haben, auch von dem Jndrnhospitalr zu sprechen, das in RegenSburg bereit« im Jahre 1210 bestand. Zwölf Jahre später wird ein solche» auch io Würzburg erwähnt. Drgl. meine Regesten S. 114 Nr. 73. III, 21 n. 22. Dir Quellen für den Schutzbries dr« Kaiser« Heinrich IV. vom Jahre 1090 sind in meinen Regesten S. 2 Nr. 7 verzeichnet, zn denen noch Dümge in seinen Regest» Badcnsla hinzuzufügen ist, wie ich bereit« in meiner gedachten Abhandlung über die Geschichte der Juden in Speyer angegeben habe. III. 22 v. 23. Auch über de» Schutz, den derselbe Kaiser den vcrfolgten Juden 1097 angedeihen ließ, ist der Nachweis in meinen Regesten S. 3 Nr. 9 beigcbracht, wozu noch Mo ne Zeitschrift 9. 259 und Gothels Stellung der baierischen Juden S. 7 zu vergleichen ist. Das. n. 24 dcn Landfrieden vom Jahre 1265 betreffend, ist Schaab'S diplomatischer Gcschichte der Juden in,.Mainz S. 50 entnonimen. Das. n. 25. Das über Süßkind von Trimberg Gesagte ist au« Hcffner: Dir Juden in Franken S. 3 entlehnt, wie auch bereit« in der hebr. Bibliographie 1860, 36 bemerkt ist. III. 512 ff. v. 26 und 27 find aus Rasor entnommen, wi, schon Kirchheim in der Zeit des J»d. 1860, 709 nachgewiesen bat. Zur Sache bemerke ich. daß die Juden in Franlsurt schon im 14. Jahr» Kundert versucht hatten, Gesetze unter sich zu machen nnd Gerichte anzustcll.» und daß Kaiser Kart IVam 19. November 1366 dem dort!- gcn Schultheißen befahl, solches den Franksurlcr Juden nicht zu gestatten. Drgl. Lüning dent. ReichSarchiv 13. 582 Prlzel« Karl II. 783 und Kriegs Frankfurter Bürgerzwlste S. 426. III, bl6 n. 30. WaS dort die Meisel-Synagoge Betreffende« gesagt wird, ist ausführlicher bei Foges Alterthümer der Pragrr Josephstadt zu lesen. Xn00r£tt. Der erste, zweite und dritte Jahrgang des kann von der Redaktion H fl. g, W., der fünfte Jahrgang n fl. 0, W. bezogen werden. Wer auf den gegenwärtigen Jahrgang ganzjährig abonnirt, erhält einen der ersten Jahrgänge gratis. Tzegevl», Leipzig, Lrldüocrla, brr tttftakll(*. Üou11nislioa»-Vrrlavo» Franz wag »er. Druck vou Sigmund Bürgt» in Szrgrdin. Hierzu eiu halber Bogen Beilage.