Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 15 (8.4.1863)
- Date
- 1863-04-08
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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277 278 E'b- (S. 7. Hum.) behaupt,», daß frinrr vor ihm di, St. filcfonfy סן erklären sich bksirrbt,; rio, oberflächliche Eiufich» in d,r einschlägigen Literal», müßt, iho iw Gegentbeil überzeugen, da» seit de» ש(ח d,» üt. a,ridl im 12. Jahrhundert bis auf d,u הו^ר ופ^יבל des M. Eb. kuzzalo nuzählige!Versuche gemacht wurde», dl, St. filosofisch zu beardeilr». und daß eihr gerade zum Nachlheile diente, uuk anstatt sie zu l.gilimircu. ihre» Fall herbeisührle. indem jeder j, nach seiner Brsäbignng sich sei» System ausdauete. welches sic bald ihreorigi- »elltn llgenihümlichra Weseus enilleideie. S« schein» ab» in dem Werke Eib. uich» u»r e>a silosofischcr. ,andern auch eia kabbalistischer Skleklizismu« zu herrschen, indem er aus älteren uud!üngeren El,menten der Gcheimlehre sein System sich zusainmenstelltr, obuc au verschiedene sich ergebende Abweichungen 1!nv Grg.-nsäHr sich zu fehrcn, «nd in tiefer Hiusich.' vermißt der Leser ungern die vitale, welche der 'Verfasser (S. 20) abüchilich weglicß; inan Kälte sich von seiner Auffassung der alle» Lehre, überhaupt aber von ׳einem Slaiitpuiikle zum Sohar (welcher rigculkümlich genug in dieici» Werke säst nicht erwähn» wird) eiuen klarcrn Begriff mache» könne». Geben wir nun a» das MSc. selbst. SS beginnl (S. 7 ) mit ,»,er. auch vom kadbalislischcu Standpunkte aus, sebr »»wlsseiischastti» che» Srörteriiiig über das Telrogramm, da »ack demselbeu Gott iu seiner TranSzciibrnz vor der Schöpsnng gar kein Nailicu bcigcleg» werden darf (Loh. II 42, b) 2» der Maniscstalion. wo er sich in einem Namen offenbart, ist er ,-)',")א (III 65, b), welcher Name hier gar nicht erwähnt wird. (Sö ist dieses blos ein kabbalistischer SHUui. da virlr Fragen mehr Witz als wirkliche Lchwierigkeilcn bictcu und nur ansgemorsen sind. um eine künstliche Antwort ausznbaocn, die zum Glücke s-hl». Nr. II (2. 12) batte füglich ganz wrgblciben können, da diese Fragen in den uiciflrtt kabbalistischen Werken dieice Art vorkommc». Br-il. GodaiS Derech Smiiiiah. IeieaS Schaar Haschoaiajim u. B. m. Südlich Nr. IV (S. >4) bnngk die kabbalistischen Brie,c Sibeuschütz«, die aber mehr chnc ucseres Singehc», gelegenheikl,ch hingewor- ,.ne Antworicu. als ein geordnetes Sysicm der St. jii sein scheine׳!, indem sie viele Hanplmomcnle derselbe» gar nicht berühren. uud da», was sic über Schöpfung »nd Regieruiig der Well, über die Buchstaben und über das Gebet sagen, wir erwähni, aus ältcrco u»v jüngere» labbalistischen Schrillen pclc urele zusaunneiigclrageu ist. ohne i» kösnng lea Problems auf scstcru sichern Boden gelangen zu können׳, cbenio wie ׳'eine Vorgänger laviri rr in dru Untirfcii drr iiihalislecreu Spclulation. uud uur im Hase»- deS Klaubens und der Offeubaeuiig vermag er >» festem Geniidc zu aiiker». So ist ihm (S. 31) Vas Wie der Schöpfung das unerklärliche Gebeiinniß, kein Gegenstand der Bcsprrchung und Unlersuchn».;. Wozu also alle diese Deductionen. die einzige Antwort aus all, Fragen bleibt der naive Glaube au das eiiisache Wort der heiligen Schrift. Sdcuso (2. 20) der AuSkriick Wille» drückt nur eine Negation ans. daß dir Welt durch dir Absicht der ersten Ue« tache g,schaffe« wurde. Di, Frag, war aber, daß dieses der streiigru siloiofischen Aiiffassiiiig reS Begriffes der erst׳» Ursache zuwider sri. Ferurr (S- 15) »Selbst di» erste Wirkung in triu wahres Wesen" «. und doch soll diese (12) Ler rigrnlllche Gott Züarl« >eiu! da» müßir also verstanden werden: Wir sollca im Universum tie sich nnsrrrm rndlichea Vcrstandr cffenbarrukc cestr Ursache erlennrn. da« »ft wieder da» einfache Schriliwort וראיה אח אה!רי ohne Filosofic und oh», Kadbala. Das kommt aber daher, wril es. wie scheu oben berührt wurdr, übcebaupl ciu, Art Sclbstläuschuiig ist. aus spitzfindige Fragen der Metapkisik mit den kabdallstischeu Lehren aulwortea zu wollen. Die Filo- ,oste macht inbula rasa und bcgluuk dergestalt ihre Untersuchungen über die Prinzipien der Wesen von vorne; während bl« jüvlsche Gchrimlehre Offeadarunz und Tradition all unumstößliche Basis!Heer Operaliou aurrkruat, welchen setzen Lode» si, bei all ihrer Nebrrschwäoglichkrit nie verläßt, und auf welch, sie von Fragen gedrängt. immer hinweifl. Da« Sokralischr NichtSwiffeo ist drr AuSgangSpnnkt drrsekbr»; von dn, höchsten Wesen und seinem Wirken wissen wir uur, was dir Lssruba» rung darüber Irdr«. rin, objektive Kenoiniß derselbe» ist unsrrw eodll» chen Verstaube unmöglich. sie stellt sich adrr. wi, dirsrS ia den Lltrre» kabbalistischen Schriften oft der Fass ist. den GolleSbegriff zweifach vor, als lranszenten«. wo für u»S kriue Erkrumniß möglich, aber auch, wir La« göttlichr Wescn in seinen Werken sich maoisestirt, dirses vrr» mag schon bas Gemüth mit seinen Ahnungen sich vorzustekkro, uud von demselben, wo eS sich ,n seinem höher» Lichte verliest, sich rin Bild anschaulich zu machen, zu dem aber nicht jeder die FLHigleite» drfitzt, cs selbst zu erschauen, viel weniger, wenn e« ihm von andern ia dunkel» Bildern mitgcthcilt wird, zu rrfassen. Darum stellt die wahre Lltrre SL auch »irgend rin Systci» auf, erst mit der Degeneratioa derselbe» deginne» tie sogeiianiileu kabbalistischen Systeme. — Ivielleicht deutet auch der Name Kabbala auf dieseu Umstand hin. daß nämlich hier das Grundprinzip die überkoniiuene Lehre von Gott nie anden Buge, ge» taffen werden dürfe. während r« aus anderen Gebielea im Wesen de- FiloscsirenS liegt, Alle- Gegebene in Frage zu stellen. Kehre» wir zu uiisercm Mse. zurück. (Sib. statuir» (18.—42.) ia rer 2rcn1isika1iou de« Denken« und de« Seins riur Art idealistische Sristcnz des Alls in der ersten Ursache, in der ersten Wirkung, im llr« willen gelangt diese zniu Sonkretum » dieser ist daher der eigentliche Schöpfer und Negiercr des UnivrrsilmS. 2>n Grunde liefern alle oriea» lalischcn Lbcosefirn BrruhrnngSpunktc zu dlcscr Idee und bildet auch d'esc die äußere pbusioguomischc Achnlichkeu zwischen dem Gnostizi-mu« und der X.') Doch sinden wir dienn Jdecngang auch bei jüdischen Rrligionsstlc'cse», die zwar als beschauliche Ge.unihcr, aber nicht als der kabbalistischen Schule angekörend. bekannt sind. Vor Allem ist der Dichlersitoiof Gabirol zu »eniirii Siche dessen SchöpsunzStheorie in De. SchmiedlS Anssahe ״lieber die Schöpfung au- NichiS" iu diesen Blätier» v. 2. S. 131. Vgl. Las Silat ans MnnkS Melangeibick. S. 135. Der AnSlrnck לכהככלהך אצלה ה2ץ enthält dir ganze Theorie Si.- bcnschüß's. (Vergl. auch IellinckS Beite. I. S. 29. und 68. ff.) Buch 2011 Sira schließ» sich dieser Meinung an s. v. 2- S- >58. — Buch dem Sohar ist sie!uchi fremd. S. I 71. a. Der Wille entstieg dem Gecanleu. uni sich zu enlwickcl». 216. b.: Der Gedanke ist drr Ansaug aller Sniwicklnug >c Vrgl. II 239. a. 268 b. III. 5. b.’) — Worin Sib. aber vom Sohar abweichl, ist. daß er diese eiste Manifestation de« UrwesenS א" ק als Mitielglied zwischen triu Susos und tem Ssircth sich vorftellt: im Sohar aber wirb überall diese allererste Urschöpsuug als das Siisciiible der Sstroih dargestellt. so daß in den meisten Somme»- taren der א׳יק als kiel, erste Maniscstalivu auflritt. so?necke» UI.: הא־ס הוא סבה ראש ז:ה אל בל ר^פצאים והכהר הלא פסלכב ראשון ופריכה נמשך השחלשלוה שאר העלולים Sbeus» Srg o« im Schouicr Sniuniin: חחילת הכל האציל האי ס עלול היא כ״ע והוא כילל כל הגפצאים. -- Vrgl. 2cira. Schaar haschomaim u. 1.: Der Unterschied ,wischen עלה העלוה u»d עלה על כל העללה trtzeht darin, daß LetzierrS da- Sujos. Srstrres obre dir erst, Wirkung als Urpnnz'p der Scköpsiung 3"([ א"1ן deteuiei. Lttzigeuanuie-Werk dirlrl viel Analoge«, so III. 8 Die erste Ursache brachte »nmcktelbar de» א־׳ק, da« ist den verborgenen Gedanken Gotte« hervor. aus welche» sich dauu alte Lichter sorteuiwickelt habe« . da« Licht der ersten Ursache bildr». so zu sagen, die Seele der ersten Wirkunz uud der durch diese geschas fellt» Welten (Vrgl. S. 32. 33). Ebenso erklärt 2״ra II. 1. IU. I. uud 9. das צפצלם. wir diese« hier (S. 15. uud 32.) mit so vielen Umschweifen geschieht, als tie (Snnijliipunj, laß vom vaeodlichea Südliches in Srschciuung treten konnte. Diese« Lorjaoisch, Schlag« wort belhätigl den iu dieser DiScipIIn oft vorkommeotea Fall, daß de»