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Ben Chananja · 1863-04-01 · 14 (1.4.1863) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
14 (1.4.1863)
Date
1863-04-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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249 250 uud wodurch er in der Erfüllung feiner schweren Pflichten ermuthigt wurde. Er erkannte dea unermüdlichen Eifer, die Eintracht und das Zusammenwirken des Ausschusses, des Vorstandes und der Sektionen dankbar an, hinzufügend, daß eS'allcin dadurch möglich ist, die Angelegenheiten der Kul« iuSgemeinde in jeder Beziehung besser zu gestalten. Er sprach die Hoffnung und die Ueberzeugung aus, daß daS inuster« hafte Vorgehen und die aufopfernde Hingebung nicht ohne Erfolg bleiben könne, vielmehr jeder Zeit als Wegweiser bei der ordnungsgemäßen uud friedlichen Leitung einer Ge« meinde dienen werde. Nachdem endlich der Ausschuß den Vorstehern, Herren Jakob Kern, Dr. Josef Hauser, Jakob Länyi, Salomo» Herz und Gersou Spitzer, ebenso deren Ersatzmännern, Herren Moritz Wahrmann und Ignatz Leo« pold, den allgemeinen Dank volirte und der Herr Präses dem Sekretär der Gemeinde, Herrn Ignatz Darnay im Namen dcS Ausschusses für die zur Zufriedenheit geleisteten fiel« ßigcn und treuen Dienste den Dank auSsprach, worauf Hr. Barnay in einer kleinen Ansprache für die freundliche Behänd« lung seiner Person und deö gesammten BeamtenkörperS den wärmsten Dank auödrücktc, ging die Sitzung unter allgemeiner Rührung auseinander, nachdem die Herren Leon Pollak, EliaS Kadelburger und Dr. Hermann Schönberger im Ver» eine mit dem Präses mit Lcgalisirung deö Protokolls der gegenwärtigen, die Mitglieder der prov. Kommission aber mit Lcgalisirung dcS Protokolls der vorhergehenden Sitzung betraut worden waren. Dr. Hirschler, Prä!eS; EliaS Kadelburger; Dr. Hermann Schönberger; Leon Pollak. Ignatz Barnay, Sekretär. IV. (üimjaßc &e$ Jksfifjuffcs Öerpcflcr i|r. XuflnsijeiimfiilE alt 5e. Exzellenz öcs Herrn SCatlOaClers grasen Päsffy. Ew. Ercellenz! Der ergebenst gefertigte Vorstand und Ausschuß der Pester isr. EultuSgemeinde ist mittelst Zuschrift deö Herrn Oberbürgermeisters vom 21. März davon verständiget worden, daß eine hohe königl. ung. Statthalterei mittelst Erlaß vom 12. d. M. eine Eommission zu dem Behufe ernannt habe, daß dieselbe die gegenwärtig in dieser Gemeinde beste« henden von der hohen Behörde noch nicht gutgrheißenen Statuten einer Revision unterziehen, oder die vordem in Gebrauch gewesenen Statuten den jetzigen Umständen adaptiren oder endlich ganz neue Statuten ausarbeiten, und der löbl. städtischen Behörde zur weitern Behandlung unterbreiten möge. In dem betreffenden unS in Kopie mitgetheilten an den ehemaligen Präses der Pester isr. CnltuSgemeinde gerichteten Erlasse wird gesagt, daß weder die jetzt in Gebrauch befindlichen Statuten noch die auf deren Grundlage gewählten Gemeinde VerwaltungS-Organe gesetzmäßig seien, und daß znm Behufe der Erzielung eise» gesetzmäßigen ZustaudeS der ehemalige Präses dieser Ge« meinde beauftragt wird, dea gesammten im Jahre 1660. bestandenen Vorstand und Ausschuß, so wie außerdem zehn zu diesem Zwecke ausdrücklich ernannte Mitglieder deS jetztgen VerwaltnngSkörperS einzuberufen, welche Commission die bezüglichen Vorschläge der hohen Behörde zu unterbrei« tea habe. Zugleich wurde ausdrücklich bestimmt, daß bis zum Zeitpunkte einer definitiven Neugestaltung die jetzige Administration in Wirksamkeit belassen werde. Die Gefertigten, durch einen Zeitraum von mehr als anderthalb Jahren nach Kräften bemühet, die verwickelten Angelegenheiten dieser Gemeinde zum Wohle ihrer Glau« benSgenossen und zur Förderung der ihnen theuer gewor« denen Anstalten zu führen, erfahren eS zum ersten Male aus oben erwähntem Schrciben, daß ihre Wahl und sie selber ungesepmäßig zu nennen sind. Wie hätten sie auch eine solche Meinung hegen können, sie, die unter dem Augen und der strengsten Aufsicht der Vorgesetzten Behörde gewählt worden sind, und vom erste» Tage ihrer Administration biö heute unter steter Kontrolle derselben Dehörden gewirkt haben. Den Vorgang im Jahre 1860 betreffend erlauben wir nnS, Ew. Ercellenz ergebenst in Errinnernng zn bringen, daß der erste Anstoß zn einer Neugestaltung der Gemeinde, Verhältnisse damals nicht von unS, sondern von dem dainaligen Vorstande der EultuSgemeinde auSgegangen ist, der sich mit folgendem Gesuche an die hohe k. ung. Statthalterei gewendet hat: ״Hoher k. ung. Stakthalterei-Rath! Nachdem zufolge der neuen Vorgänge fast im sämmtlicheu Gemeinden deS Landes Wünsche nach Neuwahlen und Neugestaltung sich kundgeben, hält der nnterzeichnete Vor« stand eö für zeitgemäß, daß auch die Vertretung der Pester isr. EultuSgemeinde entsprechend dem Wunsche ihrer Mit« glieder neugewäht werde. Demzufolge bitten wir ergebenst einen hohen k. ungarischen Statthalterei-Rath, die ehebal« digste Neuwahl der Vertretung dieser Gemeknde anzuordaev. Wit tiefster Hochachtung. Pest 10. Dezember 1860. S. W. Schoßberger PraeseS, M. A. Weiß Vorsteher, S. Herz Vorsteher." Soweit unS ans amtlichen Mittheilungen bekannt worden ist, hat der hohe k. ungarische Statthalterei« Rath das berührte Bittgesuch deS Gemeinde-Vorständean die damalige Behörde mit der Weisung übergeben, daß diese in der Sache weiter vorzugehen, und über die Vorgänge Meldung beim hohen k. k. ung. Statthalterei-Rathe zu erstattea habe. ES war nicht unsere Sache zu untersuchen, und wären wir auch nicht in der Lage gewesen eS zu thu», die damalige, oder überhaupt die jeweilige Competenz der Vorgesetzten Behörde zu beurthelleu. Wir kouutea nicht»

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