Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 13 (25.3.1863)
- Date
- 1863-03-25
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2542917-2542918-2542932--3034-2546876- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
211 212 daher unser» ®Jfinnnfl hieher. 3» der philosophischen Rech«»- und Gotte-gelehrsawkeit wird, wie bekannt, viel darüber deiattirt. ob die iSb* eia Rechtsober eia ethische» Derhältoiß sei. 3» neuester Zeit glaubte H. Dr. Fraokel eine Transaktion vorzuschlagea, indem er sagt», dir Eingehung der Ehe ist aslerding» rin Vertrag, ist aber der Vertrag einmal geschlossen, so tritt er au» der RechtSspbäre in den ßm» dir Eihik. Der Unterschied. ob die Ehe «in ans einem Rechtsvertrag bafirende» oder ein elhischr- Berhältuiß sei, ist groß; denn im erstern Falle, kann der Gatte den Ehebruch der Gattin übersehen, oder eine Eompeo׳ satioo annkhmen. wogegen kein Tribunal etwas einzuwenden hätte; nicht so im zweiten Falle, wo die Moral verletzt wird, und nicht nur da» Recht de» Mannes sondern auch!»ne auf Strafe dringt. Rn» behanplete zwar unser hochgeschätzter gelehrter Freund, der Herr Rcdak- ,cur des B- Eh., daß auch die Pbilistäer da- Ethische dcS EhebundeS respektirten. J) Wir dagegen möchten ihnen diesen hohen Grad von moratischen! Bewußtsein nicht einräumeo. Wir möchten meinen, Abimelech habe den Ehestand eben mir als NechlSverhällniß resprktirt odrr doch bei reiner Umgebung al» respektable angesehen. Wird Abraham compenfirt und zufrieden gestellt, so ist dem Bruche des EheverhältniffeS ein Genüge geschehe», eS ist kein Bruch mehr vorhanden. Demnach sagte Ab. die 1000 Silbcrstücke werden da- Geschchne gut machen, beton» der- נ.לעיני כל) Für den AltcrtbumSsorscher enthält diese» Heft noch btachrenSwerlbt Beiträge von Luzzato über PinSkerS W»rk; Epitaphe an» dem W. Neustädter Friedhöfe von Friedenihal. und die begonnene Ecrrrspontenz über die Karaitcn von dem fleißigen Bearbeiter de» Karaismus H. Löwy, worüber wir nach vollcnLcicr Bekanntmachung dieser Epistel auSsührlich zu reseriren gedenken. 3» tem Briefe der Sichemi. teil an Hiob Ludolf von Dr. A. Müller ist nichts enthalten, was reu Forscher» nicht schon dclannt wäre. Die gelehrten Aussätze des Herrn Fräukel bedürstli eine» eignen Midrasch Agada. Das Heft enthält viele vrcsaisckc und poetische Arbeite», worunter die Ucbcrsctzung des hirfigen H. Lehrers Willheim schätzenSwerth. Dr M. Du schak. 1venne?redikningnr »f M. H. Ileneriques. (Zwei Predigten von M. R. HenerigneS) Angezeigt von Dr Miel, zlenrr in Kopenhagen. Unlerd. angcs. Titel sind vor Kurzem in Gothenbürg von dem zweite», Prediger der dortigen isr. Gemeinde 2 schwcdische Predigten (32 S.) zum Besten der Nothlcidenden in Finnland er» schienen. E» find die-, meines Wissen-. die erste» jüditchen Predigten, dir in schwedischer Sprache veröffentlich» worden sind, und verdienen schon in dieser Rücksicht ei» besonderes Interesse. Die erste dieser Predigten Hyddofesten — En Sköulcst .das Hüttensest — ein Ernte, fest" hat ,um Trrte Pf. 145. 15. 16. und zeig: wie da- Fest zum Dank auffordert 1. für da» leibliche Brot und 2. für das geistige Brot (Gotieslehre). Am Schluffe wird in Verbindung mit diesem Thema eine simbolische Deutung de» Feststrauße» und der סוכה gegeben. — Dir 2-te Predigt, am Schlußsest, gehalten, behandelt mit Ankuüpsung אל תקרא מכנו אלא כיבינו(י י) B. EH. 2. 3ahrg H. 213. י) Da« הנה ר\א geht ans Abraham, er wird dich schützen, und vor den andern bist tu dann grrechtsrrtigt. Tzegrdiu, Srldflorrlaz »cr Lrdalltio». au Ps. 128, 2 de» Thema: Erdetet, An, Arbetets Valsignebe .der Arbeit Ehre und der Arbeit Segen.* Sprache und Darstellung bei den Predigten geben Zeogniß von der Tüchtigkeit de» Redner». Von der CultnScommission der obengenannten Gemeinde, welche seit 6 3ahren fast einstimmig einen resormirien Gottesdienst mit Orgel angenommen, ist zu den letzten hohen Festtagen der 3׳te Band ihre« סרר העכורה Bönbok för den oklentlige gudstjenaien inon» Mosaiaka fbrsamlingen i Göteborg (Gebetbuch für den öffentlichen Got« trSdienst der mosaischen Genicinde in Gothenburg) erschienen. Don de» bis jetzt rrschieiien 3 Bänden umfaßt der erste die Gebete für Sabbath und die 3 Freud,»feste, der zweite und dritte die de» Neujahr-festes und BersöhiilingStageS. Demnächst wird noch 1 Baud erscheinen, der di, Gebete für die Wochentage und der übrigen zu feiernden Tage de« Jahres euthal»en soll. Dieses Gebetbuch schließt sich wesentlich dem de- Hamburger Tempels und den Beschlüssen der deutscher Rabbiner׳ Versammlung an, indem es consequent alle Gebete um Rückkehr nach Palästina, und eine Wiederherstellung des Opferdienstc« ausscheidet und außerdem Diele« verkürz» und unwesenlliche hebr. Gebetstücke durch schwc׳ dische Gebete und Gesänge ersetzt. Dr. Blücher s Karte, ״Palästina der älteren t»il1lischen Zeit." Die ausgestellte Theorie, wie sie im Augsburger Tagesblatte vor einiger Zeit dargcstcllt wurde, hat die Nützlichkeit nur Bortrcfflichkeit der ״h alb stummen Landkarte" mit solch sachmän-׳ nischem Geschicke dargelhan, daß über den Gebrauch solcher Karten beim öffentlichen und Privatunterrichte kaum mehr Worte verlieren zu sein dürften. Faffcn wir die Zartheit der Schrift und die möglichste Berjüngung des MaßstabeS i»S Auge, so dürsten diese hervorragende» Eigen schäfte» »ach Dr Blücher'S jüngster Karte ״Palästina der älteren biblischen Zeit" kaum in eiucm zweiten ähnlichen Werkc wieder zu finden sein. Es läge demnach im Jnteressc de« Fortschrittes auf Ltin Gebiete des methodischen Verfahrens, zur Prüfung der autgr stellten Theorie auch die untersuchende lind ,'iberzrugeuLe PrariS durch die versuchsweise Dciiiitzuiig der angezogencn Karte cinz,,leiten. Diejcitigeii Herren Lehrer, welche den lcichtcii Versuch über die Theorie der halbstuinmen Landkarte zu machen geneigt wären, genießen vorerst die Begünstigung, daß sie (ohne die mit Geld beschwerten BestellurigSbriete zu frankiren) Partien zu je 25 Erempkaren ä 10 kr. — 2 fl. 50 kr. (1% VereiuSthalcr) der Blüche r'schen Karle ״Palästina der altern biblischen Zeit" gegen die nicht fraiikirtr Einseiidung de- Geldbeträge«, von S. S. üliichrr'» Verlag piürrsdorsgaffe Vro 2. in Wie» zu beziehen belieben, woraus di- Karten eben begünstigungSweise vortosrei tingesendet werden. Dir bet dem Gebrauch der halbstummen Karte gemachten Erfahrungen mögen an den genannten Verlag eingesendet werden, um die bei dem Unterricht, erzielten Resultat, seiner Zeit veröffentlichen zu können. Berichtigung. In dem Motto der Beilage ist irrthümllch קבר statt קרב. Leipzig, LomwissioviVrrlaz von Stau) Wa-»rr. Druck von Sigmund Burger in Szegedin. Hierzu ein Bogen Beilage