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Ben Chananja · 1863-03-11 · 11 (11.3.1863) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
11 (11.3.1863)
Date
1863-03-11
Page
– (sequence 7)
Language
German
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185 186 daher der Midrasch (Tanchuma zu I. AL 49, 5) da« Wort נזברחיהם mit dem gritchischrn ,»«/a,(׳״!« * Schlachtmkffrr. und da- Wort (Habba zu III. M. 20, 10) mit ^oz>o«-,Thoren" girbt, oder da- Wort OLt< (Sticht 4. S) als לשון יוני bezeichnet (Krcschit-rabb. P. 40) ,/roe-Heldengedicht. odrr rrr«y--»-ablaffeo; so sind oiciner Ansicht nach alle diese und dergleichen Erklärungen au» drr griechischen N.bersetzung drS Aquila gefioffen, wenn auch dabri tu eigunliche Veriaffer nicht a.ige« geben wird. (Smkine Abhandlung L. B. dr- Or. Jahrg. 1848 Nr. 40. 4 t). Aquila wricht abrr auch oft von unfcrcr gewöhnlichen Leseart ab, was ebensalls bcwcist, daß dir Maffora zu seiner Zeit noch nicht frstgestellt. Hirr rinigr Brispirlr: Da- Wort נארה (Job. 4t. (i) übersetzt er mit Rücken גרה, was srrilich r iurii bessern Sinn gicbt, als Stolz. 113) טוכיט 2שניוtr. 5,8) gitbl Aquila mit elxoer,.-ziehende, cr scheint al!o die Leseart 2!וע1כיט gehabt zu haben. Da- Work כעטיה l Hohes!, t. 7) wird von Aquila ״Hcrumirrende" überseht, er laS: ,׳כטעיר Ebenso las er 1Zef;111ja 2, 14) Statt ׳חלרב Dürre: חרב« Schwert. Korrespondenz. Inland. I,.8.Pcst, im März. Zn Nr. 8dcS״BCH." geschah Erwähnung eines jüdischen GoldstickerS. Dies bewegt mich, ihre Leser aus Herrn Ä. Grünwalb von hier tjwei Mohrengasse Nr 12) ausinerksam zu machen, dessen schöne Arbeilc», als Thoradeckc», Baldachins, Fahnen, allgemein bewundert werden. Herr lieferte für tcu hiesigen Tempel mehrere prachtvolle Borhänge und Thoradeckc» und ist gegenwärtig mit dem Bcrsciligcn zweier Borbänge für den Miskolczer Tempel beschäftigt. — Gran, 2. März, Eilt rigenthüuilicher Compeleiij'Prozeß ist bei uns im Beginne». Die hiesige Gemeinde hat die Lieferung des Plßachm.hlö verpachtet, und die Erzeugung desselben geschieht unter der Bcanssichllgnng des hiesige» Rabbinales. Nun komuil aber der Nabbincr der llrine» Gemeinde von Csnz hiehcr nnd reinigt gegen ein Honorar die Dampsmühlr, welche zum enipsindlichcii Schaden der hiesigen Äcmeinte, namentlich der Gemcindearmcu, ebenfalls Peßachmehl verkaufen wird. Die hiesige Gemeinde beruft sich aus das Nichlintervenlions-Priii» zip, welches, bisher in dem ungarischen Gemeinte- und RabbiuatSwescu stets beobachtet wurde. Der Csuzrr behaupte! dagegen, daß seine Couveutio» mit der Dampimühlc nur religiös-polizeiliche Dcteutung habe, ohne da- Prinzip der Nichlinlervcunon beinlrächligen zu wollen. 88. Arad, 3. März. Nicht unitttceessaut dürfte wohl dr» Le fern des »Ben Chananja" eine Notiz über da« Leichenbegäugniß einehiesigen jüdischen ZeichenmeisterS. B. Kohl, sein, welcher am 2. d. M. verschied. Der Derblicheue war nämlich GrüuduiigSaiitglied dehiesigen geurrlöschvereinkS und rückte daher eine Ablheilung diese- Corps in voller Parade-Uniform mit der BrreinS-Capelle au«. Der Zug ging. Trauermärsche spielend, durch die Stadt, die Leiche wurde nicht, wie üblich, in deu Todteiiwageu geschoben, sonderu vou christlichen Vereins- Mitgliedern begleitet, von Fackelträgern getragen, der ehrwürdige Herr Oberrabbl Steinhardt begleiteten deu Zug 1111 vollste» Oruate. 0 Arad, 8. März. Cs fällt hier allgemein auf. daß zur Ad« faffung de« CnlluS-Normativiu P.st nicht die CuItiiSordouug unserer Geineiudr benützt wird. Dieselbe ist iu dem von »»ferm wacker» und verdienstvollen Gemeindesekretär Rosenberg herau-gegebenem Iaht« buche enthalten. Progressiven Gemeinden ist dieselbe seht zu empfehlen. Aus -Ostgaliziru, Ende Februar. Zn Nummer 4 und r der zu Lemberg erschrineuLrii Zeitschrift ^Mewaffer" werde» gegen die Herren Salomon Freukel und M. Seidmann derartige Insulten und Znvekliveu in dir Welt gestoßen. daß da- Auge de« gebildeten ke« serS sich mit Abscheu davon abzuweudeu gezwungen ist. Den» wenn e« da- Ziel einer Zeitschrift ist, mir wirkliche Mängel zu rügen, und wiffenschastliche Absurditäten in die gehörigen Schranken zurückzu» weise», lo erregt es gerechte Zndignation. in einer Zeitschrist, die schon durch ihre allehrwürdige Sprache der Berherrlichung de- Zudenthume« diene» soll. Schmähungen austauchen zu sehe», die nicht nur dir heilige Sprache prosanisire», sondern dir vcrcienstvollsten Männer verschwärzea und jüdische« Auschc» und indisches Wisse» iu^dcu bedauerlichen Schmutz der verächtlichsten Gemeinheit hsnabziehcn. Wir sind nicht gewillt, dem Re« daktenr de- ״Mewasser", Herrn Kohn. mit gleicher Münze zu zahlen, wollen ihn, abrr im Znlcreffe seines Blatte« den sreundlichen Rath er« theile», in Znknnst derartige Ausdrücke. wie sie in de» erwähnten Arlikcl» voikcnime», sorgfältig zu vermeiden. 8apiouti mit. Lemberg, am 20. Februar. Heute Nachmittagversammelte« sich die Vorsteher und Gemei»deglieder im Tempel, um den zweitru Jahrestag der uns verliek «i.en Constitution feiern. Herr Cantor O. Weiß trug mit Chorhegleitung meisterhaft einige Psalmen vor, worauf Herr Prediger B. köwenstei» eine glänzende Rede hielt. Zur Freude aller Auwesenden wohnte der Herr Statthalter Graf MenSdors-Pouilly dem ganzen Gottesdienste bei. Derselbe äußerte sich sehr beifällig über Gesang nnd Predigt. Erst nachdem die Feier ibr Ende erreicht hatte, entfernte er sich. indem er dem Herr» Dr. Landesberg noch sreundlichst die Hand drückte. Josef Schorr au« Rußland. ׳R c p f i &. Hochwnrdiger Herr Redakteur k Ich habe absichtlich de» Schluß der in Ihrem geschätzten Blatte ailsgcucmmenen Vorlesung über Barhänpiigseit abgewartrt, um Sir höfischst zu bitten, einer Rektifikation in Betreff niemer dir Spalten Ihre« ״Be» Chauaujazu öffnen. — Dr. W. sagt: ״Herr Leon Pollak stellt, seine Motion nnler de» Schutz derselben Autoritäten, auf welche sich auch der Choriuische Afrikaner u»no!«26 im Jggereth Elaffaf berufe» hat. — Wenn Herr Pollak Chorin- Namen verschwieg, so that er dieß sonder Zweifel nur, ui» der Aunehmbarkeit seiner Motion keinen Eiu» trag zu tbnn." — So euphemistisch und delikat der letzterwähnte Au«« druck auch klinge» mag, immerhin blickt darandie Verdächtigung eine- Plagiat» hervor, drffe» ich mich schuldig gemacht hätte. Ich fühle mich demnach gedrängt, vou meinem Verhalte» bei Abfaffnng meiner bekannien Eingabe vom 12. Jänner 1802, wort» ich auch über die Kopfbedeckung meine Meinung abgad, der öffeutliche» Meinung nach Treue und Gewiffeu Rechenschaft abzulrge». Wehl wissend, daß der in Gott ruhend, Chorm über dir Kops« bedeckung geschrieben, ersuchte ich meiueu werthen Freund, Herr« Dr. Ignaz Löwy. ohne denselben von meinem Vorhabeu zu unterrichte«, mir die Werke deseligen Chorin. die mir in, Jahre 1849 beim Vom« bardemeot abhanden gekommen, bei seinem Bruder. H. Buchhändler Löwy. zu verschaffen. Mit der erhaltenen Rückantwort, daß der Letztere sie »lomenlau nicht besitze, nahm ich meine Zustucht zum Coder »Möge« Abroham", wobei mir die Erinneruug au« meiner Jugendzeit i» s« r זיד׳1

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