Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 11 (11.3.1863)
- Date
- 1863-03-11
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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181 Anmerkungen ר Orige nes de princip. L. IV. c. 17. Gschkcl Ha-Koser Alfab. 111. S. 54. c. Vgl. auch Alsab. 247. S. 94. d. ') S. Toßafoth Grub. 17. b. Schlgw. )לא. ') Sota 5. 1. «) Irr. Grub. 3, 4. Alf. Grub. Abschn. 1. Gnde und Ascheri das. Maiin Zabb. 27, I. *) Jeled «tfimim, bebr. Theil 3, h. ff. e) Kalkeleth Sabbafh S. 87. ’) S. Kolba cd. Ben. 37, d. K Mischna Sabb. 27. 1. Sabb. 0, a. ff. und tir Kompendien, ircraii« unwiderleglich hervoegeht, laß dir Gisenbahn nicht für Neschnlh Ha-Nabbim gelten kann. Vrgl. ferner Grub. 55, b. 1111b tir tafclbil verzeichneten Quellen in teil Kompendien. *) Tlmralb ha-Kenaolh 9, b. ff. ״) Alterth. XXIII. 8, 4. '״) M. Äatan 27, a. ") Kethnb. 4, b. ”) Tu Jcre Dra 375. ") Jeled Sckunim hebe. Tb. 4, b. 5, u. ") Archäologie der Hebräer c. 310. tj. 2. ''׳) Pa ns. 7, 10 Nobinson, Palästina 2, 192. ,f') Iah». Vidl. Archäol. I. 2. 538. Die passive Bedeniuiig tiefer Formen ist nicht auffallend. Fürst lagt von der Form Poal: nn. pari. perf. pass, baue fonnam indiuinf, velut CT'V (arab. עא־ם) tempus quasi 0br1u>>t»1u et oerultuni (Concord. 1310, b).׳‘ Jirtl-iinilich fngt er aber Hinz»: oandeinqiio lorinain representant nn. partio ex participio conj. 1*11:11 abbreviata, v. int משער־שער ׳ממורט» טורט; der Pnaipartizip ׳.׳erlangt lein Mein, n1׳r 2 M. 3, 2 (אכל) beweist. Die jütische» Grammaliker haben 1» ihren Paradigmen letztere Form, während die christliche» — so weit mir kiefelben bekannt sind — das Mein vorsetzen. Aber Gzra ist »n lensegnent, indem er מהבר >P1. 87. 3) als Piel n»d מרימט Neliem. 2, 5j als Pual bezeichnet (Mozn. cd. Heidenh. 47. bj. '") Qhol׳ 2, 4. '9) A»S M Kala» 27, a. erhellt übrigen-, daß die Anbringung tes Glelal der letzte Akt de« Begräbnisses war. 10) Gühlol Alsab. 205. <£. 101, c.: אין האבלות הזב בי אם רשות ומנהג וד-רשוה והמנהג יצא ויתהלף ויעתק ממה שהיה מקז־מ לדבר אשיר יתחדש בזמן 11011 Oer lliirijliijf.ril ilrr {jricrijifrljm .Mirfiilicr-- fp|jm1gnt zur Meuulittl; öcs (Kjufiiiui) uni) Der Tradition. Von Dr. M. Zipfer, Oberrabbiner in Nechnitz. (Schluß.) Gbenso wercht er in der Nebersetzung de- Wortes משיה (Pi- 2. 2.) ab, daer nicht durch X(0״r״c. sondern mit tjXufi/uyw: girbt, wodurch er dem christlichen Dogma der Messia-lehre die Spitze abbricht. Hierdurch zog er sich nicht wenig de» Haß der Kirchenväter (Zrenaeus III. 24) zu, und Hieronn»«» (prnclatio in Job) äußert sich über ihn und Symachu«, wie folgt: Multa inystcriu Salvator s subdola interpretntione celarunt. GS ist also ganz erllärlich, wenn der jernsaleniitische Thaimnd (Mcgilla c. 1. cd. Kr. p. 71, c.) erzählt: Al- Aguila der Proselyt die heilige Schrift in Gegenwart de- R. Glieser und R. Zvsua übersetzte, überhäuslerr sie ihn mit Lobsprüchen und wendete» aus ihn die Stelle der Schrift (Ps. 45. 3) an: Du bist der herrlichste der Menschenlinder. Die griechische» Juden gebrauchten daher auch ausschließlich seine Uebersetzung bei ihrem sabbathlichen Gottesdienste (A»g. de civitato Dei XV, 13). UebrigenS unterläßt selbst Hieronymus nicht, (b)p. 74 ad klare.) Aguila gegen die von Seite christlicher Theologen erhobene Anklage einer Bibelversälschung >» -schütz zu »ehuieu. iss Zu einer ganz ähnlichen Polemik führte da- Wort 2(־ (Ps. 8, 12); nur tritt hier der merkwürdige Fakt ein, daß während der erste der jütischen Dibelcomentatoreo (Iben GSra) und der erste der jüdi« scheu Dibelübersetzer fMendelssoh») diese- Wort in einem von christli« chen Doamatikern (Luther) gebranchten Sinne mit: Huldigt dem Sohne, erkläre», die Vulgata die aguilaische Ilebersehung nmSnnc reeipirt und emit apprebcinlite «IiHpIinani wieder giebt. Dieist aber schon die Ansicht dehabil. Tbalmud (Sanhedria p. 92. a). In ganz ähnlichen, Sinne spricht sich der Ghaldäer au«: 2יל( אולפנא^- In Folge der Wichtigkeit, welche besonderdie ü Bücher Mostans die Gestaltung der menschlichen Gesellschaft hatten, ist r« gewiß nicht zu verwundern, wenn schon der Anfang, daerste Wort diese« heiligen DolnmenteS (בראשית) ein Gegenstand der Forschung und der Goniroverse geworden. Ghristliche Dogmatiker suchten daran« die Lehre der triuiiäl, oder die Lehre von der Vorweltlichkeit de- Meffia- (Joh? 1, 15) zu tetuzire». Ihre Schwärmerei ging so weit, daß sie diese Lehren ans eine falsche Grklärung diese« einfacheu Dibelworte« zu de» grünten suchten. Gin Kirchenlehrer (Intiill) äußert sich über diese Stelle wie folgt: Ajiinl quod Gencsim in hcbraVeo ita incipire: Dens fccit filiura. Gin anderer Kirchenvater (Hillar Ps. 2) ergeht sich i» ähnlicher Betrachtung: Urcscliit verbuni licbraYcuni tres significatiom׳s in 90 habet: in principio, in rapitc et in fdio. Gs geht' daraus hervor, daß sie dieses erste Wort der heiligen Schritt in ברא שית, b. h. er setzte den Sohn ei», getheill haben, ein Bersahren, da« zwar in einem antern Sinne schon der Midrasch (Drcsebith-rab. c. 1). wie auch der Thalmnd (8»ea p. 49, a) kannten. Diesen dogmatischen Spielereien aber ein Gilbe zu machen, übersetzt Aguila tiefe- 'Wort; 1r . ein AnSdruek. der ganz dem hebräischcn entspricht mit ans da- Grundwort ראש hinweist. Nnllar erscheint es allen christlichen Theologen »nt Btbelsotschern, warum Aguila das Wort את in dieser ersten Bibelstelle durch «»־*־ (mit> übersetzt, da« hier gar keine« Sinn ha«; ewird al« eine knechtische Haltung an den Buchstaben der Schrift erklärt, wovon sich Aguila teilst da. wo enicht ׳.׳oiinethen, nicht Io-zu mache» vermochte. Allein im Lhalmnd (llagiga p. 12, a) stellt R. Jsmael die Frage an 01. Aliba, ob er als Schüler l-S Nacknm von seinem Lehrer nicht ver- »online», was diese- את bedeutet'( R. Aliba aniworlete, daß eS ja in dieser Stelle nothwendig ist. den» sonst könnte man r« erklären: ״Im Ansange erschuf der Himmel-Glott" (Uranus). Daraus scheint auch Aguila hinge ziel, zu haben, um so mehr, da christliche Dogmatiker in diesem zweibuchstabigeu Worte את. da« den Anfang und da« Ende der Buch, staben (<>-»-) enthält, ebensall« eine Terminologie für die Meffia-lehre wahrzunehmeu glaubten. Aguila kannte auch die Feinheiten der hebräischen Sprache; er ist der Grfiuder mancher hebräischer Wörter; al- Beispiel diene hier das Wort על־מות (Ps. 48, 15). G« geschah wahrscheinlich ebensallin Folge einer Polemik, daß in der h. Schrift da« Jenseit« nicht erwähnt wird, ja nicht einmal ein Ausdruck für Unsterblichkeit io der hebräischen Sprache vorlomm«, daß Aguila den so trefflichen Griff machte und cbeubenannieS Wort in א^מות verwandelnd, t« nach griechischer Weise ta privativo) durch nOuntua ״Unsterblichkeitgiebt. Der Sin» dieser sonst duiilel» Stelle wäre: Dieser Gott, er bleibt unser Herr in Gwigkeit, erfuhrt uns zur ״Unsterblichkeit-. Merkwürdig ist e«zedoch, daß wahrend der jerusalrmitische Thalmud diese Grklärung de« Aguila zweimal (Moed-kat. c. III. p. 03, b Mcgilla c. II. p. 73, b) der Midrasch gar dreimal (Dabba wajik c. 11 Schir-hascblr zu 1, 3. Kohcleth zu 1, 11) auführt, der babil. Thalmud von dieser trefflichen Ueberietzung gar keine Ahnung har, wie er überhaupt den griechischen Uebersetzet Aguila gar nicht kennt; ja selbst da, wo cinc aguiläische Uebees.tzuog nach Babylon gedrungen, kömmt diese mit Verschweigung de« Autor-, r