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Ben Chananja · 1862-10-23 · 41 (23.10.1862) · p. Seite 355

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
5 (1862)
Issue
41 (23.10.1862)
Date
1862-10-23
Page
Seite 355 (sequence 11)
Language
German
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:(55 llrrfiuf) einer "" '"' ilintfijfe rtes •Soljiir. Pi.׳n I g n a tz Stern in H.->1.-Vä8!'1rlw!)׳. XIII. Das Naja ttiehttima FragNtt'ttt. (Fortsetzung?) 8- 171. Charakteristische Eigcnthümlichkert bcS Raja ist sein Imbibirtsein von der pilpulistischen Methode und ihrem Stile. Talmudische Reminiszenzen u. Llnspieluugen sind sein Steckenpferd, ans welchem eS sich kindisch hernmtummelt. Die Ternnnologieen anö Samuel Hanagids Methodik deS Talmndö werden oft erwähnt und ans Erod. 1, 14, übcrtraqen. III. 153. 127. u. a. (S. I. 27. a. und ob. 61.) vgl. anch III. 27. b. wo eine Erklärung deö תיקו so wie des הסורא מהסרא nachzulesen ist. Noch lebendiger bewegt er sich, in dem Elemente der Pschätel u. der EalembonrgS, die er nicht nur alö Würze deö Stils, sondern im Wesen deS Vortrages selbst überall einflicht II. 115. b. מרוצע Vorspiel mit מחצה—Mit dem Ariome דיו לעבד וחי wird an vielen Stellen haarsträttbender Mißbrauch getrieben: יוד ידו — דיו u. s. w. 215. b. Wortspiel mit גלגל Metempschyose. — Auf der folgenden Seite daö 218 .שתוןכרכן. a.: Wie der Kinderlose עקר heißt, so derjenige der mit der Thora sich beschäftigt, ohne ihre Lehren zu befolgen daher לא המדרש עקר אלא המעשה! — Fast komisch klingt neben solchen Erklärungen das III. 33. a. einigemal sehr vornehm gebrauchte האי לדרשא אהי, als wäre der folgende Galimathiaö pnre unbestreitbare Wahrheit. — Auch die Art, wie er den Talmud nach Mesachtoth und Prakim zitirt ist bedeutsam III. 222. b. 121 .11 דאוקמוה מומי. a. — ומגין דא אוקמוה ממס׳ קדושין siehe dort den ganzen Pilpul. Ein auf einen Lesefehler fußendes Pschätel ist 243. b. משההין jn lesen.—II. 115. b. — האי דמהדש לנו rc. am Anfänge des Vortrages , ist die stehende Formel d. späteren Novitätschreiber, hierher gehören auch die uuzähligen anagramatischen Spielereien fast auf jeder Seite II. 128. und 157. הקמה-- :116 משה אדני דינא :118 .י׳מ׳ק׳ י׳ק׳ב׳. III. 122. b. השמ ״ו 219 .לה׳ תשומה. b.: Die Verbindung des Pulsschlages mit קש״תק, ק״שק k. 226. מת הכמש רזי הממשי דרהמנא. Das prosodische שיה כסול ומשולש ומהומע auf vielen Seiren benützt. Auch 242. b. שכינה עוילס. Denn, die chaldäische Uebersetznng heißt עלמא und das klingt wie העלמה. — Auch eine Regel ans der Fechtkunst verschmäht er nicht zu verarbeiten 272. b. Das Schwert muß nach sechs Seiten hin geschwungen werden. Man müßte das Ganze ausschreiben, wollte man alle dergleichen Niaisrieu zitiren. Eine zweite Eigenthümlichkeit desselben ist sein Bestreben Cabalismus mit Talmudismus zu amalgamiren. In dieser Beziehung sucht er nicht nur die cabalistisch klingenden Stellen in Talmud auf, um sie zu erklären und auszubeuten, sondern er zieht auch andere Elemente in das Bereich seiner kabalistischen Abhandlungen III. 216. b. Er polemisirt auch oft gegen Nichtkabbalisten III. 275 b.: Wehe den Rabbinen, die in ihren Argumentationen nur d. Stroh der Lehre kennen, ohne den Kern der inneren Geheimnisse derselben zu erfassen. Darum heißt der Maschiach עני solange er sich nur mit Erub., Nidah Jebamoth und den anderen Mischnajath befaßt רוכב ער המוה aber wenn er das erhabene Gespann ersteigt, welches die Schina trägt etc. Wahrscheinlich schrieb Falkeira im More hamore gegen dergleichen Manifestationen: ״Von dieser Gattung gibt cs in unserer Zeit fremdartige Meinungen, die ebensoweit von wahrem Glauben als von gesunder Filosofie entfernt sind." S. 126. der Preßb. Ausgabe. (Schlnsi folgt.) .)kilräflc ,vir lljfli'imibifrijeit Siinufjforfrfjimg uni» Jltlcrlljumsluuik Von Rabb. Eisler und Nehemias Brüll. 153. גייס Daß dieses Wort arabischen Ursprungs (גיש—Heer), bemerkt schon Dr. Jellinek in Scfat Ehachamim S. 27 und »vir fügen noch Hinz», daß גייס auch als Verbum in der Bedeutung ״sammeln, zusammcnbringen" im Midrasch vorkömmt und zwar Lcvit. 2. Absch. 17. Sekt. 3 wo es התחיל מגייס חיילותיו heißt, ähnlich also dem arab. גי ש (H- Form) welches ein Heer sammeln bedeutet. 151. 2) 5• Landau: in Todeözügcn liegen, röcheln; diese Uebersetznng gehört wol zum Artikel גסס, das übcrschriftliche Wort aber bedeutet nach Arnch in den betreffenden Stellen ״Blähung, Bauch anschwellung." Raschi z. Nidda 63. b. erklärt es durch das französische באיילו״ר (Baille1־)= gähnen. Nach Mussafia jedoch ist in der angeführten Pessikta nicht ׳גוסה ודלוח א sondern נווסא ודייריא d. i. nausea(gm־ chisch vavöia) et diarrhoea (griech. Seekrankheit und Durchsalt die richtige Leseart s. das. 155. ■דרבן ״Stachel" ist arab. Ursprungs, die Wurzel דרס״" bedeutet schlagen, stechen. Hieran scheint anch Kimchi zu 1. Sam. 13, 21 gedacht zu haben, indem er das. die Erklärung giebt: הדרבן הוא מחט המלמד, כי העץ נקר-<! מה־־^מד והמחט התחומ מתוכו שחקר u. s. W. מו הכקר נקרא דרבן 156. Landau: ״Weise, verständig sein, unterscheiden, rechten" UnsereS Wissens jedoch kommt das überschriftliche Wort in der Bedeutung von ״rechten" in der ganzen targumistischen, talmudische» und midraschischen Literatur nicht vor. Selbst das "□נחב" Nidda 70, b. (und das scheint L. bei seiner Uebersetzung dllrch das letztere Wort zumeist im Auge zu habe»») Kat eine ga»cz andere Bedeutung, als die, welche Landau ihm gibt. Daselbst wird nämlich die sonderbare Frage gestellt, ob die Todten nach ihrer Auferstehuug der 3) הזאה נ׳ bedürfen? worauf die Antwort: Nur dann, wenn sie auserstanden sein werden גחכם להן d. h. werden wir uns in Betreff ihrer zu verständigen suchen, oder wie Rasch» z. St. erklärt ״נתיישב מרמה״ werden wir den Gegenstand einer ruhigen und besonnenen Überlegung würdigen ') S. Nro 39. D09C

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