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Ben Chananja · 1862-10-03 · 39 (3.10.1862) · p. Seite 328

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
5 (1862)
Issue
39 (3.10.1862)
Date
1862-10-03
Page
Seite 328 (sequence 4)
Language
German
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selig in Versorgung der armen Gelehrten! Ferner 125. a. Derselbe Jdeengang, dieselben Ausdrücke und mit einer Art von Erbitterung: Und den Geist der Uneinigkeit werde ich verschwinden lassen (Secharj. 13. 2.), so daß die Gelehrten sich nicht mehr von den Unwissenden ernähren lassen müssen. 126. a.: Und das vermischte Gesindel macht einen Cherem, daß man ihnen in größer« Oerkern nur eine bestimmte Summa geben soll. (S. auch II. 158. b.) Wenn es also nicht M. de Leon ist, der den Rajah geschrieben hat, so war d. Vers, ein mit ihm in gleichen Umstanden lebender spanischer Bettelrabbi, der je nach dem Erfolge seiner Bemühung, in dergleichen Erpeltorationcn seine Laune kund gibt. Der Bert, mag aber wer immer gewesen sein, überall verräth er sich als Charlatan, der d. Mund vollnehmend, um alle Regeln der Logik und Hermeneutik unbekümmert, ins Blaue hinein schwätzt.") Es erscheint demzusolge der Umstand sehr wunderbar, wie dieses Machwerk mit dem kabbalistischen Midrasch des Sohar vereinigt, und gewissermaßen mit demselben identifizirl werden konnte, da es mit demselben in keiner anderen Beziehung steht, als daß die letzte Redaktion aus Mangel an passendem Material von פיפנהס weiter diesen Tiknnimartitigen Opus anbängte, dem sich bann die Tikunim als eine ganz homogene Arbeit anschließen. (Schluß folgt.» Anmerkungen. ') Wie denn auch wirklich der größte Theil des j)iajab in dieser und in den folgenden Sidras sich findet. ף׳ lieber die Bestehung des allegirteu Stückes Hl. 153. zu Moses de Leon Vgl. Dr. Jellinct Beitr. I. S. 25. wo er die Stelle ibid. b. sehr scharfsinnig nir seine Hypothese ausdeutet. Dagegen ließe sich aber Folgendes bemerken: Wie Hr. Jellinek in demselben Hefte S. 43. bemerkt, ist der Rajah selbst jünger als Nikanitis Taame Mizwath. (Daß der Sohar schon längst veröffentlicht war zeigt das oftmalige Vorkommen des Ausdruckes *סר הזהר□ in der Rajah 128. a. 11. a. w.) Wie sollte also in der später« Epigoncnarbeit die Genesis des Haupt- Werkes zu suchen ,ein? Das biblische שני□ ילעיר ושבע und א' בזעיר ובי מילשסחה bezieht sich hier schon ans die grimmige Zahl derer, die sich mit dem Studium des Buches Sohar beschästigen: Das -עור und יונדז MmcU, wie das Folgende zeigt, aus die zwei zu erwartenden Meffiasc an, deren Mission der Eine, wie der Rabe in der Arche, unverrichtet läßt, und der zweite erst vollführt, ein Lieblingstbema des Rajal, Vgl u, a. Hl. 276. b. Adresse der ׳^zegedirier ifraet'if. Gemeinde. a!1 den Vvrsteljer der Messer ilViipfüifdjeii gemeinde. |jrn. med. Dr. 3gnntz girschter?) Ew. Wohlgeboren, verehrter Glaubens brud er! Die Unterzeichneten Vorsteher und Repräsentanten erfüllen nur eine angenehme Pflicht, indem sie Ihnen für das weise Vorgehen, den unermüdlichen Eifer und die mit so vieler Selbstaufopferung verbundene Bemühung, womit Sie seit einem Jahre an der Verbesserung und Hebung der nng. jüd. Zustände arbeiten, ihren tiefgefühlten Dank ausdrücken. Denn wenn auch Ihr Wirken sich ursprünglich auf die Gemeinde beschränkte, welche so glücklich ist, in Ihnen ihren geistvollen Führer zu verehren, so konnte doch das rühmliche Beispiel Ihres zeitgemäßen Gebahrens aus die Landgemeinden nicht ohne Einwirkung bleiben, u. mußte auch sie crmuthigeu, Ihrer Fahne zu folgen. In neuester Zeit hat Ihnen besonders Ihre, mit tiefer Sachkenntniß re digirte, an Se. Erzellenz d. Hrn. ung. Hofkanzlers gerichtete Eingabe nusern wärmsten Dank und den wärmsten Dank aller nng. Israeliten gesichert. Wir begrüßen Sie ans dieser Bahn, welche, wie wir hoffen, die nng. Indenheit znm Besitze einer zeitgemäßen Organisation und zum Genüsse der religiösen Autonomie führen wird. Wir wünsehen ans der Tiefe unseres HerzenS, daß der Allmächtige Ihr Wirken mit dem besten Erfolge kröne. Genehmigen Sie den Ausdruck unserer Simpathie und Hochachtung, in welcher wir verharren Ihre aufrichtigen Verehrer, Szegedin, 19. September 1862. Die 901'steher nnd )!tpriisttttanleu der Szegediner Sinagogen-Gemeinde.**) (Folgen die Nnterschristen.) Korrespondenz Ausland. G. Bukarest, im September. Folgendes ist der Wortlciuk des in den politischen Journalen vielfach erwähnten Erlasses in Betreff der Juden: ״In der am 3. Juli abgehaltencn Sitzung des MiuisterratheS erstattete der Minister d. Innern unter Z. 5321 nachstehenden Bericht: 1) Den Einspruch der Vorsteher der isr. Gemeinde dieser Hauptstadt gegen die Bildung von Wahllisten für die Wahl einer »enen Epitropie (Verwaltung) nach den bcstchcnden Statuten. 2) Die Bitte der crwähnlcu Vorsteher, daß diese Listen nach der früher üblichen Weise gemacht sei» sollen, d. i. durch die Hauptepitropie der Gemeinde nnd daß die Wahlen vertagt werden, bis das Gonverncmeut über die künftige Reorganisation dieser Gemeinde definitivett Beschluß gefaßt haben werde: ein Gegenstand, den der Mi- »isterrath schon i» seiner Sitzung von 3. März d. I. in Erwägung gezogen hat. 3) Den Einspruch vieler Israeliten gegen die jetzigen Epitropen, deren Wahl nicht gesetzmäßig geschah und die den Funktionen, welche ihnen anvertraut wuroen, nicht Nachkommen. 4) Die ver>chicdencn Phasen, welche seit dem Jahre 1632 die Statuten durchmachen mußten, die das Landesgouvernement in Bezug auf den Cultuö und die WohlthätigkeitS-Jnstitute und die Gemeinde- Schulen für nothwendig erachtet hat. In Erwägung, daß aus den in dem Berichte bezcichneten Erklärnngen ersichtlich ist, daß die Interessen der israel. Gemeinde nach **) Aehuliche Adressen sind. wie wir vernehmen, d. Hrn Dr. H. auch von den Gem. zu SzentcS und 1I0I<l-Mn2ü-Vn8nri1eIx zugesendet worden. Je lebhafter sich das Verlangen nach einer Organisation der nng. jüd. Angelegenheiten kundgeben wird, desto sicherer wird das von dem genialen und energischen Vorsteher d. Pester Gem. angestrebte Ziel erreicht werden. Red. '» Aus dem Ungarischen übersetzt. R e c.

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