Mannheim
Compact Memory

Ben Chananja · 1862-08-01 · 31 (1.8.1862) · p. Seite 265

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
5 (1862)
Issue
31 (1.8.1862)
Date
1862-08-01
Page
Seite 265 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2542917-2542971-2543003--2712-2546521
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

265 bath 12. b. vor sich und widerlegte die Anmerkung der Tosafoth daselbst Schlagw. 97 — (-.מה״ש. a. ff. welches Stück wir schon oben §. 59 als wichtig für die Kritik des ersten SoharstückS angeführt haben, hat eine, die Arten des GottsehenS behandelnde, Einleitung, die nicht ohne Interesse ist: Auf drei Arten erscheint die Macht und Herrlichkeit deS Königs, erstens wie ein Phönomen, das von der Ferne dem Auge sich darbiethet, von demselben aber nicht deutlich wahrgenommen werden kann, wenn es nicht durch Verengung der Pupille seine Seheweite vergrößert. ״Vou der Ferne erschien mir der Ewige" sagt in dieser Beziehung der Profet. Die zweite Art des GottschaucnS findet mit fast geschlossenen Augen statt, wenn dieselben, bald sich öffnend, bald sich schließend, Visionen haben, welche undeutlich wie sie sind, erst erklärt werden müssen. ״Was flehest Du?" fragte man denselben Seher. Die dritte endlich ist das Schauen des höchsten Glanzes, welches durch gänzliches Schließen und Verdrehen des Augeö erzielt wird. Zu dieser. Art muß man eine Anlage und. eine Fähigkeit mitbringen, wie der Prüfet von sich sagt יד ה׳ היתה עלי. — Diese Unterscheidungen gelten aber nur in Betracht der Propheten, Moscheh der Mann Gottes erschauete das Höchste auf eine Art und in einem Grade, wie dies außer ihm keinem Sterblichen mehr möglich ist: ״Nicht so mein Diener Mosche." ׳') 8. 162. In dem Stücke 109. b. wird auf eigenthümliche Art über Milkom und Peor mithologisirt, wobei 110. b. das הולמתו der Hagadah im »»eigentlichen Sinn benützt wird. — 111. a. werden die zwei Töchter Lots, als יצ״הר und יצ״ט aufgefaßt, welches Thema dann im Midrasch Ha-Neelam in die Länge gesponnen wird, daher rührt die Anm. zu diesen Stücke -. 146 — ריש מד׳ הנעלם. b. wird derselbe SchriftverS, der im Sohar besprochen wird, zum Ausgangspunkte der Betrachtung gebrancht, m welcher Jakob als höheres Wesen, in der späteren Kabalisten eigenen Art von Apotheose, spmbolisirt wird. Dabei 137. b.: Die mündliche Lehre heißt באד weil 148 הואיל משה באר. a. ist eine ausführliche Schilderung der die Menschen verführenden Klippah zu lesen. 149. a. zn Jakobs Traum ein Stück Angelologie. 151. b. ff. Sefirothlehre ריגל וגללו nicht היינו ערבוביא: ויסר רשטן Jakob allein vermochte ihn ans der Fassnngzn bringen. 156. a. Die Geschichte der Dudaim spmbolisirt. 8. 163. Die Mathnithin und Tosiftastücke bilden gleichsam die rhetorischen Pointen am Anfänge und in der Mitte dieser Draschothsragmente. Es sind zumeist in fremdartigen Ausdrücken geschriebene, an die Eingeweiheten der Geheimlehre gerichteten Apostrofen, um sie auf irgend eine Lehre, oder eine Erklärung aufmerksam zu machen, so 62. a. 100. b. 107. b. wo zur Erkl. des ו״ר als הוא וב״ד sehr weit ausholt und dabei die Vuchstabempstik deS Tetragr. behandelt wird, lieber den Schluß 109. a. siehe Mitpacbath. 121. a. fängt die Tosifta ihre Erpektoration mit dein Ausdrucke גופא דמתני׳ an. 122. b. ist ein Ercerpt aus zwei Stellen des Jenuka HI. 162. a. und 168 a. mit dem Schluffe: Dieses sind die Novitäten, die man dem Joachiden aus der h'mmlischen Schule offenbarte. 123. b. eine als Dialog gegebene Wiederholung der Sithre Thora. 81. b. mit einer Spmbolisirung der 400 Schekel Abraham's. 147. a. eine großartige Vorbereitung zn den in dieser Parschah vorgetragenen Sefirothlehren. Von der Urschöpfung ausgehend kommt er auf Jakob, wobei das הדנה als unterer Brunnen mit הרון אף in Verbindung gebracht wird. Eben so werden die Stücke 151. b. ff. mit einer solchen Tosifta eingeleitet. Der Abhandlung über die Heiligkeit der zwölf Söhne JakobS wird 154. b. eine Mathnithinstelle vorausgeschickt, in welcher zum Schluffe 155. b. eine sonderbare Erklärung von Job 34, 14. zu merken ist—161. b. Jakob's Vorge- Heu mit den Stäben wird im Stile der höheren Symbolik besprochen, dazu eine Mathnitha und eine Tosifta. 165. a. Die Engelbegleitung Jakobs in einer Mathnithin, auf welche ein aus I. 158. b. copirteS Stück Sohar folgt. Sonst kommen im ersten Theile weder Sitre Thora noch deren Schildträger Mathnitin und Tosifta vor, im zweiten Theile treffen wir noch 4. a. ein Stück Mathnithin in ihrer fremdartigen Behandlung des Tetragr. — 12. a. wird bei dem Brunnen Mose's in einer Matnitha wiederholt, was I. 151. b. bei dem Brunnen Jakobs in einer Tosifta gesagt wurde. Das Stück Tosifta 25. b. ist wegen des in demselben vorkommenden דורי als Anagranr von ירוד zu merken J) 50. a. Das Stück Math«, als Eingang zu den Beschreibungen des שם שר ע״ב läßt (1t dem Folgenden ein Stück S. Th. vermnthen.—Eben so das Stück Tosifta 68. b. — 14. b. a. ist ein abgebrochenes St. d. S. Th. welches im Stile desselben vom Uranfange beginnt. Im dritten Theile sind die Stücke 30. a., 54. b. und 55. b. spätere Nandglossen zum Sohar. Vrgl. ob. §. 85. Anmerkungen. ') Siehe oben §. 78. 0 Dr. Iellinek Beite. I. 22. scheint Gewicht darauf legen zu wollen, daß Rekanati diese Stelle nicht zitirt: wer weiß aber, ob die selbe nicht jünger sei als Rekanati. h Diese vier Grade entsprechen ivol den Benennungen: Contemplation, Vision. Ertase n. Erleuchtung, wie sie bei den Mystikern aller Färbung Vorkommen. Auch die Alten zählten vier Arten ״Furor." wie sie cs nannten. Bei uns. Vrf. handelt es sich um Halluzinationen des Gesichtssinnes. 0 Vgl. Raiah mehimna III. 174. a. Korrespondenz. Ausland. Kopenhagen, den 24. Juli. Vor .Kurzem sind 2 dänische Israeliten von auswärtigen Monarchen mit Ritterorden dckorirt worden, nämlich der hauoveranische Cousnt Heincmann in Aalborg vom König von Hanover mit dem Gn e lph cnvrden, und der Adelige Kommerzienrats) I. W. Heyman vom König von Schweden mit dem Vasaorden. Mit letztgenanntem Orden sind bereits früher zwei hiesige jüdische Aerzte, EtatSrath Trier und Professor Melchior dekorir t worden. Herr Kommerzienrats) Heyman, der auch Repräsentant der Gemeinde und erster Vorsteher der israelitischen ReligionSschule ist. hat seine Ernennung zum Ritter theils seinen großartigen industriellen Unteriiehmnngen. namentlich durch Anlegung einer chemischen Fabrik,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.