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Ben Chananja · 1862-07-25 · 30 (25.7.1862) · p. Seite 256

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Journal
Ben Chananja
Volume
5 (1862)
Issue
30 (25.7.1862)
Date
1862-07-25
Page
Seite 256 (sequence 4)
Language
German
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256 ) Nosenmüller, das alte und neue Morgenland 2, 308. fi) Job 1, 20, wo Thrg. וספר und Scpk. Ixti^nzn übersetze», wogegen Na schi das.!רלע erklärt, nm das!יג) d. TcrtcS als Ansbrnch des Schmerzes und nicht als Observanz aufznsassen. Jcr. 7, 529. hat auch Thrg. תלישי, Spg. xfiyt. Zn נזרך das. bemerkt Kimchi, daß das Haupthaar נ1ר heiße, weil der Naziräcr es nicht abschor; einfacher heißt cs deshalb נןך, weil cs gleichsam das Diadem des Kopfes ist: Manche leiten auch *׳>/״/ von *od/umi her. 3 M. 10, 0 übersetzen die Thrg. schon im thalm. Sinne (M. Katan 14, b. Sifra Schemini 40); Spt. dagegen: <tnoy.1du<,Md(.zt. Abcn Esra gibt seinen Zweifel an der Nichtigkeit d. thlm. Anffaffnng andcutcnd zu erkennen. Kimchi (Wörter!׳, s. o.) sagt: כי דרך האבל לגלות ראשו ולהסיר מצנפתו או מגבעתו ופארו כרעל ראשו ohne das Abnehmc״ des Haupthaares zu erwähnen. Abravancl z. a. St. will das Gesetz eben darauf bezogen wissen: או שלא יגלהו את ראשם מלשון ופרע את ראש האשה כמנהג האבלים על מתיהם• lieber die Bede ntung des Haarabnchmens in der Trauer spricht sich Athcnäns folg. Maßen ans: ״o!: omn nf) ein ynf> zov y.ry/1ijy.ozoc, yoXoflov/uv uvzov? r/j rt x0V(iä T0):■ T(*r/o>v , y.ut ztj zoll' 6x1<(<tvmv <i<put()id1t (XV. 675, 11). Die thalm. Erkl. d. bezügl. Gesetzes nimmt unter den Neueren Saalschutz in Schutz: Mos. Recht l, 1 527. Arch. l, 33. 0 Sisre 5 M. 213. Jcbam. 47, b. s. auch Sota 35, b. ") Melach. 8. 5. תשב בביתו ל׳ יום שני ובבתה את אביה וא״א ירה ימים וכן בוכה על דתה ואינו מונעה• ל Geiger. Urschrift S. 352. '») Jesaj. 14, 1. ") Peßach. 87. b. 2י) Kiddusch. 73, a. ") Bcrach 17. b. ") Kidd. 4. 1. ") Ps. 115, 9-13. 118, 1-4. “) Altcrth. XIV. 7 , 2. 17) Nealwrtrb. Art. Proselitcn. Die Benennung ״Proseliten des ThorcS" (גרי השער), welche das. und in den Handbüchern christlicher Gelehrten als gleichbedeutend mit Gere Toschab angeführt wird, ist den jüd. GcsctzcSqnellen gänzlich fremd; ans welchem Wege sie aus dem Pijsut des l. Schabuothtagcö (ולהון גרי שער) Z» den christl. Gelehrten gekommen sei. weiß ich nicht anzngcben. '׳*) Schekal. 1, 3. ''') Kidd. 76, b. Naschi mildert den thalm. Bericht mit der Bemerkung daß sic David'S Söldlinge, nicht aber seine Söhne waren. Das noch nicht erklärte בלוריה scheint von vellus, eris abzustammen. "1 Kidd. 21. b.: לא רברה תורה אלא כנגר יצר הרע. 2 י) Matth. 19, 8.: ״dxX)j()0y.c(()1i/a." 22) 5 M. 21, 10-21. 23) Tanh. Ki Tbcze Aus. Ä ü s t e » 1! 1! - S i l - e r. Bon Dr. E. (5armolh. 10. Selig Margaliot. Abi Eöri Selig Margaliot, wurde seinem Vater Isaak Eisik Margaliot in Polozk, um 1645 geboren. Im Jahre 1655 entging er dem mörderischen Schwerte der Moskowitter, welche Polen verheerten (Kesef Nibchar, Vorrede). Er kam nach Kalisch, wo er in Gesellschaft Israel Elkischer'S, Moses Cohen'ö, Sohn's d. Verfassers des Sifte Cohen, Michcl'S, Autor des Schaare Schamaim, und Uziel's, studierte (Chibure Likutim, Vorrede). Er verheiratete sich dort und war lange Jahre Dajan 11. Prediger. Selig Margaliot verfasste seinen Kesef Nibchar, den er drucken wollte und erhielt dazu 1683, 84 und 87 die Einwilligung von Zebi Hirsch ben Zecharia, Oberrabbiner von Lemberg, von Isaak ben Abraham, Oberrabbiner von Posen und von Ascher ben Isaak, Rabbiner in Belsir. 1704 wurde er von dem reichen Barman Lehman nach Halberstadt berufen um dort dem Bet ha-Mi drasch* welches er gegründet hatte, vorznftehen. Durch seine und seiner Familien Großmnth war unserem Margaliot vergönnt 1712 seinen Kesef Nibchar heranszugeben. Cs wurde in Amsterdam, die eine Halste bei Salomon Proopö, die andere Hälfte bei Simon Schames gedruckt. Dieses Werk enthalt homiletische Erpositionen und deraschische Anslegmigen über den Pantateuch. Fünf Jahre nachher regte sich in ihm der Wunsch sich mit seiner Frau nach Palestina zu begeben um dort ihr Leben zu beschließen. Die Großmuth seines edlen Gönnerö gab ihm die Mittel, seinen Wunsch zu verwirklichen. Berman Lehman bot ihm jährlichen Gehalt von 200 Reichsthalern an. Er unternahm sogleich die fromme Reise über Venedig, wo er, 1715, seine diskussiven Vemerkungen zu einigen talmndische Traktaten und einigen Rechtsgutachten heraus gab. Diese Sammlung, die den Namen Chibure Likutim führt, erschien bei Bragadina in 4., 56 Seiten stark. Die Vorrede ist sehr interessant, sie enthält eine Apologie auf die polnische Rabbiner, und mehrere werthvolle Notizen. 11. Daniel Belillos. Daniel Bel illos, Doktor in der spanischen Synagoge zu Amsterdam und Oberhaupt der Akademie ״Maskil el Dal" daselbst, blühte in der Mitte des XVII. Jahrhunderts. Er war ein sehr geübter hebräischer Dichter und dichtete sehr viel. Wir nennen von seinen Compositionen: Toldot Adam, 52Octaven über den ersten Menschen während seines Aufenthalts im Paradiese. Der Verfasser schließt sein Werk mit einem Akrostisch seines Namens. Handschriftlich bei mir, sehr schön geschrieben 1758, in Amsterdam. Vergleiche die hebräische Monatschrift, ״Der Sammler," 1785, S. 52. Vier Gedichte am Ende des Toldot Adam; zwei andere Gedichte über die Akademie ״Maökil el Dal" und über Josef Pem'.o, stehen in Daniel Levi de BarrioS Beschreibung dieser Akademie, Kap. 2, S. 99 und in dem Asire Ha-Tikva, S. 14. Auch in der Spanischen Psalmen- Uebersetzung von Jakob Jehuda Leonis ist eine Rekommendatiou nebst einem hebräischen Gedichte von unserem BelilloS vorgedruckt. Die poetischen Ergüsse unseres Dichters wurden von den Zeitgenossen sehr gerühmt. Daniel Levi de BarrioS besingt sie in seinem Maökil el Dal, und im Ez Chaim oder ״Arbol de los Vidas.“

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