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Ben Chananja · 1862-05-02 · 18 (2.5.1862) · p. Seite 159

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Journal
Ben Chananja
Volume
5 (1862)
Issue
18 (2.5.1862)
Date
1862-05-02
Page
Seite 159 (sequence 5)
Language
German
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159 (bei Munk Mekonges pog. 19t, Note 1) Hinweisen, wo Gebirol die Schöpfung aus Nichts deutlich hervorhebt. Ehe wir hier nrit Jbn-ESm abschließen, gestatten wir uns noch eine Cvnjektur. Ueber den Verfasser der Hymne אדון עולם sind bereits verschiedene Hypothesen ansgestellt worden. Wir möchten dieselbe dem Jbn-ESra zueignen. Hicfür spricht daö bei diesem Autor beliebte Versmaö dieser religiösen Dichtung. Hicfür spricht der an Jbn- ESra's (freilich auch an Jbn-Gebirol's) filosofischeS System erinnernde Verö: לעת נעשה בחפצו בל. Selbst der Vers... והוא אהד ואין שני dürfte vielleicht an den bei Jbn-Esra so häufig wiederkehrenden Gedanken erinnern, daß alles Seiende, selbst die Engel und die Seelen, aus einem Dualismuö von Stoff und Form, Subject und Prädikat besteht (הבל שנים הוץ מיוצר הכל), außer Gott, der einzigen Einheit. — (Fortsetzung folgt.) 2 n m erlunge n. ') Brgl. hierüber meine Bemerkung en in Frankels Monatsschrift 1861, S. >84. — Meiner dort ausgesprochenen Vermuthuug, daß hierunter das ססר הנעימות (auch ומאסף שרשי הדת des Karäerö Josef Roöh gemeint sei, könnte eS einigermaßen als Stütz- Punkt dienen, daß demselben Karäer alles, von Josef Jbn-Jadik (Olam katou p. 43, 46. 70) daS Fügestandniß gemacht wird, dessen Buch Manzuri (בסד מנצורי) Uichrmalö zu zitiren. ף Bei Saadia a. a. O.: ב׳ אס ישתדל להודות בעשותו את עצמו קודם שהיה,יודעים אנהנו כי אז היה נעדד. י־) S. Phys. lib. V., cap. 1 : Ei <h] x6 /<>'׳01 ׳ kiyexm nkeovcix<ö<;. 4) S. Milcham. Adonai, lib. IV, 17. Brgl. 2!כי הנכבדים העליונים שאינם נוף :בסד הע הם שנים, נושא ונשוא, רק האהד לבדו נושא ואינו נשוא. H) S. KrochmalS More Neboche lia-Seman, Pag. 285. י) Brgl. Aristor. Phys. VIII, 1, wo von Plato gesagt wird: Auf1a fiiv yct(1 avxov Xio oiiormö yeynvictt, rot׳ r)' ov(tavov ytyoviat *) Brgl. Schwegler, Geschichte d. Filvsofie, S. 60. '-י) S. Krochmal, a. a. O. S. 273. ">) S. Krochmal, S. 285. — S. durch Jbn-Esra Pentat. Comment. Genes.: ודע כי כל מה שמצאנו כתוב הוא נם יש לו סוד כי מאור השכל יצא ההסץ. Brgl. ferner im Coulment. zu Koheleth: . . . . בקש קהלת למצוא דברי הב^. Aekerfichtsiche DiuiMiuuj Der l-len 1t11ga1ifdj־(jüÖifdjc11 LMde8-Lt׳hrer-Almsere>1z in je(l. Mitgelheilt von L. M. Bauer. Die Konferenz tagte im großem Sitzungssaale der Gemeinde durch zwei Tage, den 27. und 28. April, und hielt vier Sitzungen. Erste Sitzung. Die 1- Sitzung nahm ihren Anfang am 27. vormittags 10 Uhr und währte bis 1. Anwesend waren die Mitglieder des AiiSschnsseS und der Schulkommisfiou des ״Irr. Magyar-Egylet," und eine namhafte Anzahl von Rabbinen, Schuldirektoren, Gemeinde-Vertretern und Lehrern ans dem Lande, beinahe 150 Theilnehmer. Herr Dr. Jos. liOzani. Präsident des die Konferenz einbernfenden ״I7,r. Magy.- Egyi." eröffnetc die Sitzung mit einer ergreifenden Ansprache. Hierans ersucht er den Herrn Oberrabbiner Dr. W. A. Meisel um Annah, me des EhrenpräsidinniS, was von der gesammten Konferenz ilnter lautem Zurufe entgegengenommen wurde, und schreitet zur Konstitnirung des BnreanS, wie folgt: DaS Präsidinm führt er selbst: B i ce-Prä sid en ten : Dr. Heinrich Pollak, Berireter d. Pester isr. Knltuö-Gemeinde und Moritz Mezei, Sekretär des ״Egylet." Schriftführer: Bauer M. L., Ehrenkheil Moritz, Fischer Nathan, Großinann Ignatz. Nach Verlesung des NameiiSverzeichniffeS aller Anwesenden gelangt die von dem Ausschuß des ״Egylet" entworfene GeschäftSordnniig zur Kenntnißnahme der Konferenz. Es wird der Brief des Vorstandes der Kultus-Gemeinde zu Szegedin verlesen, dessen Verhandlung für den Schluß der Konferenz Vorbehalten wird. Das Legitimationsschreiben der Hrn Vertreter ans Baja: Dr. Lemberger und Basch wird zur Kenntniß genommen. Nnu gelangt zur Verhandlung das von dem ״Egylet" vvrgelegte Schulstaint. Nach Beendigung der Generaldebatte wird der Entwurf als Grundläge der ferneren Verhandlung angenommeii nnd dann zur Spezialdebatte geschritten. tz. 1. ״Jeder isr. Knltiisgemeinde wird es zur Pflicht gemacht, in ihrer Mitte eine konfessionelle Volksschule zu errichten nnd zu erhalten." — Das durch Hrn Dr. D. Schwab in diesem 8׳ cingebrachte Amendement, baß statt ״konfessionelle Schule" ״Religionsschnle" gesetzt werte, so wie das des Hrn A. Lederer auf Beifügung deS Zusatzes: ״solange keine Simnllan-Schuleil bestehen" — wird verworfen, und §. 1 nach der Fassung des Entwurfes unverändert angenommen. 8- 2. ״Jede solche Volksschule ist zugleich Religionünnd Elementarschule" wurde nach der Fassung deö Entwurfes unverändert an- I genommen. Ebenso: 8. 3. ״Jede Volksschule muß wenigstens zweiklassig sein; die Erweiterung der Schule, d. h. die Errichtung von mehr als zwei Klasseu wird dem Ermessen der Gemeinden überlassen." 8- 4. ״Der Gemeinde steht es frei, ihre Lehrer durch unmittelbare Berufung oder im Wege des EoncurseS anznstellen; im letzteren Falle muß jedoch der Eoncurrent vor der Anstellung in der Gemeinde persönlich erscheinen." — In diesem 8• wird der 1. Satz nach der Fassnng des Entwurfes angenommen; statt deö 2. Satzes: ״im letzteren Falle n. s. w." wird folgendes Amendement des Hrn Dr. Meisel angenommen: ״Im letzteren Falle ist es zu empfehlen, daß dem Konknrreuten eine persönliche Vorstellung bei der Gemeinde ermöglicht wird." 8- 5. ״Jede Anstellung gilt für die ersten 3 Jahre provisorisch, fand aber bis Verlaus deö Trienninms keine Kündignilg statt, so gilt die Anstellung als lebenslängliche." — Dieser 8wird in der Fassung des Entwurfes angeiionimcn mit dein durch Hr. D. Mendl ans Leos- K6möt eingebrachten Zusätze: ״Die Gemeinde kann dem Lehrer auch׳ vor Ansgang der 3 Probejahre das Defiuitivum zugestehen." Zweite Sitzung. Die 2. Sitzung begann am 27. Nachmittags 3 Uhr und währte bis 7. Präses: Dr. Jos. Eüzsai. Die mittlerweile eingelaufenen Legitimationsichreiben der Vertreter der Gemeinden: Neusatz, KeeskemR, Debrezin, Papa, Fünfkirche» und Raab, sowie der ״Nagyväradi magyar-zsidö közsiJg" werden znr Kenntniß genommen. Hierauf wird die Spezialdebatte über das Schnlstatnt fortgesetzt. *) Von Waagneustadl wird uns gemeldet, Hr. Obere. Weiße wollte der Kons, beiwohnen b. Vorst, wollte ihm jedoch nicht d. Reisespesen bewilligen. Red.

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