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Ben Chananja · 1861-11-08 · 45 (8.11.1861) · p. Seite 387

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
4 (1861)
Issue
45 (8.11.1861)
Date
1861-11-08
Page
Seite 387 (sequence 5)
Language
German
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387 — כסותה ועונתה ibid b. nur in diesen jüngern Stücken ein Analogon finden. Was aber nnsern Alten besonders anszeichnet, ist seine Liebe zu räthselhaften Bildern; außer seinen unverständlichen Jargon gehört noch der יומא דתלגא ראוררעו פולין ל״נב גוונין , welchen er wie er daselbst erzählt mit R. S. in Erörterung geheimer Lehre znbrachte hieher. Auch liebt er thalmndische Reminiszenzen in der bekannten jüngern Manier oft zu benützen, so daß כל המחזיק 98 בנכסי הגר. b. und das sonderbare דהא סבא לאו כניני במלא הדא עביר קיש קיש ולא קרי in Beziehung auf das bekannte Sprüchwort אסתרי בלגינא rc. Es werden auch im Verlaufe der Verhandlung manche Stellen direkt zu erklären versucht, so: 112 הני מאני דרבנן רבלו. b. das 101. a. ans dem Gedächtniß zitirte יצפה לבינה ist besonders jCharakteristisch durch daö einleitende הכא אית לקדמא בקרמיתא מלא הדא דאמרי קדמאי באינון הזוי ליליא vergl. auch das halalachische 102 קטלנית, a. und 113. b. Die Erkl. der Mischna Abot 5, 9. Die Erkl. von אהה und 103 אהרון. a. scheint auf die Leviathanlehre der spätem Kabbala anzuspieleu, ebenso wie in 'שאר אומין דאינון קליפה אקרימו׳ רכתי ואלה המלכים eine späte Auffassung der Jdrahlehre durchschimmert. — Das 110 vorkommende Spielen mit איתנים in Hinsicht der schriftlichen Thora, und dessen Permutation in תנאים bei der mündlichen Thora ist dem Rajah entlehnt. — Unter seinen Bildern ist noch zu erwähnen בלבא אית רתרין הכ4ין בהד דמן<? בהד רוה^1 בי׳ דיור^ ר־*יצ״הר ולבי הר־1?־־* zu erklären. — Auf diese Art trägt er ihnen seine Lehre vor, wegen deren Veröffentlichung oft mit sich selbst kämpfend: — 104 ראנא סבא ובכי בינוקא. b. Die Zuhörer sind so eingenommen, daß sie nicht wissen ob es Tag oder Nacht sei, ob sie gegenwärtig seien oder nicht, 105. b. und endlich zu Schluffe sagt er אנא ייבא סבא, was sie gar außer Fassung brachte. Alles dies zeigt hinlänglich, daß der Sabah ein würdiges Seiteustück des Jenuka bildet, und ganz in demselben Geiste sich bewegt*). 8. 135. Dasselbe bestätigt sich, wenn wir das Wesentliche seines Vortrages genauer ins Auge fassen. Da treffen wir Einen jenen jüngern Kabbalisten, die bei Gelegenheit einen alten Lehrsatz heranögriffen, um auf dessen Grundlage ihre mit allerhand Pschätel und Spitzfindigkeiten reichverzierten, hoch in die Luft ragenden spanischen Schlösser aufzuführen, wie wir das in dem vorhergehenden Abschnitte mehrmals zu zeigen Gelegenheit hatten. — Vergebens sucht man hier die poetische Lehre der Metenstomatose, wie sie Pythagoras und Plato lehrte, daß die Seele alle Formen des animalischen Lebens, wie alle verschiedenen Bildungsstufen der Völker *) Noch ist hier zu bemerken: Wie in den 8- 32 besprochenen Zenukastücke ans III. 188. kriegerische Bilder vorherrschend sind; so tresfen wir da 110. a. gute Fechterregeln an. Wenn der Kämpsendc sich nicht zu hüten weiß, wird er nie siegen, er muß wenn er den Streich führt, genau die Bewegung des Gegners beobachten, und so wie die Rechte schlägt, muß die Linke pariren und sich hülcu können ,c. Sind das nicht Widerscheine des chewalreSkeu Zeitalters? durchwandern müsse, um endlich den hohen Grad ihrer Vollkommenheit erreichen zu können; selbst daö Filosofem der Metempfyhose, wie es Josefns 18, 2 von den Fansäern zur Ausgleichung der scheinbaren Ungerechtigkeiten dieses Lebens vortragen läßt, ist hier nicht zu treffen. Es wird blos der Versuch gemacht, einerseits das wie der Seelen- Wanderung zu erklügeln, und andererseits die gegen dieses System erhobenen Schwierigkeiten und Einwendungen zu widerlegen die kabbalistische Dichotomie der menschlichen Seele welche er 99. b. auf.(נשמה רוה=נ״כ) גרד׳ נשמת ארס stützt, dient ihm zum Ausgangspunkt; die vom Ursein emanireude Seele wird mit einem Geiste bekleidet. Und da eS als An'om gilt: Es wird nichts EristirendeS gänzlich vernichtet ibid. und 110. b. so ist es dieser דוה also, der, wenn er in diesem Leben, dem gebührenden Grad der Reinheit nicht erlangt hat, in der Welt hemmgeworfen wird, bis er wieder einen ihn erlösenden Wirkungskreis erhält*). Dieses umherwerfen wird an vielen Stellen unter dem Bilde des טקלא , Drehrad, als dem גלג1ל entsprechend, oder טלקא {hv).aH0<i, Sack, Beutel, Schlauch, mehr au den כף הקלע denkend, anschaulich gemacht, und schon als eigene Strafe für gewisse Verbrechen angesehen, von welcher natürlich die höhere Seele erimirt ist. Cf. I. 38. a. 48. a. die Unverträglichkeit der leiblichen Auferstehung mit dieser Lehre wird 97. a. 103. a. 105. b. gehoben. Cf. I. 131. a. 187. a. — Der von Ramban in Kommentar zu Geres. 38, 8 angedeutete Sod Ha-Jibbum wird hier 100. a. ff. weitläufig besprochen. Von den in der Einleitung 94. a. angegebenen sechs durchzumachenden Graden, so wie von den daselbst aufgezählten vier Seelengattuugen wird hier ganz abgesehen; unserem Sabah ist das Alles genau vorher bestimmt, wie ans 96. b. zu ersehen ist. — (!בבגדי בר wenn seine Hülle um ihr ist (!) kömmt sie nur an die Frommen.) — Auch die Lehre vom עבור wird hier schon vorgetragen und dadurch erklärt, wie die Seelen der Proselyteu von frommen Seelen investirt, imprägnirt werden. Ueber die Ausgleichung mit den Gehnnomstrafen, siehe 109. b. Noch ist die verschiedene Erklärungen von ו^ראה כל 96 העשוקים. b. und 113. a. Die zur Hebung verschiedener Inkonsequenzen dienen soll, nachzulesen. — Zu verwundern ist, daß Abravanel (im Thora-Kommentar zu Kitheze) in seiner Apologie der Seeleuwandernug, von dieser Stelle gar keinen Gebrauch macht. (Fortsetzung folgt.) Korrespondenz. Ausland. y. Dresden, 27. Oktober. Es dürfte die zahlreichen Leser Ihres JournaleS interessiren zn erfahren, daß viele Mitglieder der hiesigen Gemeinde in Anerkennung der Verdienste die sich der selige Herr vr. *) Ob hier wol nicht eine falsche Auffassung des allenfalls eigenthümlichen Ausdruckes רוח שהיא עולה ויורדת iu Breschith Rabah 14. 1t zu Grunde liegi?

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