Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 4 (1861)
- Issue
- 40 (4.10.1861)
- Date
- 1861-10-04
- Page
- Seite 348 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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348 ster glaubt für dcu Frieden zu wirken, wenn er sich bald nach rechts bald nach links wendet. 6. שע״ל זכר להרבן• Darum furchtet sich mancher vor Dinte, mit welcher man auf Papier schreibt, dadurch wird seine Einbildung oft zerstört. zur''' "" •S|1m1f)forrri]u11(| unti JlHi’rOjmiisfumi)(’. Von Rabbiner Lcop. Eisler und Jos. L ö w y. 122. 2 גפא. Nedar 39, b. Landau: ״Gartenlciter." Diese Uebcrsetznng entspricht wol der Erklärung Naschi'S l. c. Nach Aruch jedoch bedeutet das Wort: ״Art. Beil." Vielleicht ist cs nach ihm das griechische und ג׳ für ק׳ gesetzt. 125. .2 ח ב ר ב ר ״Gin schwieriges Wort: Vielleicht ist cs ans אברבר korrnmpirt und — welches ״Dunkelheit, Finsterniß" bedeutet: vcrgl. Arnch Art. ארב- 126. 3 ט ב ע. Dieses Wort in der Bedeutung ״sichtbare Schöpfung, das nach ewigen, unwandelbaren und unabänderlichen Gesetzen Waltendc--Natur findet sich erst. wie I. Emden im Mitpachath Landau s. v. richtig bemerke», bei den NcligionSsilosofen Eregetcu und Auslegern keineswegs aber bei den Rabbinen und Targumisten. Wenn M. Kunitz (Ben Jochai S. 102) das im תרגום אחר z. Job. 22. 17 vorkommende טובענא mit EliaS Lcvita in dem Sinne von ״Natur" anffaßt, so ist dies ein offenbarer Jrrthum, indem ררא דטובענא daselbst nichts anderes als ״Geschlecht der Sündfluth" (von ״ טבעversinken, nnlersinkcn" oder cs ist — was weit richtiger — נלבלל—2!וםגא ju lesen vergl. die Targumim) רור הטבול bedeutet, welchem der Targnmist, so wie der Midrasch (Tanchuma Absch.!נב an mehreren Stellen) die erwähnte Schriftstelle in den Mund legt. Daß im ת״א j- Job d: Midraschischc Element das vorherrschende ist, braucht wol nicht erst nachgewiesen zu werden. 127. טויס Schein. v. Absch. 15. Sekt. 6. Nach Mussafia: ״griechisch." ES ist nämlich Opfer. Der Verfasser des Mathenath Kehuna, der die Bedeutung des Wortes nicht kennt, glaubt in unserer Midraschstelle für ״טעותי]" טויסין lesen und auf die heidnischen Götzen beziehen zu müssen. .2 ט ח .128 Landau: werfen, schleidern (zielen)." Nach dem Zitate des Arnch jedoch aus Sanhcdr. 46, a. hat das Wort auch die Bedeutung von Concubare s. das. In Oholoth 17, 4. scheint ״ ״תטית״anschlagen, ans etwas stoßen" zu bedeuten, s. Bertinoro z. St. 129. 3 ט ן. Vach Mnfsasia: ״griechiich": eS ist nämlich ^Aö>0׳t--Neid, und das D wie in [(?(7 (>- Mussafia diesen Artikel) elidirt. 130. 4 ט ל. Bedeutet nie ״zielen (ans etwas)" wie Landau glaubt. In den betreffenden Mischnastellen, die L. sicherlich nicht nachgclcsen hat, ist nicht הטל כשר,טל sondern ״הטל כשהטל״ zu lese» , und das überschriftliche Wort mit Thau zu übersetze». 131. טקס Bamidb. r. Absch. 15. Sekt. 7. Bedeutet nach Lonsano (Maarich s. v.) in griechischen ״Drohung Feindschaft-," allein abgesehen davon, daß dieses Wort in den erwähnten Bedeutungen im griechischen sich nicht findet. erhält anch die angeführte Midraschstelle keinen annehmbaren Sinn dadurch. ES ist aber wie der Zusammenhang klar und deutlich zeigt nichts anders als das gr׳.cchische Verwirrung. Unruhe. Tnmnlt, und die Littera ך wie in ״׳,0׳;״^»=אפטגנין« (Stcrnerzeugnng) und sonst elidirt. Der Verfasser des Matcnath Kehuna, der von dem griechischen Ursprünge nnscrcS Wortes sicherlich keine Ahnung hatte, schwankt in der Erklärung desselben, indem er cs durch דגל ,טסקנה (?) וטהוטה wicdcrgibt. 132. 1 ט ר• Land an: ״harren, warten" muß noch hinzngesügt werdeit ״bcoo• achten" s. Arnch s. v. und die verschiedenen Targumstcllcn. 133. -> 5 ט. Nach Mussafia: ״lateinisch" was Landau jedoch nicht angibt. Eö ist tnrri8 grichisch r,'Pj)<;>:-Thnrm befestigter Ort. Demnach muß es im Mussafia für ״בלשון יוני ורוטי" בלשון רימי heißen. 134. 2 ט ר ש. Nach Mussafia: ״griechisch" cs ist nänilich t^«/oc=rauf), harr, uneben und das כ׳ elidirt. (■J^axovtrn: von xyaxov heißt bekanntlich im griechischen anch der rauhe und felsige Landstrich ארגוב (Deut. 3, 4. 14) im Königreiche Baschan, daß anch OnlcloS z. St. durch טרכונא wiedergibt. Das Targ. Jcrnschalmi hat ג' טרגונא für ,כ wie öfters. Rabb. L. Eisl-r. •מגדל שיר ,מגדל שור ,מגדל ׳^ור,מגרל ש,- .135 Unter diesen 4 Varianten wollten die sicggekrönten HaSmonäer die gefallene Stadt קסרי=Cäsarea benannt wissen; aber welche von diesen Vier ist die richtige Benennung? und wo liegt der treffende Witz, den die Eroberer mit der Nanicnänderung beabsichtigten? Gegen Grätz (Geschichte der Juden S. 468) pflichten wir der Meinung des Aruch bei. und wollen die Leseart ״Migdal Sched“ als die richtige annehmen, indem wir folgende Prämisse vorausschicken. Von den vielen C ii s a r e a in Asien, deren uns M a \) e r in seinem Lexikon 13 auszählt, ist nur die E. P a l ä st i n a c mit der vorliegenden'identisch , die am Mittelmeerc lag, und wo Herodes einen ausgezeichneten Hasen angelegt, daher im Texte (Megilla 6 a) שהיא יושבת בין החולות vergl. שטתי הול גבול לים (Jerem. 5, 22); er der Edomite erhob sie zur Metropole des Landes, daher im Texte (das.) קסרי בת אדום שהיא היתר, טטרוסלין של מלכים; er legte ihr den Namen 0ä3aroa zu Ehren C!ä8ars bei, daher im Texte das. י• א״ד דטרבי בה מלכי וא״ר דמוקמי טינה טלפי hier hauchte der Märtyrer und Lehrer Rabbi Akiba seine große Seele ans, (Smochot 8), hier büßten 12,000 jüd. Freiheitskämpfer ihr tapferes Leben ein (Moed Kato n 26 a), daher tut Texte (daselbst) — .והימין היתד, יתר תקועה לישראל בימי יוונים• Nun ist bekannt, daß eben dieses E. Palästinae früher Stratonis מגדל שטראטאן^־8ת-111'1ז hieß (Josef antiq. XIII 4). Ob ans Namen des Gründers 8traton, oder vielleicht zu Ehren der 8t1atonike, gemeinschastliche Gemahlin der Antiochus Nikator und dessen Sohnes Seleukus, gleichviel, sie hieß einmal vor HerodeS so, und als die HaSmonäer sie eroberten nannten sie selbe — sehr lakonisch — טגד־ל שר zugleich als Abkürzung von ־מגדל שדי״ראטאן Jos. L ö w y. 53 641