Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 4 (1861)
- Issue
- 39 (27.9.1861)
- Date
- 1861-09-27
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2542917-2543023-2543062--2288-2546051- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Beilage zum ״Ben Chanauja" Nr. 39 Herr Rabb. I. Bamberger, der Herausgeber dieses Buches, — dessen äußere Ausstattung sehr anständig ist — hat unter dem seitsamen Titel יצחק ירנן cine Art Kommentar zu diesem Buche mitgegeben; derselbe enthält die Nachwcisnngen dazu ans den thalin. Werken und aus späten! Werken aller Art. Es sind diese Nachweisungcn sehr nützlich. Die vielen Titel, die das Buch hat, machen den Leser beinahe den Hanpttitcl vergessen. Diese Nebcrhäufnng der Titel verräth Mangel an Geschmack. Ein Borwort des Herausgebers gehet dem Buche voran, worin verschiedene Notizen über Ben Giatb selbst, so wie auch über seine Werke gesammelt sindr'3). Im Verlause, des Vorwortes ist auch unser Nachal Kcdumim angeführt, ohne den Namen des Verfassers. Ob sich ein Rabbiner schäm! unfern Namen zu nennen, wissen wir nicht. Wenn dieses wirklich der Fall sein sollte, so wollen wir uns darüber kein graues Haar wachsen lassen. Wir haben dies übrigens nur erwähnt, da es mehrere Werke gibt, die den Titel N a ch a l Kednmim führen, so hätte zur Unterscheidung der Name des Verfassers gegeben werden sollen. Das Buch ist eökortirt von allerlei Gutachten (הסכמות) welehe mit Ausnahme von dem des Herrn vr. Adler in London nichts Literärisches enthalten, sondern nnr die üblichen lobenden Fräsen. Herr vr. Adler hat diese Gelegenheit benutzt einige Zusammenstellungen und Nachwcisnngen zu geben. Die dort angeführte Zeile *וכל־ שומעי מעידים כי דברי נבואות הם ואולם הם שקולים find von I ehuda h a - L e v i au I e h u d a b e n G i a t h gerichtet s<)• Ein Gcdächtnißsehler ließ denselben R. I s a k mit R. Z c hu d a verwechseln. Von der Nützlichkeit dieses Buches hängt die Nützlichkeit unserer Bemerknilgeil ab. Neber beides zu denken was ihm beliebt, ist dem Leser — wie billig selbst überlassen. Leop. Dukcö. Anmerkungen. n') Vergleiche unsere Notiz über diesen Gegenstand im Literaturblatt des Orients 1844 S. 706. ") Folgende Worte sinden sich daselbst: — אולא אלהודהוד המרגל היה הנר ורע לשלמה - לנושא גלימא על ראשו ומנענע ״ •אותו כאלו הי' יהודיDer Hndhud (Wiedkopf) der Kundschafter, war ein Frcnnd von Salomo —-— er trägt einen Schopf I ans dem Kopfe und schüttelt ihn als wäre er ein Jude.- '") Vcrgk. Sef. Schaßidim 8- 57 und ha-Manhig S. 15 (Ed. Berlin) וחייב אדם לנענע בשעת התפלה• — Im A budrha Nl (im Seder Tefillot schcl Ebol) ist es nnr als Gebrauch angeführt. r-) Im Allgemeinen ist die Stelle im שבלי הלקט gegeben in הלכות י והב- In unserem Buche ist sie ausführlicher mitgetheilt. '") Das deutsche Staatöleben von l. T. Pertheö Hamburg und Gotha 1846. S. l lO. ־') Aus der Speirischen Wahlkapiinlation von 1770. 5־) Wir haben d. Stelle in unserem Ben Gabirvl (S. 46) gegeben. ApnlenS in seiner Apologie hat diese Stelle auch benutzt und in! Ernste davon Gebrauch ge,nacht. '") Vergl. Hammer: Enzyklopädie der Wissenschaften deS Orients S. 406. Es scheint nicht, daß im Thalmnd dasselbe erwähnt wird. Der Ausdruck מלאכת קיאפה findet sich in manchen Werken der maurisch-spanischen Periode beibehalten. Es bezeichnet dies Fifiognomie. ¬ר Das Wort פותה selbst erinnert an das biblische יינה יפותה Die daraus folgenden Namen von Engeln und Geistern mochten! thcilweise dem P a r s i s ch c n entnommen sein. Es ist uns nicht erinnerlich, daß dieser Engel im Thalnind erwähnt ist. 2B) Wir können in diesem Augenblicke nicht angeben, wo sich dieser Spruch befindet '") ES ist dieses das hebr. Sprüchlein המד המר וני worüber wir im אוצר נחמד n. allerlei Nachwcisnngen gegeben haben. 3°) Die Namen der Engel oder sonstigen Geister n. s. f. welche in dieser Formel erwähnt werden, sind vielleicht nur inhaltslose Klänge. GS gehört dasselbe zur Klasse der להישלת vergl. טעם זקנים S. 56. Im Thalmud schon kömmt der Ausdruck לוחש על המכה vor. Apnleus in seiner Apologie bat ebenfalls allerlei magische Wörter, die er als babylonisch oder chaldäisch ansgibt. ") D. h. ob die Ailöübnng gewisser Zeremonien von dem Gedanken begleitet sein muß, daß sie im Namen der Religion auögcübt werden als religiöse Handlungen. Das התוקע לשב gehört hiehcr. Das Blasen zu einem Dämon mochte cine Art des Aberglaubens sein. Daß Hai Gaon nichts davon wußte, beweist, daß dieser Aberglaube nicht so allgemein verbreitet war. •־י) Solche Stellen in ihrer allgemeinen Bedeutung zu ordnen und zusammenzilstellen, könnte für die Kulturgeschichte nützlich sein. 3;l) Die Geschichte der Moral von Ständlein wird dem Leser zur Betrachtung empfohlen. ") Geigers Zeitschrift B. II. S. 305. ") Das היתום könnte wol nur ein Name sein. Man findet den Name H aitum. Wir führen folgende Stelle des Jbn Roschd an (aus dem Vorworte seines קצור אלמנסטו Ms., in verschiedenen Bibliotheken) wo ein Gelehrter dieses Namens genannt ist — בעלו הקצורי׳ בזאת החכמה כז^בן ז^להיתובס וזולתו• Vergl. auch unsere Worte in Frankels Zeitschrift 1859 S. 236 Note 7. 3°) Unsere Bemerkung über dieses Wort in diesen Bl. S. 142. 37) Vergl. unser שירי שלמה S. 88 Nr. 7. 38) Wir haben daraus schon in nnsern Ehrensäulen aufmerksam gemacht. 3H) Es mochte ursprünglich vielleicht gestanden haben, p יזסי כג יוסי Diese Abbreviatur כנ hieße כבור נבול eine Titulatur, die oft vorkömmt in älter!! Werken. Irgend ein alter Kopist hat vielleicht das כ״ג in dieser Bedeutung nicht verstanden, und ließ es dem Namen I folgen. "’) Manche andere Gebete sind älter!! Autoren zugeschrieben. So z. B. das ינבל dem Ben Gabirok (vergl. נובלות חכמה H- S. 92). Ist das שומר ישרלא (im gewöhnlichen Gebetbuch) sogar dem חזקי ה מלך יהודה zugeschrieben (wir glauben dies ist im הדרת יקניט zu finden). Die Kritik hat damals noch geschlafen. •") Vergl. A r u ch Art. תרמיבי. Wir wollen hier bemerken, daß Jbn Challiean (engl, lkcbersetznng II. S. 602) indem ec von einen Gelehrten spricht, dessen Beiname Al Ter midi ist die Worte folgen läßt: ״Al Tcrmid heißt zu gehörend, eine alte Stadt an dem Strom B ulkh gelegen, welcher Iaihu n (Ornü) genannt ist." '-) Es könnte etwa Tn rk o m an e n bedenlcu. Vergl. Aruch Art. תרכי dort scheint es Thrazier zu bedeureu. '-') Es mag hier bemerkt werden , daß S a 11! u e l H a!׳. a g i d in seiner מבוא התלמוד manche Stelle der הלכות נדולות wörtlich «!!führt. Wahrscheinlich hat jemand dies bereits bemerkt. ") Wir lassen hier seine Worte folgen — לומר שיך המלב לשקול על הנעימות כמו שעושה בשיר מחול —• (liefen■ das Wort נעימות vergl. Misere Nachweisiliigen im שירי שלמה S. 79. Note.) Der Versasser braucht חמור stmoliy»! mit כבד• So beißl's bei