Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 4 (1861)
- Issue
- 37 (13.9.1861)
- Date
- 1861-09-13
- Page
- Seite 321 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2542917-2543023-2543060--2266-2546027- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
H21 Dafür ft»Utc Dir j. Bürgerschule i'ircn Zögling anö, statte ihn ans, indem sie ihn einerseits seinen christlichen Mitbürgern an profanem Wissen nicht nachstehen läßt, indem sie ihm aber auch andererseits das Erbe seiner Väter, für daS sie lebten und starben, so viel wie möglich unverkümmcrt überantworte, überantworte mit der Sicherheit umgeben, mit der es umgeben wird, wenn sein Werth anfgezeigt, von ihnen gewürdigt wird. — Keineswegs aber schließe die j. h. Bürgerschule ihren Zögling hermetisch ab von dem Getriebe der Welk. Nein, sie führe ihn ein, mit Vorbedacht ein zu ihrem Kampsspiele, — sie zeige ihm die verschiedenen Waffen, die gegen Religion und Glauben in der Werkstatt des Lebens geschmiedet werden, zeige ihm aber zugleich, wie scharf und glänzend die Waffe deS reinen Glaubens. der wahren Religiösität sich seit Jahrtausenden bewährt und wie sie sich auch ihnen bewähren werde. — Dann hat sie ihre Ausgabe gelöst, ihrer Pflicht genügt und kann getrost die anfangs so zarte Pflanze dem Sturme anSsetzen — das Leben wird sie nicht knicken, weil auch es leinen Theil in vollem Maaße von ihr empfängt. H e b r ä 11 $ *). Uerfudj einer untllniiöfidjcii Analyse lies Soljar. Bon Ignatz Stern, Schuldirektor in H o l t - M e z ö - V st sn r h e ly Fortsetzung**). 8. 130. 86. b. Eine Besuchreise zu N. S. von Kappadvzie» nach Lud um einen Scbristvers von ihm erklären zu lassen אשר שם משה אחה יבול לימה דלא שם משח לא אחה יכיי לונלר — woraus eine Panegyrik N. Simons folgt wie sie in diesen Stücken nur zu oft vorkömmt. — 124. a. Eine Sage ans der Zeit, wo man noch nach Jerusalern wallfahrte. — 149. a. Wieder die Erhebung R. Simons und seines Zeitalters איהו אתקין חכשילין h\ welche die Erzählung R. Ehijas von einer Wolkensäule, die denselben auf dem Wege nmgiebr, beschließt. — 153. der unlängst erst aufgenommene N. Jesa (Es. oben 79. b.) trägt auf der Reise eine mvstische Fisiologie vor, und nachdem ihre Gesellschaft durch »f. Elsiökija vermehrt wurde, tragen sie während der Mahlzeit passende Schrifkcrklärungen vor. Jbid b. אכילה 154 .לא כתיב אלא רצו*. Ruft der Novit) in Verwunderung über seine eigene Ertase aus מאן י הי ב לי אתערוחא ררוה קודשא למהר בגו נביאי מהמני תלמידי ר״רשבי worauf die Mystik der Tischgebränche folgt. — 155. Die Reisenden werden von einem Unbekannten, der ihnen nachzog, mit Schrifterklärnngen,überrascht, denen ihr höchster Beifall zu Theil wird. עת לעשות die Zeit ist nicht in ihrer Vollkommenheit, weil noch viel zu tbun übrig ist — 156. warum am Sabathmittcha ואני תפלתי ,צדקתך צדק gebetet wird. Moses Tod verursacht die vielen מחלוקת im Thalniltd, das wirst ein Licht aus das oben 8- 61 besprochene וקבורתי ׳דירי־ משנה. Die Haggada כשעלה משה למרום וכי׳ wird ibid. b. mit der Abkürzung וכוי zitirt. 157. a *) Von). An stutz ist uns ans Preußen zngesenc-et werden. Red. **) S. vor. Nr. S. 313. Im Dorfe ihre Mahlzeit haltend tragen sie Tischgespräche vor und endigen mit 159 בוס של ברכה. a, trägt R. Jose die Bcziehuttgen des Mischkan zum Himmlischen vor. Es. מ״ר 34: 2 כלמה שברא הק״בהc. Auch der Anfang des 35. Kap. ist hier benützt worden. Von מכאן רזין סתימין dis 160. b. ע״כמ ist ein eingeschaltetes Fragment, welches, das יורע היה בצלאל vor Augen habend, den Versuch macht, mit Benützring deS 'ס״י hierüber etwas Anschauliches zu geben א ״ש. Die Buchstaben und die Elemente. — 160. i>. Diverse Vorträge aus der Reise über die verschiedenen שמע in der h. Schrift. Das klingt schon an die sogenannte Massorabpschätel an. 161. a. Die Thora vor der Schöpfung wie die Platonischen Ideen, dann die Symbolik deS Schmäh und der Tsilin; daS ganze schließt 162. b. mit den leitenden Hauptgedanken: Die Theile des Mischkan so wie die Gebote der Thora bilden, wie der menschliche Körper, zusammen einen einheitlichen Organismus. 188. a. Reisende stellen Betrachtungen über die Morgenröthe an. Die בני מדיינהא רטורי נהורא beten diese an und schwören bei derselben als glättzende Perle(?). Der Ursprung dieses JrrthumS — Warum Gott dieses zngilch aus Mischah ע״ז, ohne dieselben zu zitireu ער ארגיעה bis ich Ruhe haben werde — dann folgen verschiedene Vorträge 189. Eine Parallele, das Zurückführen aus dem Eriie betreffend — ibid. b. das ונשא מגבעות aus das halachische deS בוס של ברבה, ihr LieblingSthema, beziehend, השתא אית לרייקא. — Bei R. S. angelangt wird ibid. b. die Gesellschaft als ein Bruderbund, als eine Brüderschasl der Liebe dargestellt, und der Meister läßt sich herbei die ihm aus der ריש מתיבתא רערן mitgetheilten Geheimnisse S. 8- 128 zum besten zu geben, die Verbindang des שור mit ארבע אבות נזיקן vergl. dort 191. Ein passendes Seiten stück ist: מנחה'גדולה- ערב רב U. ערב זעיר — 192 a. ויתפרקן sie rießen sich in ihrer Hast die Ohren mit den Ohrringen ab. Ibid. b. der Zauberspruch, degen sie sich bei der Verfertigung des Kalbes bedienten ans Sifra d’Chach .בהרט אנוש^בהרט der nämlicb alle Gattungen Zauberei au sze l chnete. — Auch diese Vorträge schließen mit der gewöhnlichen Apostrose ווי בדתסתלק מעלמא• (Fortsetzung folgt. > Äiishetmng zweier jndenseiniliichen Metze im Kiinigr. Polen durch Joachim Lelewel im J. 1831. Als int Jahre 1831 die polnische Nation die Leitung des Volts- Unterrichtes I. Lclewel übertrug, bestanden noch gewisse beschrankende Gesetze, die der jüdischen Jugend den Eintritt in die polnischen Universitäten und daher jeve höhere AnSbilbung und Annähernng an die Polen erschwerten Der Kultusminister Lelewel, rer wo! einsah, daß derlei Beschränkungen nicht im Interesse der polnischen Na non seien, hob dieselben ans und erhielt so manch' jüdisches Talent, das sonst von Wißbegierde getrieben, in der Fremde Nahrung für seinen Geist suchen mußte. dem Vaterlande. — Ein zweites, den Inden uuertragliches Gesetz, das Lelewel bei seinem Amtsantritte vorsand und dessen Beseitigung verautaßte, bestand darin, daß die Inden bei Eintritt in gewisse polnischen Slädte eine Steuer erlegen mußten. — Die wohtthätige Rückwirknng die'er ansgebobenen Beschräntnugeu auch ans