Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 4 (1861)
- Issue
- 30 (26.7.1861)
- Date
- 1861-07-26
- Page
- Seite 259 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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schen Ehasdai ben Salomo in Tndela und Isak ben Scbeschet hervorgerufen '׳'). Anmerkunge n. ') Scscr 6a־^at'l'ala. -) Jched Clan! ed. Berlin, Abschn. 4. Kal׳. IN S. 35. ') N. G. 51. ed. Wien 1205. ') 9i. G. 51. 43, 7. ף K. (ifu'111. 8, 108. :כי הססררי׳ לא נשאו נשים רבלה ,לא מטעם רגמ״ה .. רק מדעח עצמם; כי רוח החכמה ^!שר החלה לפעמם בעור החשך כסה ןארץ צרפת, היא הראתה אותם לדעת מה שהיא נאה ומה שהוא מגונה. 2g9- Raml'ai» ed. Brunn 3,!>. '1 Nascht 23, b. 5l1!m. 30. Ozar Ncchmad 2. 12. ") Zeschurnin. Lcnib. 1857. S. 47 , 55. "') S. eben S. ")?lntonomic der Rabbinen S. 257. l') N. G. 51. 101 cd. Br 11. 110, 0. ל י N. G. 51. von N. Nisiin, Nr. 48: אר^ קאשטיליה מקום שנהמ לישא שתי נשים. ") Kayscrling. Geschichte der 3utcu in Spanirn nnd Port»9al- > 71 ׳. ") R. G. 51. d. N. Äscher l׳. Jcch. 33. 1. 1u!d R. G- A. reo N. 3sb- Sch. Nr. 308 vrrgl. das. 208. Schulwesen. VI. Eine zweckmäßige Methode 1V0 isratlitischctt lU'ligiottsnntrinchts, ^esebevst auo der Slnordiinng der einzelnen Bücher dcS Pentateuchs. Nere. gcl,alten bei der PrüfninzSscierlichkeit der israel. Rcligioiisschnle in Koppciihaqen. Bon 1)1׳. M. Miclziner, Oberlehrer der zweiten Schule. Hochgeehrte Versammlung! Indem ich nach Beend!- gmlg der Schulprüfnng vor Sie hintrete, um den von unserm hochwürdigen Geistlichen anSzuführenden feierlichen Akt der Prämienertheilung mit einem kurzen Vorträge einzuleiten, muß ich vor Allem meine innige Freude über den zahlreichen Besuch aussprechen, mit welchem Sie diesmal wieder das Gramen unserer Schule nnd diese Feierlichkeit beehrt haben. ES ist dieser zahlreiche Besuch ein ernenetes Zeugniß von der Aufmerksamkeit, die die Schule bei Ihnen Allen erreicht hat, ein fröhliches Zengniß, daß die Vedenlnng der Reliaionsschule immer mehr Änerkennnng in unserer Gemeinde findet. Und wie dieses Zengniß Ihnen selbst zur Ehre gereicht, da Sie damit eine so lebhafte Theilnahme an einer im Interesse der Religion und des Jndenthnmö errichteten Anstalt an den Tag legen, io kann es auf die Schule nur den wohlthnendsten Einfluß ansüben. Für die Schüler muß nämlich der Schulunterricht an Bedeutung und Wichtigkeit gewinnen, wenn sie sehen, welches Interesse ihre Eltern und Andere demselben zeigen, und die Lehrer müssen sich anfgemnntert fühlen, die ihrer Wirksamkeit geschenkte Aufmerksamkeit immer mehr zu verdienen. Ueber die Bestimmung der Religionsschttle und über die Mittel, die sie zur Erfüllung dieser Bestimmung in An- Wendung zu bringen hat, hatte ich bei unserem vorjährigen Gramen Gelegenheit mich anSzusprechen. Für heute sei es mir gestattet, von der innern Einrichtung unserer Schule nnd von der Methode, nach welcher die Jugend stufenweise in das Heiligthnm der Religion geführt wird, zn sprechen. Die Zöglinge unserer Schule, sowol die Knaben als die Mädchen, sind nach Alter und Fähigkeiten in drei Hauptabtheilungen getheilt. Jede dieser Abtheilnngen hat mit Rücksicht ans daS allgemeine Ziel der Schule eine bestimmt begrenzte Aufgabe. Ueber diese Aufgabe und über die M ethode, nach welcher nnd den Geist, in welchem sie von uns zu lösen gesucht wird, darüber wünsche ich aber nun vor Ihnen Rechenschaft abznlegen. I. Wir beginnen mit der untersten Abtheilung, in welcher der Unterricht nur einen vorbereitenden Zweck hat Wie der Landmann, bevor er seine Saat dem Boden anvertraut, zuvor denselben bearbeitet, ihn lockert und ihm nährende Stoffe znführt, damit die auSzustrcneude Saat üppig aufsprieße und herrliche Blüthen und erquickende Früchte trage, so muß des KindeS Herz erst bearbeitet und für die Saat der göttlichen Lehre empfänglich gemacht werden, bevor sie in dasselbe auSgestreut wird. Wie aber geschieht dies am Besten und Zweckmäßigsten? Die heilige Schrift, dieses große ErziehnngSbnch für Israel und die Menschheit, zeigt uns selbst den Weg. Wie nämlich das erste der 5 Bücher Moses, das uns die Pforten zum Heiligthnm öffnet, mit Geschichte und heiligen Erzählungen beginnt, so soll vor Allem der kindliche Sinn durch Geschichte und Erzählung erschlossen und für die erhadenen Lehren der Religion und ihre heiligen Vorschriften empfänglich gemacht werden. Der erwachende Geist des Kindes ist noch zu schwach, um abstrakte Wahrheiten erfassen zu können, seine Begriffe noch zu beschränkt, seine Kenntniß vom Leben noch zn gering, als daß es Gesetze und Vorschriften in ihrem Umfang unv und ihrer Verbindung, in ihrer Bedeutung und Anwendung anffassen könnte. Dagegen hat das Kind eine lebhafte Fantaste, mit der es das Anschauliche umfaßt und durch die es ahnend den unsichtbaren Geist erschaut, der sich in das Gewand der bildlichen und geschichtlichen Darstellung hüllt. Daher wird der kindliche Sinn am Besten durch die anschanliche geschichtliche Lehrform angesprochen. Und so beginnen wir dann auch mit Geschichte. Natürlich zunächst mit jener Geschichte, durch welche die heilige Schrift selbst uns in ihr Heiligthnm einführt, mit jenen heiligen Erzählungen nnd Lebensbildern, welche die Schrift gleichsam als Morgenröthe voranösendet, die in ihrem bezaubernden Reiz und in ihrem herrlichen Glanze die Licht und Wärme ausstralende Sonne der Offenbarnng ankündigt. Wer weiß eö nicht, welch eine bezaubernde Kraft jene Erzählungen in dem ersten Buche Moses ans uns selbst noch im späteren Alter ansüben, mit welch unwidersteblicher Macht jene heiligen Lebensbilder uns immer aufs