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Ben Chananja · 1861-07-05 · 27 (5.7.1861) · p. Seite 238

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Journal
Ben Chananja
Volume
4 (1861)
Issue
27 (5.7.1861)
Date
1861-07-05
Page
Seite 238 (sequence 8)
Language
German
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238 bemerken, daß ich in dkm Mciiierbnchr der Allschnlc ein Gedichtchen gefunden habe, welches den Namen 91, K.'S als Achroftichou trägt. Es ist ein Elohechem für Sabb. Nachm», das noch niemals gedruckt wurde, und folgender Massen lautet: אלהיכם אחכם ינחם ודעתכם הטובה תומר בשיר יקראו סרחי נין אלעזר ואיתמר יהליסו ויגערו רשעים וצדיק יפרח כחמר גאלתנו מעבדות מצרים מלבנים 1המר דרור יקרא לשבויים מאלוף תימן ואומר ויעמוד מלכם בראשם והאל יגמור ריח ישימו כלבנון וטעמו מחוק תחת מר קולם ישא,; ברמה יהד במבשר ואומר רוממות אל בגרונם ושיר הדש יומר אספו הווי ונביאי, נהמו יאמר אלהיכם. Anmerkungen. י) Zunz, d. syn. Poesie S. -15.: ״In eben d. I. (1388) ward am 18. April, es war der letzte Tag d. PeßachscsteS. unter d. Prager Gcm. ein Blutbad angerichlct: die angesehensten Glieder derselben siclen, d. GesetzeSlchrer tödtclc s. Kinder und HanSlcnte, Synagogen und Lcichcnstcinc wurden zerstört, Kinder geschändet ». alles Eigcnthnm geplündert. S. Emek Ha-Bacha. S. 55. D. Ueber!. v. Wiener, wo auch v. d. Abwesenheit Wenzels die Rede ist. ר So und nicht הברה must geschrieben werden. Wäre letztere Schreibung die richtige, müßte d. Adjektiv קרושה (ebenfalls hebräisch) lauten. Allein הברא ist chaldäisch und das Genus männlich. Hebe. Nttdct sich הבר bei Hos. 5, 9. Auch auf den makkabäischen Münzen findet sich: הבר היהודים; s. 2hrb. d. Gesrh. d. Judenth. S. 292. a) Obwol Wenzel 1419 lind R. Ab. 1439 starb. ר Auch R. Simon, Redakteur des Jalkut, und sein Sohn R. Josef, Zeitgenosse Raschi'S führten den Namen Karo (Rappoport in d. Einl. zum Galed S. XLIV). Hr. Simon Hock nennt in der Adnorationell zum Gal-Ed S. 1 unser» R. A. Kara; im Register S. VIII wird er richtiger Karo genannt. (Die Identität der Namen קארי und קרא bürste indcß noch zu beweisen sein. Red.) 5) Unter den Grabsteliicn des alten Gottesackers befindet sich einer v. I. 1598, auf welchem d. Gemeindevorst.!!. Schulrcktor I cchiel b en I osef Je rusch almi verzeichnet ist (Gal Ed Nr. 92.) e) Ich bin jetzt in der Lage, über die kleine Chronik nähern Aufschluß zu geben, wenn d. Red. d. Bl. den Raum dazu gestattet. <Jch bitte Sre sehr angelegentlich um diesen Aufschluß und um die Forts, der Mittheilungen aus der höchst interessanten Chronik. Red.). ד) Auch sind zwei s. Selichot, nämllch אשטהה פני אדון und אפתחה במשל סי bloß in der Srlichotsammlniig der Alrschttle vor- Händen, welche der sefardischen Gemeinde g Hörle (S. Sim. Hock, Gal Ed S. 1). ') Eine merkw. Notiz über Ab. s. in Pollak's Hal. Kedem <Amst. 1846) S. 79 angef. v. Geiger: Js. Troki, Ans. Ueber d. Literarhist. s. Zunz. Z. Gesch. 105, 165. 567. Red. Szegedin, Verlag von Sigmund Lorgrr. Preisfrage« brr Maure immerfdTc in Paris. 1. Eine goltne Medaille im Werthe von Tausend Franks ist für den Verfasser einer Denkschrift brstininit, in welcher folgende Frage am besten gelöst sein wird: ״Welches sind in religiös-dogmatischer und moralischer Rück- 1u1!t die Elemente der Religion, welche von der jüdischen Religion ans die derselben folgenden Religionen übergcgangen sind'(" Wenn die Reinbeit des Dogma zu allen Zeiten nur Bewunderer gefunden hat. so war dies doch in Betreff der Moral weniger d. Fall, welche mehr von d. Unwissenb., als vom Uebclwollcn angegriffen wurde. ״Es werde also bewiesen, daß die ans dem Ganzen der RkligionSnrkuiidcn deS JndeiithninS hervorgehende Moral mit der Moral keines andern Volkes nnv keiner andern 'Religion den Pergleich zu scheuen braucht." Die Denkschriften können französisch, italienisch, deutsch, englisch, hebräisch oder lateinisch geschrieben, und müssen vor dem 1. März 1862 beim Sekretariate der Allianzc universelle israelite liiutcrlegt sein.. Sie müssen mit einem Motto oder einer Devise versehen. dürfen aber nrcht unterzeichnet werden. Der Vers, schreibt seinen Namen auf ein der Denkschrift beigelegteS, versiegeltes Blatt, ans welchen, das Motto, welches jene trägt, wiederholt sein muß. 2. Eine goldne Medaille im Werthe von 1500 Franks wird dem Verfasser einer Denkschrist bestimmt, welche am beste» svlgcudem Programme entspricht: ״Man zeichne die gegenwärtige Statistik der israelitischen Bevölkernngen auf allen Punkten des Erdballs: man prüfe ihren moralischen und materiellen Zustand, ihre Gewerbe nnd Erwerbsarten; man zeige endlich den Einfluß, welchen daö größere oder geringere Maß von Freiheiten, die sie in verschiedenen Gegenden genießen, ans ihren Zustand ausgeübt hat." Die in hebräischer, lateinischer, französischer, ilalicnischer, deutscher oder englischer Sprache gesehr. Denkschr. sind vor d. 1. März 1863 dem Sekretariate der Allianzc universelle zu unterbreiten, wobei die oben angegebene Bedingungen zu erfülle» sind. 1 Konkurs. (1) An der itr. Hauptschule zu Stuhlweißenbnrg sind mit 1. Oktobcr l. I. folgende Stellen zn besetzen: Eine Lehrerstelle in der IV. Klasse mit jährlichem Gehalte von 500 fl. ״ ,. ״ HI. ״ 500 ״ ״ ״ ״ ״ ״ II. ״ 500 ״ ״ ,. ״ ,. 500 ״ ,. ,. ״ .. •1 ״ .. ״ ״ ״ ., Element - ., ״ 300 ״ ״ Eine Judnstrie-Schullchrerinstcllc ״ 500 ״ ״ ״ ״ Die allfälligen Bewerber werden insbesondere darauf aufmerksam gemacht, daß an der hingen Hauptschule die NnlerrichrSgegenstände auöschließlich in ungarischer Svrache vorgetragen werde». weßhalb von den Betreffenden die erakte Kenntniß der Landessprache in Schrift und Wort gefordert wird. Die in ungarischer Sprache verfaßten eigenhändig. geschriebenen Gesuche, belegt mit authentischen Zeugnissen über Hauptschullehrers- Befähigung. über Kenntniß der hebräischen. ungarischen und deutschen Sprache, moralisches Betragen, nnd über Familienverhältiiisse, sind bis Ende August 1861 au die gefertigte Kulius-Gemeinde-Vertrerung franko einznsendcn. Alba. 16. Juni 1861. Die Lultus-EeintindcVrrtrrtnug. Leipzig, Lommissions-Verlag von Franz Wagner. Druck von Sigmund Burger in Sjegedm. Hiezu zwei Beilagen.

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