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Ben Chananja · 1861-04-19 · 16 (19.4.1861) · p. Seite 142

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
4 (1861)
Issue
16 (19.4.1861)
Date
1861-04-19
Page
Seite 142 (sequence 4)
Language
German
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142 mit folgenden einleitenden השובה Es beginnt diese הסדאי ריש גלותא בריר. דמרואתה נטרונאי ריש :Worten גלוחא לרבנא נתן בריח דרבנא חנניה לכל תלמידים חכמים וזקנים ושאר אחים הדרים בקירואן במרינה אפריקא אהובים והנונים שאו שלום ממני ומן האלוסים ומן רבנין קשישאי דדרא רבא שעומדים במקום סנהדרי גדולה זמן רבנן דדרא דסיומא שעומדים ונוכל הלמידים וחכמים שבבבל שהמיר ששים בשלומכם ומתפללים אליכם יכו׳ יי). Der Leser ersieht hier, daß zwei Reihen von Gclehrtcn da waren, welche die Sanhedrin vorstellten. Es dürfte wol warscheinlich sein, daß ein ארם צובה ebenfalls eine solche Einrichtung war vielleicht in einem kleinern Maßstabc. Das Rosch Ha-Seder dürste wol den Präsidenten dieser Abtheilung bezeichnen. "') Hieher gehört ferner folgende Stelle der Ue'bersetzers Jbn Chalikan'S (2, 495): S. de Sacy hält in seiner Uebers. d. Art. Hariri v. Jbn Challican n. in s. Einl. zu den Makamen des Hariri daS Wort Sadria für gleichbedeutend mit Sadr al Islam, welches er übersetzt: ״Oberhaupt der Mohamedanischeu Geistlichkeit." Da aber die Moslems keine etablirte Geistlichkeit haben, so stehe ich an, diese Erklärung anzunehmen. Der folgende Auszug aus der CH arida deS Jmad at Dio in welcher der Autor für sich spricht, möge beitragen, d. wirkliche Bedeutung d. fragl. Wortes zu firiren : ״Im Jahre 556 (1161) begegnete ich dem Abu'l AbbaS, Sohn d. Hariri, benannt Zain al Islam-Schmuck d. Islams. Ich laö mit ihm 40 Makamen seines Vaters. Er war ein Mann von Verdienst, sprach fließend mit Eleganz. Ich war damals in der Sadripat angestellt (Sadriyat ist d. Plural v. Sadriva). Hieraus geht hervor, daß die Sadriya die Justizkauzlei war. Es verdient noch bemerkt zu werden, daß der Auödr. ריש סררא im Thalmud vorkommt (Chul. 137). Manche erklären dasselbe mit' ״נשיא״, manche: Vorsteher d. Akademie. Das ראש הסדר Alcharisi'ö ist das ריש סררא des Thalmud, und beide stehen mit d. Arab. Sedriyat in Verbindung. Der Uebersetzer d. Jbn. Challikan (1, 140. Note 12) belehrt unS aus einer arab. Quelle, daß in den maurisch-spanischen Städten jede Stadt ein Komito hatte, welches Schura hieß, was mit dem hebr. .שורר u. d. Chald. ררא, das der Gaon erwähnt, übereinstimmt. In der Mischna (Sanh. 4, 4) ist von drei Reihen (שורות) die Rede. Das ררא קמא .... steht wol hiemit in Verbindung "). VI. .j'vviv מ עז ל ר ת In Jbn Challican III. 359 lesen wir, daß in Damascus ein Markt war, genannt 8111c al Kawassin (״der Markt von Arbeitern in Palmblättern") das משלות כובםין kann damit erklärt werden vi). VII. D e r Name ־בן שטנאש In Jbn Challican III. S. 403 lesen wir, daß Shatan eine Stadt, nach andern ein Kastell in Darberker ist. Man hat über diese Namen allerlei Bermuthnngen angestellt. Anmerkungen. ') liebet das ספר שעשועים vergl. unser B e n G t b i r 1י t. S. 76 ff. der Leser mag diese Zeilen als Zusatz ZN den dort angeführten betrachten. ׳) So wie die Worte hier stehen sind sie dunkel, wir haben אותו nach שכלו ergänzt und so übersetzt. יי) Zu dem dort angeführten בלינום B c 1 i n u 8 wollen wir noch hinzufügen, daß derselbe auch als Schüler des Aristoteles genannt wird. Vergl. Hammer: Enzpklopädie der Wissenschaften des Orients S. 262. ׳’) Im משלי חכמים קייון דיונה von Senior Sachs ersehen wir, daß dieser Satz bereits von 2eh »da Hal l evi in כזה angeführt wird. s) In seinen Buche von der Hanühaltnng Uebersetzung S. 103 Leipzig 1857 (Hinter des Filodemuö Abhandlungen n.) '') Es ist dies das von aus bereits angeführte Sprichwort: ״l’oeil de maitre engraissc le cheval“ (daö Auge des Herrn ,nacht das Pferd fett). י) Wir haben in diesem Augenblicke nicht das Buch vou Munk über diesen Gelehrten vor uns nnd wissen daher nicht, ob derselbe etwas über diesen Ausdruck mirgetheilt hat. *) z B. ״ מופת הזמניםdas Wunder der Zeiten.מפת הדור ״ kommt oster vor. Wie wir uns dem יוחסין (Art. אסי הכהן ersehen, ist mit diesem Anödrucke bereits im Thalmud zu finden. Manches hierher gehörige haben wir in unserem שירי שלמה S. 93 mitgetheilt. ") Die תשובה selbst ist rein thalmudischen Inhalts nnd liegt außer unserem Bereiche. '") Das מהר wäre die Uebersetzung vou דרא. ") liebe, findet man in den Anhängen zum Zuchasin die nähere Erörterung hierüber, und zwar >n dem Stücke: ואל"1! הדברים שנתעלמו. ־') Bergt. Aruch Art. כבס. KaraitiseheS. 1. Einige Bemerkungeu über PinSker'S Liknte Kadmoniot. Wir stimmen mit dem Herrn Verfasser (S. י״ב) ganz überein, daß das Grundprinzip der Nnnanim nichts als eine Restauration des Zaduzäismus mit zeitgemäßen Abweichungen enthielt, welches die Karäer — mögen sie sich noch so dagegen sträuben — kultivirten, und sich sofort allmälig von dem RabbinlSinuö entfernten. Nennt ja der Dod Mordchai (Kap. 6) selbst den Aristoblus als ihren Freund, den wir als den Beschützer der Saduzäer kennen. Weniger jedoch leuchtet uns der Ausdruck ״קראי״ in der Bedeutnug von Missionär ein (S. )"121 und wenn Moses Drvi und andre sich dieses Prädikat beilegten, so könute es der Fall gewesen sein, daß auch eine rabbiuische Autorität von gutem Klange zu gleicher Zeit gelebt, und gewirkt, wie es bei Moses Drin (Seite V׳£j) in der That der Fall war. Scharfsinnig ist die Kombination rücksichtlich AquilaS (S. קס״ח) wir wären zwar geneigt gewesen die Frage Trigland'S dergestalt zu lösen, daß wir den natürlichen עקילס הגר identisch beibehielten, und vielmehr den מנחם als unbekannte Grösse anfzusuchen hätten, der auch in dem יצא מנחם (obagiga 16 b.) als Zeitgenosse desselben gefunden wäre; denken wir uns noch hinzu, daß der Ausdruck רבן ebeu jener

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