Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 4 (1861)
- Issue
- 12 (22.3.1861)
- Date
- 1861-03-22
- Page
- Seite 109 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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109 lucr eine solche Gedankenfülle 11 ictcr!׳1 ךlc*ךt, daß fcU'ft rer Bibelknncige ן mit tcr in midrasch. Schrisle» nicht Uuetfalirite nicht olun־ 'Belcbrnng dieses Volksbuch lesen wird. Daß der Vers. (S. 24) ברכה השם in! Sanh. 50 , das wie 1 Kon. 21, 10, 1:1; Hiob 2, 9 die enigegcngcl setzte Bedeutung ״Gort fluchen" bat. wie!110118;1 m>11 1110011(10 »nt ׳ i’adoration de Dien übersetzt, ist wel mir ein lapsiis ealami. ,כוכבי יצחק.HerausFegeben von M. E. steril : 25. Heft. Wien 1860. Jos. Holzwerth. Angczcigt von 2 c o p v l d D n k e s. , Gr st er Artikel.! ,<»1 Indenthnme, wo erst in den lezcen dreißig fudnvii dasStn-! fciitm der Lderaturgeschichte angefangen bat. die Ansmerksamkeik ans sich zu ziehen, ifr jede Gabe dieser An mit Dank auznnehnie». Das Feld > offen zn Ilalren und eine» Kreis beraiiznziehcn, welcher an biftoriichen Forschungen ׳!stolilgefallen findet, ist cbensallö verdienstlich. Herr Stern, welcher einer Reihe von Jahren das ן כוכבי יצהק leitet, hat sieh ein reelcs Verdienst damit erworben. Der bibliografische ^כירה יהר in Berlin hat vor einiger Zeit diese Saninunng hart an׳ gefahren. 'Wir sind weil entfernt, die Ansicht desselben zn theilcn. Wie! cs scheint, ist das eigentlich Literatiirhittorischc in diesem und dem vorhcrgcl,enden Hefe mehr bedacht. Es schließt sic!) von dieser Seite an das אוצר נחסר an. ׳)! S. (i. ff. hat Herr Dr. Jellinck das Werlchen שער השמיכם von I sa k Latis abgcdrnckt. <Zs ist dies eine Lainiiiliing von Apho- : rismcn aller Art, getrübt zuweilen durch die Geheimnißlncht, welchr damals üblich war. Es sind wahrscheinlich Andentnngen, die der ׳ Verfasser sich vorgesetzt hat ansznsührcn , oder vielleicht Auszüge ן ans bereits crvonirtcn Sachen. Es sind auch manche natnrhistori- ן scheu Inhalts, so wie auch manche zeremonial - gesetzliche Aphorismen, j worin der Verfasser nach silosofisehcr Weise seine Zeit manches vergeistigt. Es liegt dieses außer »nserei» Bereiche. Nro 19. ein elegant präziser! Satz. Er lautet: | המושגים מורגשים ברגשים והשכלים ההררים ״ .בהיקש והמצוי הראשון במוסתDas Sinnliche ist auch durch ן die Sinne erkennbar, die körperlosen Geister durch Analogie, das erste j Wesen (Gott) durch den Beweis.'ss ן Das רגשי ם ist hier für הושים. Jsat bcn Giath braucht auch ׳ רגשיות. Wie haben seine Worte in Frankels Zeitschrift (1859. S. j 120.) gegeben. Nr. 24. lieber Logik:! .ההגיון בחכמות כמלך במריגה ״Die Logik ist unter den Wissenschasten. wie der König in der! Provinz." Ibn Esra im Jesod More sagt:! גם צריך למשכיל שירע ״ .ה' ההגוין. בי היא מאזני כל הכמהEin Verständiger muß die Logik kennen, denn sie ist die Wage aller Dinge." Im מאזני צרק des Algajali (S. 1,0) lesen wir: ״ .והשכל כמו מלךVerstand ist wie ein König." Die Worte des Latis sind — wie cs scheint — einem Satz in Scfer Jazira uachgeahuit.)׳') Nr. 28. ist ein interessanter Spruch ganz allgemeinen Inhalts: הספרים הם!!עין ערים, וההבמי׳ רהכם כעין דיניכם הוקרים. ,/Bücher sind wie Zeugen, Gelehrte sind wie untcnuchende stiichter." Es ist dieser Satz ein Satz in Baeons Stil. Nr. 39 enthält den Unterschied zwischen Wissenschaft und Tradition. Das Wort מקובל, welches in diesem Satz vorkvmmt, kann sowohl Kabbalist bedeuten, als denjenigen überhaupt, dein etwZs überliefert wurde. In 'Bezug auf logische Kunstwörter, die mit der Grammatik zusauilnenhängen, bedient sich derselbe der ältcrn silosofischen Knnstwörtcr z. B. כלי (Iustrnmeut, Präposition), עתה das Jetzt, die gegen- ') Gelegentlich mag hier bemerkt sein: In dem Gedichte^ des Moses ben Esra, welches Lnzzatto im Ozar Nechmad III. 40 inittheilt, findet sich auch die Zeile: הסד גמלתים מבלי תקוה ערי להם הרעותי ולא הרעתי. In der Handschrift von Earmoly steht die richtige Leseart, nämlich: .ערי להם הסיבותי ולא הרעתי ־) lieber leere Dialektik haben wir einige Stellen in diesen Blättern mitgetbeilt (S. 10.) ך Wir haben in diesem Augenblicke das S. Iczira nicht vor nnü. wärtige Zeit. Folgende 2 Sätze geboren hicber (Nro 9): בל השמות יהפערים והכרים מושאלים אצלי נו ולא אליו. ״Alle Hauptwörter, Zeitwörter und Präpositionen können nur von uns gebraucht werden, aber nicht von tbm (Gottj'k. . lNr. 32.) .הנקורה מחברת הקו, ׳העתה מחברת הזמן ״Der Punkt ist die Verbindung der Linie, das Iezt die Verbindnng der Zeit." / Es ist auch manches Svnonimische dann, welches vielleicht schon im Maimonides stehet, jedoch in aphoristischer Form. Z. B. Nr. 25: פעל הסוגים המינים ועשה האישים. Aphorismen sind nützlich im Allgemeinen. Wie gewige Dinge in kleinen Dosen Appetit erregen, so sind Aphorismen — welche nicht lätti gen — Ln st erregend mebr von einer Sache zn wissen. Sie geben von kbrem Gegenstand oft einen sehr guten 'Begriff. Die Kürze und Präzision derselben — gewürzt durch logische Anordnung und schöne Sprache — machen dieselbe eben so leicht genießbar als widerlegbar. Mehr über diesen Gegenstand zn sagen, ist hier nicht der Ort. Von Seiten der aphoristischen Form und Der Dunkelheit schließt sich diesem Werke ein anderes desselben Verfassers an. Es ist das Jggerrtl, ha- Teschnba, welches von Senior Sachs in seiner ״Ha-Tcchija" (2. S. 50 ff.) abgedrnekt wurde. Auch dieses Werkchcn enthält in Fragen und Antworten (datier der Name התשובה) allerlei Gedanken filosofischen, fisikalischcn und theologischen Inhalts, und dürste gewissermaßen mit dem Problemata des Aristoteles zn vergleichen sein. Das Werlchen ist dunkel, und die höchst nnkorrckte Handschrift, ans der es geflossen, erhöht dessen Dnnkell׳eit sehr.'׳) Es sind die Fragen nicht iniiner mit der wünschenüwertlieu logischen Schärfe gestellt, und die Antworten sind oft eben so dnnkel. Trotzdem ist dasselbe anregend. Erwähnt werden darin Alsarabi ׳) und (S. 53.) das »liier den Namen יהיאל בן עוריאל übersetzt wird, Der Verfasser ist singirt-, bcn Spra genannt.") Es begegnete uns auch ein Spruch des Miwchar Peminim") um der Satz הכר תלוי במזל (S. 58)'"). Nach dieser kleinen Digrcssion kehren wir zu den כוכבי יצהק znrück. (Forts, folgt.) MLsze llerr. v. H. Jellinck berichtet im B. Eh. Nro 4, daß der Sifra mit dem handschriftlichen Kommentar des ראב״ר gedruckt werden soll. Man kann nicht dem gelehrten Berichterstatter verargen, wenn er, allen Bibliografen folgend, diesen Kommentar als einen nur im Manuskript vorhandenen angibt. Azulai, ein erfahrener und ausgezeichneter Bücherfenncr, sagt z. B. in seinem ש□ רהגרוי^יבס (Ausg. Ben). l. 4.) הדאב״ד חיבר פי׳ ת״כ ומייתו ליה הרא״ם והרב קרבן אהרן ויתר ארזרוים וישם אצל קצת הכמי הדור כ״י. Derom, der große Nachspürer und Sammler von Mss. und Inkunabeln, erwäbnt nur stüchtig dieses Werk in seinem Di/,ionario degli autori ebrei (I. 32); es ist ihm, wie es scheint, nie zn Gesichte gekommen. Und doch ist es im Druck erschienen! Die Beweisführung meiner Behauptnng wird mir gar keine Mühe kosten, da ich ein verstümmeltes Erem plar oder vielmehr ein Bruchstück dieses gedruckten Werkes besitze. Es besteht ans vierzig Blättern in Kleinsolio, das Titelblatt milgercchiiel ') lieber כלי vgl. unsere Notiz im Literatnrbl. d. O. 1849. S. 54. ־"׳) Einiges Hiehcrgehörige haben wir in 1859) המגיר/S. 142) mitgetheilt. ") Das Seite 52 vorkommende שעיסי soll beißen: שאפי מירא Efcmern, Eintagsfliege. ■) D. Worte S. 55: ער שאבונצר אלפרבי גזר אמר שהוא מהמלי הנופלת sind fehlerhaft. Die lezten W. s. h. מהבלי הנוזקת (Vgl. uns. Bcn Gebirol S. 50.) 8) Das הי בן יקטן ist von Moses Narboni kommenlirc, und befindet sich handschristl. auf mehreren 'Bibliotheken- . 9׳ Es heißt S. 53: ובאמת נאמר ער כמותך אמרו מאבן שואבת שאלת הכם הצי השובה. Bg>-!!!•!". Bcn Gabiro! S. 02׳. Die Fräse לובש לבוש פנהם heißt blos voll Eifer. '") S. ln erst b er uns. Nachw. im Ozar Nechmad. II. 113