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Ben Chananja · 1861-03-15 · 11 (15.3.1861) · p. Seite 100

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
4 (1861)
Issue
11 (15.3.1861)
Date
1861-03-15
Page
Seite 100 (sequence 12)
Language
German
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100 da Salomon vom ganzen Volke als König anerkannt und zum zweitenmale gesalbt wurde, zum Hohepriester gesalbt. ES cheint demnach, daß cS in der frühern RegiernngSzeit Davids gar keinen כהן המשוח gab. Hohepriester werden Zadok und Eb. und B. genannt, znm Unterschiede von den ihnen untergeordneten Priestern. - S. 53 werden Simri und Schallun nicht als ״Dinastien" aufgeführt, sondern nur infach als Könige. Dies wurde bemerkbar durch die Strichpunkte vor und nach diesen Namen, während die Namen der Könige ans einem und demselben Hause durch Beistriche getrennt sind. — S. 71. Der Widerspruch wischen der Debauptung das. und der S. 68 liegt nicht in der Auffassung, ondern im Geiste der halbheidnischen Könige und des unwissenden, irregeleiteten Volkes im Reiche Israel"; denn beide Behauptungen" sind historisch begründet. (S. 1. Kön. 18, 17. Das. 22, 3, 2. Kön. 4, 2 8 und a. a. O). — S. 109. Profetische ZukunftSgesichte als schon vorhanden dargestellt, kommen sehr häufig vor. Daß Jerem. 5, 6, 10 bloß von einer drohenden Gefahr die Rede ist, geht auS 3, 15 —18 das. hervor. — S. 158. Esra 10, 11, 19 wird berichtet, waS Era in Bezg auf die Mischehenen vor der Ankunft Rehemin's verfügt; die Angabe S. 15 wird hiedurch nicht berührt. Derlei Rückfälle erfuhr auch Nehem. bei seiner zweiten Ankunft in Palästina. — S. 161 die ״gemeinübliche Bedeutung" des W. סיג ist das. in den Worlen: ״Zur sicheren Feststellung des Gesetzes״ invelvirt. Mögich jedoch, daß der Ausdruck zu allgemein; die Erzählung dürfte keinem Lehrer schwer werden. — Die Bedeutung deS קבלו מהם, wie sie der Hr. Rezens. wünscht, ist das. deutlich angegeben in den Worten; ״Die Empfänger und Träger der Tradition." — S. 208. Einen Widerspruch wischen denWorten das.: ״dem Synhedrion übertrug er(Eäsar) wieder, wie eS vor Pompejuö war, dem Synhedrion in Jernsalem" und dem Berichte S. 207 kann der Verfasser nicht finden; denn die Worte S. 207 schließen keineswegs eine Aenderung in der immer noch eigenen — judäischen, nicht etwa römischen — Verfassung auS, und ist diese Abänderung » den Worten: ״wie eS vor Pvmpejnö war", angedeutet. Indessen hat allerdings die allzu straffe Kompendien-Kürze die den Verfasser oft beengte, hier der Deutlichkeit zu viel Abbruch gethan. S. 254. Daß die Tephilla nach der Zerstörung deS Tempels mindestens Abänderungen und Zusätze erhalten, gehl auS vielen Stücken und Stellen darin hervor, die sich auf den Wiederaufbau deS Tempels und auf die Wiederherstellung der Opfer beziehen. Nach Megillah 28 a. ist die Fassung der 18 Eulogien, wie sie uns vorliegen, ganz von Sim. Ha-Piknli: שכהן והזר והפריה heißt es dort. Das Wort המחיה bedeutet sicherlich nicht bloß: Feststellung der Reihenfolge. — Daß wir Berach. 33, a. den Männern der großen Synode, Megillah 17, b. und 18, a. den 120 זקנים und mehreren Profeten mit den Worten תקנו על הסרה zugeschriebcn -- sondern die Abfassung in bestimmter Form, welche früher nach R. R. Zosua (Bert 28, b) ganz fehlte oder schwankend war. (Das. ה׳ יהושע אומה כעין ׳״ה.) Der Unterschied zwischen dem Worte ein führen, wenn auch nur dem Inhalte nach (S. Raschi Megillah 17, b. על הכהה) und dem Worte הסדה abfaffcn nach Form und Ausdrucke, geht klar auS Der. 28. b. hervor, wo von der Adfassung der י״ה בהכוה von S. Ha-Pikuli das Wort הסהיה von der ברכח הצדוקים aber, die nicht bloS abzufassen, zu formuliren, sondern zugleich neu einzuführen war, das W. הקן gebraucht wird: כלובם יש אדם שיורע 4חקן בהכרה הצדיקים. Es scheint demnach hervorzugehen, daß die י״ה ברכוה früher, mit Bezug auf die Megillah 17; b. angegedenen Bibelverse, eingeführt waren, daß aber die Form noch schwankend und dem jeweiligen gelehrten Vertreter überlassen war, bis R. G. diese bleibend feststellen ließ. — S. 267 ist nicht gesagt, ״daß die ם״מ," sondern daß solche Satzungen — ohne Begründung — für die ältesten, im Volke längst ver breiteten gehalten werden, gleich Mos. Ueberliesernngen, ober als Einrichtungen der alten Lehrer >!. s. w. <S. Frankel דהכי המשנה S. 267 כ״ל א״.) Im darauffolgenden Satze dürfte allerdings der Unterschied zwischen ם״מ und הנא קמא hervorgehoben werden, und erkennen wir insofern die Bemänglung als gerechtfertigt an. — S. 296. Nicht daß im ״Drange der Zeitverhältnisse momentane Erleichterungen gestattet wurden," sondern daß R. Iehuda II. — wie dort angedeutet — für jede, selbst die Erziehung seiner Kinder betreffende Einrichtung, die Zustimmung der Schulen einholen mußte. (Vgl. B. Kama 82, kr.) so wie das Benehmen deS R. Lakisch und A. gegen ihn, zeugen von dem Verfalle deS Ansehens der Patriarchen. — S. 270. lieber die gerügte prinzipielle Divergenz zwischen R. Iochanan und anderen Zeitgenossen, wie R. Uschaja nicht ״Nachfolger" — s. Jost Gesch. d. Judenth. 2. Abth S. 148, 149. S. 279. Für die im B. gegebene Auffassung der Worte deS R. Sila (Joma 20, b.) sprechen sich au6: Jost, Gesch. d. I." das. S. 134, Fürst: ״Kultur- und Literaturgeschichte der Juden in Asien" S. 32, und wie wir glauben, auch Dr. Grätz das. Daß Rab die von Rabbi redigirce, nach Anderen, die von demselben in seinem Alter vorgenommene zweite Redaktion der Mischna nach Babylon verpflanz! habe, geht ans der Bezeichnung: Mishnita di Be-Rab hervor. Daß den Gelehrten Babyloniens und folglich auch R. Sila die Mischna, in der allgemeinen Bedeutung des W., die zu jener Zeit bereits seit mehr alö 200 Jahren ihren Entwicklungsprozeß durchgemacht und mehre Redaktionen gehabt haue, nicht fremd war, ist selbstverständlich, und im D. nicht nrgirt. ----- Das. Die in der Rezens. anges. Worte

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