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Ben Chananja · 1861-03-15 · 11 (15.3.1861) · p. Seite 95

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
4 (1861)
Issue
11 (15.3.1861)
Date
1861-03-15
Page
Seite 95 (sequence 7)
Language
German
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05 dieses aus seinen Schriften hervorgeht. Herr Frankl thiit nbrrgcns gut daran, unbekümmert um diese Angriffe, seine Studien weiter sortzusctzen, und die Resultate dem Publikum initzuthcilen. Die Nnalekten im Märzbeste der Monatschrlfl dürften Herrn Hirsch auf's Nene Stoff zu Angriffen bicteu. LiterSrische Änzeigen. Dr. M. Steinschneider und die hebräische Bibliografie *). Von einem Freunde der Wahrheit. Je ne scay quoy premier en 1111 je doibre admircr, ou son oultrecuydancc, 011 8a besterie. 11 ab ela 13. If. Der ewige Jude. — Tohu-Bolm. — Unsichere Angaben. — Erdichtung. — Plagiate. Daß Sie, mein lieber BibliknS. in Ihrem Schriftchen die jüdischen von den christlichen Filologcn unterscheiden, ist Ihne» als deutschem M. zu verzeihen. Der ewige Jude lebt nur noch für den deutschen Michel; nicht nur in politischer und bürgerlicher Beziehung, sondern auch vou literarischem Standpunkte will er die Jude» von den Ehristeu abgesondert wissen. Daß Sic aber aus Ehristen, Inden und ans Inden, Ehrist. machen, ist hiiiiinelschreicnd. Ganz Europa erhob sich unlängst mit einhelliger Entrüst, gegen die Zwangs-Taufe des kleinen Mortara und Sic stoffen gewaltsam in den Schoos der Kirche einen Adolf Frank (S. -18), ciueu Jona Ibn Ganach (S. 51), einen Joses be» Elchanan Heilbronu (S. 61), einen Immanuel bcu Iekutiel Benevento (S. 68), einen S. Filippi (S. l lO), einen Moses Punttator llll)). einen Saadia Gaon (S. 5l) , u. s. w. WaS Abicht (Seite 1), Aldus (S. 5), Aquilint► (S. 15), (Joddaeua (S. 37), Crenius (S. 38), Danovius (S. 30), Hilligerns (S. 63), Kypke (S. 77), Mclanclithon (S. 00), Non/.enins (S. 103), d’Ollon (S. 104). d’Oneille (lbid.), Opitius (S. 105), 0118601 (S. 106), Uylhage (S. l42), Zenkel (S. 152), Ziminerman (S- 153) anbelangt, die Sie auffallend genug, zu Juden stempeln, so mag dies in Ihrer BckchrungSsucht liegen. Vielleicht muß man eö demselben Eiser der Proselhteninacherei zuschreiben, daß Sic keine Notiz nehmen von dem Abfall Adrianus {£. 2). Alfonsius (S. 4), Aquiaas (S. 15), Bcrnard (S. 22), Bicsenthal (lbid), Fernandus (S. 47), Perfiiis (S. 48) , Fraiiclr! (lbid.) Frey (S. 49), Hanno (S. 58). Josefus (S. 72), Maver (S. 01), Kork (S. 103), Otto (S. l05), Pa- 1׳adi8u8 (S. 108). Pauli (S. 101)), Salomo (S. 123), Selig (Seite 131), Sonnenfels (S. 134), Tremellius (S. 140). Beil (S. 143), welche Sie säinmtlich noch zu den Juden rechlicu. Sie wollen wvl jene Bcrhcißnng des Herrn au Abraham: ״Deinen Saaincn will ich mehren wie die Sterne des Himmels״, in Erfüllung bringen. Durch einen sonderbaren Widerspruch jedoch heben Sie gerade die christlichen Autoreu durch ein Sternchen hervor. Doch Widersprüche sind bei Ihnen, lebendiger Katalog, au der!ageS-Ordnnng. So z. 2). legen Sie, obgleich eifriger Jude, einen tiefen Haß gegen die israelitischen Gelehrten an den Tag. ״Thill nichts! der Jude wird verbrannt." Der verdienstvolle L)r. Julius Fürst, ist Ihnen unter Andern, ein Dorn tut Auge. Sic verfolgen ihn mit de» pöbelhaftesten Schmähungen, und Ihre Bitterkeit hat keine Grenzen. Das geringste Versehen dieses Mannes wird als ״Liederlichkeit" (Seite 68. 70, 89) bezeichnet. Dr. Jost, den berühmten Geschichtsschreiber, nennen Sie in Ihrem Grimiit (S. 108): ״einen nrthcilslosen Abschrcibcr"") und dergleichen Artigkeiten mehr (S. XXXIV). Ein recht drolliges Ansehen gewinnen Sie aber, wenn Sic in Anderen Ihre eigenen Gebrechen verfolgen wollen. Seite 67 klagen Sie vr. Fürst der Verwirrung an, während Ihr ganzer Katalog ein wahres Tohu-Bohu ist. Wir werden auf die darin hrrschende Konfusion der Sprache in einem besonder« Artikel ansmerksam machen: die Verwirrung aber über den Zeitraum de» sich das Machwerk zur Grenzen gesetzt hat. ist nicht weniger groß. Bald gehet es nur bis 1850 (Eilt- 1 lcitnng S. VI), und bald bis 1858 (Nr. 690, 1400, 2154); bald! bis 1851 (Nr. 528, 692, 693. 1014, 1123, 1134 . 1409. 2278). und bald bis 1857 (Nr. 198, 217, 269, 426, 692, 697, 860, 1098, 2102); bald bis 1852 (Nr. 464, 1204, 1970, 1990, 2069. 2270), und bald bis 1656 (Nr. 985, 1013, 2269); bald bis 1853 (Nr. 699, 1218, 1618) und bald bis 1855 (Nr. 508, 581. 711, 1091, 1216, 1218), oder 1854 (Nr. 602, 1763, 1881, 1970, 2190)'. Verwirrung waltet ferner in Ihren Nnmniern. Bald haben die Artikel eine Nummer. wie z. B. im Buchstaben B. BargeS (Seite 18), Baß. (lbid.), Bckat (S. 19), Beu-Mohel (S. 20), Billing (S. 22). Blomstrand (S. 23) Bodenkamp (lbid.) Bossck (S. 25), Breit- Haupt (S. 26); bald haben sic keine, wie z. B. im Buchstaben A. Andala (S. 6), Azarja de Rossi (S. 15), Ascenus (lbid.), Asniis (S. 16), Asriel Wilna ^ll>id.); und bald haben sic gar eine Dopp.lte als: 1' Advoeat (S. 3) und Ladvoeat (S. 77), Lebeusohu (S. 78) und Loewinsohn (S. 84), oder Nummero 51, 68. 450, und so V e r w i r i n!! g herrscht außerdem in Ihrem »achläßigcn und inkorrekten Style, den Sie (Einleitung, S. 32) einem vr. Jost vor zuwerfen wagen. So schreiben Sie z. B. Seite 112: ״St. 1575, schr. A. 1534."(?!) Seite 123 ״Fürst., Bibl. I»d. 11, 92, hat Johann vom heil. Kreutz, ich weiß nicht aus welcher Q-nellc; da daS Werk lateinisch ist. so glaube ich auch den Autornameil (zurück?) übersetzen zu müssen." Allerliebst! Ferner bemerken Sic. ntcin zarter Bibliothekschreiber, Seite 73, gegen vr. Fürst, daß die Nr. 1044 Ihnen nur aus feiner Bibl. Ind. II, 182, bekannt, also nicht sicher sei. Das ist sehr gut und rührend von Ihnen anSgcdacht, nur einen kleilleii llmstand haben Sic vergessen - daß Ihre eigene Angaben noch weniger sicher sind; Seite 100 behaupten Sic, daß das Scho re sch Jcscha als Kompendium der Eoncordanz und in Oktave gedruckt sei. Wir haben dieses Werk vor uns. cs ist erstens ein Foliantband, und enthält zweitens das Lcrikon Ohele Iehuda. An der Spitze befindet sich auch die Vorrede des Ohele Iehuda. Eben so wenig sicher ist Ihre Beschreibung Seite 2 vom M a s o r e t S e j a g h a - T o r a. Wir haben beide Editionen in Händen; angehäugt sind an der ersten Ausgabe, 1: לקיטי הכיסולה, masvretischc Annalekteil. 2: £'*]£)0 ׳הקוני Anordnungen für Gesetzrollcnschrciber. In der zweiten Auflage sind diese Anhänge weggclasseu worden. Gleichfalls u n s i ch c r ist was Sic. Seite 134, von Jc sod ot ha Mitra berichten. Auch dieses Büchlein liegt uns vor, es enthält *) Als ich dies lchrieb, war der hochgeachtete Jost noch beim Leben lind glanbke, zn seiner Ehre, ans den St.schen 'Schriften nach zuweiten, wie oft er ihn selbst abschrieb: jetzt da seine Schmähungen ihn nicht mehr berühren rönnen, übergehe ich diese Nachweise unk denke j ich nur ans das thalmudistische Sprichwort: כל הפוסל בכיני( סובל• ד S 11; N,

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