Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 4 (1861)
- Issue
- 7 (15.2.1861)
- Date
- 1861-02-15
- Page
- Seite 60 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2542917-2543023-2543031--1982-2545713- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
60 sehr vermehrt werde» könnten, beweise» hinlänglich. daß hier, >1» wie- ' wieder nicht der rechte Si»» wicdcrgcgeben. So wird S. 33 vorausderkvärts . der Literat, io anerkenucnswerth dessen vielseitige nuuuv gesetzt, das! טבעך I M. 1צ, I. von טבע Na tue abstamme, was nicht keil sei» mag, dein Bibliografen sehr weit nachstebi. der Fall ist. טבע in diesem Sinne kommt bei »N. gar nicht vor. wie es Auswahl des Kommentars Naschi's znm I. B. Moses, zu», denn auch dem Lbali». »nd den 'Midraschim fremd ist, da es ans dem Ara- Schiilgebranche cingcrichtel und mit Note» n»d Erläuterungen vcrscbcn bischen stammt, und dal,er zuerst von der arab. Schule gebraucht wird, v. (£. Bondi. Oberlehrer an der isr. Bclksschnle zu Porlitz in Mab- > In dem vom Vers, snvvoiilrte» Sinne batte ,טיבך?-׳ geheißen. (lieber die re». Prag. IKliO. Wolf Paschelcs. 8, Hi. , Bedcnknug von טיב sind die steriea und Geiger's Urschrift S. 44. 21. Der Unterricht der Lhora wurde in den früheren jüd. Schulen zu vergleichen». In der vorliegende», de», Tanbnma entnoiiimencii nach drei Stufen ertheilt. Mit dem mechanischen Uebersetzen wurde der Naschistcllc beiß! טבעך nicht deine Na tu, und Bcseliasfenhcit. sondern Anfang gemacht. Hierausfolgte die (Erklär, einzelner Abschnitte, was man j eine ütt^C (!'• Scbeb. (i , b. und Arneh טבע U.); im Ber. r. 343 הבע־ Bcrbindung nannte. Die Erklärung l'ieli fiel! an Naschi, s steht ^»2ע5יט dafür. (Art. טבע HI. ml. standan ist eine Intliak des und war daher vorbereitend für den Naschiuri, welcher die dritte Herausg. und findet fich in der alten Ansg. nicht». S. 3l> ist das 0 Stufe des Tboianntcrrichteo bildete. Der Naschinnterricht batte den ferj noachidische Gesetz 'nicht genau bezeichnet. In dem Porwerte wird Naschi mellen Nutze», daß die Jugend dadurch mir der rabbinischen Sv rache j irrtbstmlich als Schüler stl. Gcrschoiii's bezeichnet, letzterer war bereits und Schrift, und insbesondere mit der thalliindischen Anscrucksioeise . tot t, als erste rer geboren wurde. Jakob b. Iakar, Naschi's stel'rer, bekannt gemacht, und solchergestalt iiir ras eigentliche» r almndstuwar G.'s Schüler. Die Ansstallnng ist sehr aiuvreebend. und kann das dinm, dem fich die meisten Knaben N'icmen sollten, vorbereitet wurde. Werkchen durch Frltzschc in Leipzig bezogen werden. Thvraübcrsctznng, Ehibbnr, 3,'aschi, Dhalmnd. die inethodische 2עהה Gabe sstr's Gedächtnis! zum Gebrauche in jüd. Stufenleiter ist nicht zu verleiiuen, und da man beim Beginne des Neligionsschnlen. Bon I)r. st. Herzfeld, Braniischweig'schem standcs- Unterrichtes das Endziel vor Angcn batte, und unablässig daraus losj rabbiner. Nordbausen . l8«,l. Bcrl. v. Ad. Büchting. 8. X.!)5. steuerte, so wurde dasselbe bei den Meisten »Itter denen erreicht, die j Preis l<> Sgr. sich dem Lhalmndstndinm Hingaben. In reeller Beziehung wurde rer , Das Büchlein enthält, was ans dem!Bellst. ausdrücklich angc- Naschiniiterrichl dadurch fruchtbar, daß er der Jugend eine Menge geben iu: 1״. ein Bokabuiarium zu den hebe. Gebeten und Gebettbcilhalmndischcr Ncsnltate emprägte , und dieselbe daran geivölntte, die! len eines l Kursus, mit einzelnen!enzngaben : ‘1. Die meisten dieser pentatenchischen Geschichten und Gesetze in, stichle des!baliund und Gebete samnil Bokabnlarinm dazu mit lat. Buchstaben geschrieben: 3. der Midraschim zu betrachten, und das äußerste Ercren, der enisanicbeu! Eine Ieittasel der bibl. und übrigen jüd-. Geschichte bis zur Gegen- Schriftaiislegnng lieb zu gewinnen. Hieraus erllärt sieb, weshalb der! wart: 4. Einen kurze» Abriß der Geografie von Palästina: 5. Einiges Naschiunterricht aus den neueren jüd. Schulen immer inehr schwand.; über die wichtigsten der übrigen in der Bibel erwähnten ständer und 'Nicht nur in dein Mangel an Ieic lieg, die Ursache, wie lstinsig be- Böller." Ans st. ist zu eigeben, daß vorliegendes Büchlein zu der eben hanptct wird, sondern in den, gänzlich veränderten stehrzielr, welches i angezeigten Auswahl Bondi's gewissermaßen einen Gegensatz bildet, die neuere jüdische Bollsschnle anstrebt. Da der rl'almnd selbst in den! Während Bondi :11 einer Mährischen Gemeinde das Bedürsuiß eines allcrorthodoresten Gemeinden nur für einen sehr geringen Ibeil! Hilfsbuches für den Unterricht des Naschitertes fühlt, setzt I>r. Hcrzseld der Jugend llnterrichtsgegenstand ist, so ist es natürlich, daß! >» icinem Kreise nicht bei alle» Schülern ,!. Schülerinnen stcsesertigfeil man den Naschinnterrlcht. der ja vorzüglich als Propädenlit zum Ftialj >>» Hebräischen voraus, >o daß er die Gebete n. das Bokabiilarinm dazu iiinb betrieben wurde, fallen ließ. Den realen — dogmatischen -! auch mit lat. Buchstaben abdrucken läßt. Die Auswahl der Gebete Zweck, der mit dem Naschinnterrichte verbunden wurde, wird durch rednzirl sich auf ein Minininm. welches in der österreichischen Monar- Uebersetzilng und Erklärung der rhora im Sinn des Lbaimnd und der! khie nicht nur den jüd. standschnlen, sondern selbst den Stadtschulen gar Nabbinen viel sicherer erreicht. Dies haben die Romantiker im Auge, I z״ dürftig erscheinen wird. Der kurze geschichtliche und geografische indem sie bemüht find, eine orthodoxe Bibelübersetzniig heransziigebe». j ->bnß ist mit aller Sorgfalt gearbeitet, und ist besonders der Parallelism Man kann diesem Unternebmeii die geschichtliche Berechtigung nicht!der beiden Reiche - - Inda »nd Efraim, — ans eine sehr anschauliche ab sprechen, und vennoch trifft die Uuternehmer der Borwurf der Berj Wette dargestellt. Wo der hebe. Unterricht aus drc vom Hrn. Vers, blendnng, insoserne sie niclil eins ehe», das! sie die schwachen Seilen der j voransge,etz1e Weise betrieben wird, wird das Büchlein vortreffliche rabbinischen Eregese geradezu bloßlegen, was von Missionären ohne j Dienne leisten. Zweifel ansgebenlel werden wird. ■ ־ ־ ■ ־־- ---׳— In manchen Gemeinden, und zwar znm rlieil selbst in solchen; tt ) C t O t C* tveiche ivohlorganisirte Schulen besitzen, wird der Unterricht des Naschi- >3 s» g >, |j jj ץ g ^3) 1u'd•' B'wnnsch, »nt gefordert, so daß auch Tür diesen : Vlm (|,ad Knabenwaisenbause zu Prag gelangt die Stelle eines Unterriehtszweig methodische Hilfsmittel an's sticht treten. Leopold! Erziehers für den Ist. April 18(JI provisorisch zur Besetzung. 1״ir welcher Dukes, der gelehrte stiteratnrhistoriker, bat 1838 den ganzen Thoraj Er Iahresgel'alt von dreibnnterl Gulden öftere. Währung nebst freier kommcntar Naschi'S in deutscher Sprache heransgegeben. Hr. Bondi [ ^Eftmi verbunden ist. , ... , ... . .. . ' ' .! Bewerber um diese «teile haben tbrc Gesuche, belegt mit den ittlu til den, vorl. Werlchen eine Ehreslomalhle des Komm, zur Genesis j glaubwürdigen Nachweisen über ihren guten Nuf. hinsichtlich ihrer Sittheraus, und die Ingendlehrer, welche Naschi nmei richten, iverd en Hrn. i lichkeit und ihres religiösen Lebenswandels, über die mit gntein Erfolge Bondi's ״Auswahl" sicherlich willtommen l,eisten. In methodischer! .zurückgelegte Prüfung als Bolksschullehrer. sowie über die Keliittuist der Rücksicht wäre nur wünschenswerth gewesen. den Len zuvörderst ,״ heb.ättchenSpraclwsernerüber ihr Alter. Stand und bisherige Per- ' . ... wendilng bis -8. Zebruar lSlil hierorts eliiznbrlngen. Quadlatbuchitaben - pnnfttrl und nnpniilli,, und dann in Naschi- ׳ Bon der israel. KnltnSgemeinde-Nepräsentaiiz. schrift zu geben. Die Uebersetznng ist einfach und treu: doch ist hin und! Prag, am U>. Jänner I81J1! Der Borsitzende: Ernst Wehli Szegedin,! Leipzig, Verliig von Sigmund Üiirger. tiomliiifsnnls-fterlng viin frunj Dugnrr. __Druck von Sigmund Burger in Szegedin. Hiezu ein halber B v e n Beilage.