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Ben Chananja · 1861-01-25 · 4 (25.1.1861) · p. Seite 29

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Journal
Ben Chananja
Volume
4 (1861)
Issue
4 (25.1.1861)
Date
1861-01-25
Page
Seite 29 (sequence 5)
Language
German
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29 fuv'ntlitl);;ar »ulu aut!itcifrftcm Boten »ehe», ta rer 'J'ntauov, ohool ciu fehlael'ilt eter Manu, und im tftiglischeii 10 tu׳ beleieit ist. 011״ jndiuin-v Viteratur 10 viel wie nichts weis!. Wir ha L'011 mein »!als reit Bo, w ins gehört: ״es ist fein D1׳ t 1 ןל nal Anikatz rann, 00 sind ja mir Uohoifoliuit^oti.״ i’llo 1001111 eine Ueber- (otsuu^ von einem Buche 0011 .1 111t ( 11110 2 a rh 0 nicht l'cfl'or wäre, alO Olli Cn,»1Ml•VI11( in (001 י! einem W■»,! lauter, der in!'einem Veden nichts 0011 einem hehr. Buche mit Vliioualnue des מחזך »nd OrO 10; ה, כלש lH'i-1 hat. Bas! einst ein Mann lehre, dir Aben Wira geheißen hat. ist nur teu Anserwahltesten t'ctanul. Das! einst ein Mann lebte, der Daoid Kimchi geheißen hat, ist wahrscheinlich oem jutnrheu Proiessor ter Ijchr. Sora che auch nicht betauui. Sollte er den '.'lauten leimen,!0 tonnte eo alte! der englischen Ueherietoun;־! von Wefeuiito' Wörter- (111(1)0 sin. W'eleieu har er feine Jeile in einem oieier Bücher, und 00m Berstantnisse oerselde» fann die :stete gar nicht sein. Wir haben aber (11 denjenigen gesagt, die D r i g i 11 a 1 - A 11 ft sä p e bade» wolllen: 111111״, loarm» schreibet ihr nicht solche, toarni» (rigol ihr niihi euere W'eleln iautfeit, eitern Weift'"), eueren oortresslichen ל־'1י!)2־ Mit einem Wone, loaruut zeigt ihr iiirht wenigstens, dast ihr so viel wisset, wie schlechle Schnljnngcn‘t Mau ist 11110 die Vlutloort schuldig geblieben. Manche habe» bei tieier Zeitschrisi beklagt, das! sie nicht 0 0 p 11 t a 1־ genug ist. Wo sei erlaubt, bei dieser (Gelegenheit solgeude Beiuertnng zu machen. Man schrei! in oer Geschäftswelt alleiitlialbeii ״wohlseil", eo ist dies״ oao Schtagworl OeO MarfteO geworden. Aüertings hat Zn Onstrie Manches wohlseiler gemacht. Win guter stkock aber lostet heule noch io oiri, ala er srsther toileie. '.'1111׳ schlechte Waare ist wohlseil. Man tchreit in der Viteratur ״populär", aber um populär schreiden (11 Wunen, in ns! erst der Stoss 0011 irgend Jemande» in seiner Ganzheit Oargestelli woroen sein, ano diesem kan» ei» Anderer heranonehmen, was er für gut smoet, und eo pop°.lär darftelleu. Wo nichto ("elehrtes oorliegi, darf man nur leeres Geschwätz erwarten. Der Unterschied (wischen ״populär" und ״leeres Geschwätz" ist!ehr grost, so gros! wie;wischen Wölb 11110 Manschgolb. ts׳s war die Ausgabe dieser Zeitschrift, (11 er st manche Lachen selbst (11 gebe», die, imosern nichts i» der englischen Sprache oorhanden ist, als Quellen sur Istnsiiges Populäres hätten dienen lönnen. Die grosten christlichen Gelehrten des 11. Wahrlututerto haben viele gelehrte Werte geschrieben über gewisse!heile der indischen Viteratur, meist im Zusammenhänge mit gewissen dogmatischen W'egenstäiiOe». Biele dieser Werte sind trotz der christlicheli Färbung immer noch sehr werthvoll. Diese Werte stno iheits selten, theils auch veraltet in allgemeinen Anschannnge». Ans diesen Werken schöpsien die Missionäre. Die sögenannten indischen Wel ehrten (בסירם אל חבא נפשי) feiuicu auch diese Werte nicht. Diese Zeitschrisi hat nicht die Untersuchung gesnudeu, die sie vordiente. Sie horte ans in dieser Form;1t erscheinen, 11m vielleicht spä- 1er als Journal (in Foliosorm) in's Veben zu treten. Die geringe Anzahl der englischen Inden, welchen den Werth dieser Zeilschrist erkannten, haben das Aufhören derselben sehr bedauert Im Iewish Whroniele kann sich jeder Leser augenblicklich ohne die geringste Anstrengniig in einen Mitarbeiter verwandeln. Ws tostet ja nicht viel Borbereiuing, und noch weniger Kenntnis! irgend eine Alllagssrase in der Form eines Brieses zu geben, oder einen Paragrasen über etwas;11 schreibe». Die Hebrew :stewiew hat Kenntnis! erfordert. ') Ws darf hier der Spruch angessthn werden: כלי שיעלים 1הככלתי אינל בלהה בהה שידע כינינו (כיוסרי פיייסופים ב׳ יא Dieie mns! aber erst erworben werden. Diele Zeitschrift l'ätte Unterstiitznng verdient. Sie ist nutergeaange». weil sie Uiiterstiilziing vor- Wo Oarf hier uifhr nnbemerlt bleiben, das! die Wehrew :steview sich manches Berdienst erworben hat, indem sie Manches oem!agesticht anssetzte, welches »stglich genug war, in» bekannt gemacht zu werde». Dieses jedoch gehört mehr der Lokalität an, weshalb wir hier keine Wt11(clu־ heilen darüber geben. -- Mit- und stkachwelt hat nun ein Stuck Wieschichte erfahren. Der Schreiber dieser Zeilen hal dieselben;um Postament seines eigenen Mnbmes bestimmt. ~ Vielleicht — mit Wrlanbuif! der Medaktio» — wird derselbe eilte andere Säule errichte» , worans sein '.'käme im leniole or fame der stk ach weit stehe» soll "). Zum Schlüsse möge folgende Bemerlnng vielleicht nicht ganz überflüssig lein. Die Wleschichte der Inden, iitl'oieriie sie ans früherer Zeit etwa die Bersolgnngen beschreibt, ist eigentlich auch ein Stuck der christlichen (beschichte. Der Schlag, der ans die irommel fällt, ist die Wleschichte der!rommel und des Schlägers gemeinschaftlich. Die Literainrgeschichte der Inden ist ihr eigentlicher aktiver!heil nito gehört ihnen allein an. Diese unparteiisch, »nd mit Kenntnis! zu betrachten und dar(11stellen, ist eines Kenners nicht unwürdig. l)r. I e m a n d. Inland. Wiftt, TI. Jänner. Der Anhang über die Bnlgata, in der Schrift: ״Die hebräischen Traditionen in den 'Werken des Hieronmnns von Or. Manier" veranlastt mich Ihnen die interessante Mitthei- Inng (11 machen, das! der sehr gelehrte Mabbiner Steinhardt in Arad gründliche und umfangreiche Forschungen über das ganze Wesen der Bnlgata angestellt hat. Bielleicht enischliestt sich derselbe, seine Stndien, wenigstens über den Pentateuch, der Oessentlichkeit zu übergeben. Da Herr Mabbiner Steinhardt ein guter ungarischer Patriot ist. so sollte er Nachweisen, was ans der Uebersetzung des dem Szalader Komitat angehörenden Hieronnmns im Laufe der Zeit geworden ist. Or. Iellinek. Püpa, im Jänner. In Folge der mehruialigen Abdankung des Vorstehers, Hin. Weltner, hat das hiesige Stnhlrichteramt einen provisorischen Borstand ernannt, an dessen Spitze Hr. Jonas Fischer stehet Die Ansarbeitnug von Wleuicindestatnteu ist ihm;111׳ Pflicht gemacht worden. Als Basis werden die nichtigen Borarbeiien des Hrn. stkolärs Steiner benützt. Der hier in's Leben getretene ungar. Verein zählt ttl> Mitglieder — die Gründer desselben Or. Deutsch und stkotär Steiner sind Präses und Vizepräses, Lamberger stkotär und stkenmann Kassier. Für Lokal, Zeitungen und sonstigen Schriften wird bestens gesorgt. Hr. Lehrer Bak hat den Anfang gemacht, und diesem Vereine einige werthvolle ungarische Werke gespendet. Möge er viele stkachahmer finden. Tavitvpol, im Jänner. Ws ist für den Freund des Besfern ein beglückendes Gefühl, ans der sinstern stkacht der Indolen; von Zeit zu Zeit ein Paar freundliche Sterne sich hervordrängen und glänzeit zu sehen. Die stkacht wird dann zwar desto finsterer und ab sch recte 11׳ der. Win jüdisches Wenicinwesen in Wlalizie» ist und bleibt blos ein Begriff. Um Wlalizie» ans dem Schlinnmer heransznrntteln, um die eiserne Stagnation des IndiffereiitiöinitS in Flns!;11 bringen, bedarf es energischer Federn, lebendiger Geister, beseelt von jenen Ideen, die in Deutschland und Ungarn sich verkörperten. Leider schläft man hier den Schlaf noch des Mittelalters. Man hat cs in Galizien nicht einmal dahin gebracht, dem resormatorischen Wifer. womit innere Glaubens *) Ihre Mittheilungen werden mir immer sehr willkouiineu sein. Med.

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