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Ben Chananja · 1861-01-18 · 3 (18.1.1861) · p. Seite 22

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Journal
Ben Chananja
Volume
4 (1861)
Issue
3 (18.1.1861)
Date
1861-01-18
Page
Seite 22 (sequence 6)
Language
German
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22 Hr. L. versichert seine Leser, daß ich kein sranzösisch verstehe. Pure Verleumdung! Und trotz des Protestes des Hrn. L. steht in dem ״?lrch. Isr." daß Hirch den Kol Nidre abgeschafft hat (Oktvberheft S. 550.). Die Inkrinlination dcS Tvrnauer Korrespondenten im ״Mainzer Israeliten" weise ich mit Indignation zurück: dieselbe enthalt eine niederträchtige Lüge. Wenn Hr. Hildesheimer meinen Vorwurf entkräften will, lasse er die von mir angedentete Leite seines Berichtes abdrncken! Ich thue eS aus Schonung nicht. Llnf den Vorwurf deS Mainzer O'hasfid, daß ich kein hebräisch verstehe, antworte ich ihm: אהור לי. כוסל, הרע חיסל : 'שפה עבר לא ירעה. בהוהו פוסל בל הפוסל בתה־ לא שהעת . ftorrrspoiidenz. Ausland. Lvttdott, im Jänner. (׳'yertfci31m^. ־). Die Masse von Wertc«, die in De 11 l sch la » d erscheinen , .1־.ן" hier spurlos vorüber. — <56 ist )einer da, der sie lesen kann, nnv selbst, wenn einer da wäre, so tönnie er nicht darüber schreiben. Iran kel'S Buch ״Nach Jerusalem" (besser אשרי וןשיי ביתך) war ein S wand regen für das Ihronilie. <56 ist Wahlscheinlich da6 Ganze in deni Blatte erschiene». <56 hat dies seinen guten Grund. 6יא bat ein en g l i sch c r Geistlicher da6 Buch übersetzt, nnv so natürlich tonnte der No ts, st in des ')!'ec alten, s ohne viel Mübe den Weg dazu bahnen. Die Mortara Geschichte ist ein anderer Segen Gottes. Alle Worbe ist ein Vlrukel darüber. Die Winenden schreiben »ichlS, »nd die schreibenden wissen nichts. VI 1,6 Bubis wird stk ich 16. Das ist das ganze Gebeimnist. Vln der Spitze steht ein leitender Vlrtilel über irgend einen Gegrnüand, den die <5nglander!eiten lesen, weil er für sie zn hoch ist. Wir leien denselben nirbt, weil er oft leer ist. <5in leitender Vlrtilel »ins: os, leer!ein, aber wir niüssen ihn nicht lesen. <56 ist liier nicht der Drt eine rbeorie oder Geschichte der!eilenden Vlrtilel zn irlweibe», aber ini Villgemeinen »׳ollen ,>.׳<!׳ hier unsere VI»sicht anssvrechen, das! wenn!oirbe Vlr-iiel nicht die 'Kerdiclunng von woldnrchtachlen Ideen rittl,allen — vo» historischen Anschauungen dnrcl'drnngen so habe» sse »ich! niebr Werth als Gespräche über's Vstetter. 1 Das belieb!.׳.,',׳ Stück in rem Journal!st diejenige Vlbtl,.׳ilnng (von ׳,׳erfchiedeneni lkmiang), »׳elehe ״l^evlander"!lvossip) überschrieben. (56 sind das blos ge»׳öl׳nliche Betrachtungen über rag.׳Sangelege»l,ei׳ len, »ne!na» in, Kasseebanse mit einander svrichi. «5s ist weder der Beistand der M'nsen »och der Grazien ״otlnvendig, mit ganze Schiffs kadniigen von solche» Geplauder״ zn schreiben, <<6 sitzen ja Leute stundenlang im Kaffeehaus.׳!»samme», und schwaizen, vtienianden fällt es ein, dieses VllleS drucken zn lassen. Der allgemein politische rlnil des Blattes in <5״gl and ist Politik eil, großer ilu'il anch der liierarischei, Bläue, - ist vielleicht das Beste daran. Die Größe Gnglanrs befiel,, darin, daß man die Ideen von H e b h eo ' > nicht zm» Staaisge ft׳v geuiaihl Hai. De, Lia.n i " > Die Poliul, die Mau»!■me, - ft» ודיי"־, ה־בים vo,״«.׳״. ist ״iilu I as .',deal nnserer >,!! «'י.'׳ .!.reich, i Mm »ich!!,!״! 'Po, in in. ' läßt Jeden glauben und schreiben, was er will, und die Inden lonnen denselben Gebrauch von der Preßfreiheit machen, den anch Heiden — wenn sie hier leben würden — mache» könnten. Aber die Politik gehört nicht den Inden, sie gehört dem Lande. Wir haben um, das Porträt der einzigen jüdischen Zeitschrift gegeben. Wir haben -- wie alle Porträtmaler tfum — ein Bischen g e sch m e i ch elt. Das wahre Porträt zu zeige», wäre schauerlich. Wir Naben Manches verschwiegen, nur Naben uns ans das Vlenßerste bcschränkt. ״In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister." Wir Naben mit diesen Zeilen einige Stunden des Lebens verloren ׳. mögen Sic Ihne», Hr. Redakteur nur Ihren Lesern Gewinn werden. Wir wollen noch bemerken, daß das Iewisb ONronikle, so lange es besteht, VlnSländer, meist Deutsche, zu Nedakicnren hatte. (56 ist lein (Engländer da, der eS redigircn könnte, da doch ei» Vlnsländer vielleicht einige hebr. Wörter anrühren könnte, so wäre dieses sehr fatal für den Nedaktenr. Seit einigen Jahren ist Hr. Di׳. B e n i sch (ans Böhmen), Bcsijzer ״nd Nedaktenr dieses Blattes. Die 13 Glaubensartikel sind zuweilen wackelig, «in Glanbensartikel (der übrigens in den 13 nicht ist) lautet: ״Glaube, was du willst, und schasse dir Geld." Dieser j Vtriikel, welcher die Welt znsamnicnhäll, ist das lebende Prinzip des Blattes. Hr. 0,׳. Benisch ha, sich anch durch seine englische Ueberselziing der Bibel Verdienste erworben. Dieses Unter».׳.«,׳!׳,,. ft׳ ehrenvoll es anch für den Ueberseizer ist, so schmachvoll ist es für die englische Kommnnilät. Die dentsche» sowol, als die spanischen, holländischen, italienisehen und sranzösisch.״׳ Inden haben ivol nicht gewartet, bis ein Vlnsländer ilnie» die Bibel in ihrer Svrache!'״׳«>׳,,׳.׳׳.׳״ wird. In <5ו11ן.1ן1,ו> jedoch ist kein .׳,»geborner Jude fähig, dies zu Ihn״. Wir müsse» noch znm Schlüsse bemerken, daß die vor!,ergehen den .',eilen nicht etwa ans einer Malice gegen den Nedaktenr des Blatt׳ tes geschrieben sind, im Gegeittl'eile, Niemand kann denselben mehr j schätzen, als >vir.! Derselbe ist ein praklischcr Mann und redigicl sein Blatt mit Umsicht ״nd Ginsicht, lind zwar nach dem Gcschmackc der Leser. Wenn eine Gefellschast, die ein Speiset,ans fregnentirt, nur marinirtc Nattenschnanze nnv eingesalzene Hobelspäne essen will, so wäre .6׳ allerrings höchst lächerlich, wenn der Wir,!, sie nicht »ach ihrem Geschmacke bediene» möchte. 'Aber es ist dies keine Kost für andere Leute. (Schluß folgt.) 0,'- Jemand. Inland. Briefe 11״* Ärvß-Kaiiisrim. 111. Die Betann!machnng der an der Pester Gemeindefchnle getroffenen Neformen, woselbst attch! z» lesen ist, daß der löbl. Vorstand die Vlngelegenheit mit den Lebr e r 1, g e m ein, ch a f, l i ch b e r a l h e n h a b e. l׳a, meiner Klage über die unwürdige Stellung des Lehrers in der Gemeinde ein glanzendes Dementi gegeben. Der Schnlfrennd, der die!.׳,׳ rhat!ache den anfrichtigsten Beisall zoll,, darf niin hoffen, daß tic!es löbliche Beiipiel auch ans de», stachen Lande Nachahmung sind.״׳ werde. Ans gedachter Mittheilnng erfahre» wir »״,er Anderem, daß man von >,״n an deutsche Sprache - ungariich vorge,ragen »׳erde. Da ich in diesen Blättern der nngarischeu Sprache das Wort redete, ,0 |f,0 Ja re später hat Dante (in s.inem Buche de ״loiiaieliia) noch keine andern Grundsätze gehabt. Hob des - ohne Glaube» - hat die!.׳ G! nnciaize lünstlicl, rnrcl׳ gewisse Sostsmen gezogen, bervorgebrach,. Per c!׳ r i st I i ,!> .׳ I! aa , der modernen .,ei! in die Irnchl von du,er rbeorie des Hobbes. Bte Iolgen ee,!el>׳en sind allbekannt, (lieber die politische» Vlnstchl.» des י> o b!׳ e ist in alle» tveill'tchis biubern der Iilosone die N.'e >

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