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Ben Chananja · 1861-01-04 · 1 (4.1.1861) · p. Seite 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
4 (1861)
Issue
1 (4.1.1861)
Date
1861-01-04
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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H1((11f1rru!1!p im Wiele,jiiilifrijpr ffotjeil. Von Dr. ®nrmoli). *) 31. Grabstichel und Hetzer. Salomon Bennett. der oben (Nr. 29) genannte Künstler war fein Preiiste, sondern ein Pole. Er führte mit derselben Gewandtheit die Feder wie den Grabstichel. Seine zahlreichen Schriften, ebenso interessant als lehrreich, verdienen einen Platz i» jeder isracl. Bibliothek. Besonders wichtig ist sein ׳תפוצח '^ראל D ispcrsion and Progreß os Israel, die denkwürdigsten Schicksale der jüdischen Nafiou von den ältesten Zeiten bis ans unsere Tage enthaltend. Wir entnehmen dieser geistreichen Abhandlung, wo ein frommer Glaube an die Wahrheit de-- prosetischen Berkündigiingcn sich mit den mündlichen Ucbcrlicfernngen der Väter ans eine wahrhaft überraschende Art verschmilzt, folgende Notizen über den Verfasser, über die Zustände der Israeliten in Europa seiner Zeit und ihre Zivilisation im Mitteltelalter. Salomo» Bcnuckt war in PolozI, in Litthancn geboren, und wie alle seine Neligionsgenoffen erzogen. Er war bereits verheiratet, und Vater mehrerer Kinder, als sich der Sinn für Wissenschaft und Kunst in ihm regle. Sein Eifer für dieses Studium war so groß und so fcuerig, daß er für dasselbe Frau. Kinder nild Vaterland verließ. Es war im Monat Mai 1792, so erzählt er. als ich meiner Studien halber, eine Meise in'S Ausland untcrnahin, indem ich Frau und Kinder, Eltern und Verwandte und einiges Vermögen in Weiß-Rußland zurückließ. Ick reiste ab. um Studien zu betreiben, die ich bloS dem Namen nach kannte-, um zu studiren ans eigene Kosten, wenn gleich mein Vermögen dazu nicht hiureichtcLänder, Völker und Sprachen kennen zu lernen, die ich kaum dem Namen nach kannte-, ein Unternehmen, das unter unserem Himmelsstriche selten ausgesührt wird, und zumal von Leuten unseres Glaubens. Jedoch mein natürlicher Eifer zum Studium, welcher damals mciucn Verstand, mein Vermögen und die natürliche Neigung zu meiner Familie, zu meinen Eltern und Verwandten übcrwog, trieb mich an, mich zur Reise zu rüsten. Ich verließ also um die obengenannte Zeit, meine Wohnung zu Polozk in Weiß-Rußland, und reiste nach Riga in Kurland-. von Riga schiffte ich nach Kopenhagen, der Hauptstadt von Dänemark. I» dieser Stadt legte ich den Grund zu meinen Studien, und die Künste wurden der Hauptgegcnftand meines Fleißes.In Kopenhagen verweilte ich drei Jahre bis zu dem »nglücklichcn Ereigniß, da die Hauptstadt von einer großen Fcnerübrunft heimgesucht wurde, im Jahr f 1795. Der größere Theil der Stadt war nur noch ein Steinhaufen, alles in Unordnung, die Akademie zum Theil verzehrt, zum Theil zum Sitze öffentlicher Behörden umgcwandelt, Adel und Vornehme flohen auf's Land, und der Platz wurde öde. Ich war also gcnöthiget, dieses Königreich wieder zu verlassen-, ich beschloß zu weiterer Verfolgung meines Planes nach Deutschland zu gehen, und Berlin, die Hauptstadt der preußischen Länder, war meine zweite Station und Gegenstand melner Absichten. Im Juli <;95 kam ich zu Berlin an, wo ich de» zweiten Kursus in meinen Studien machte.In dieser Hauptstadt lebte ich vier Jahre. Der Druck der Jude» in Preußen verleidete mir einen länger» Aufenthalt daselbst ganz und gar, und machte, daß ich (obgleich mit einem Patent von der königlichen Akademie beebrt, und mit verbindlichen Privatschreiben. mit Versprechungen Ibrcr Majestäten deü Königs und der Königin), voch weit entfernt war. an eine Niederlassung in diesen, Königreiche zu denken-, ich trat also Anstalten zu meiner Reise nach England.Im November 1800 langte ich glücklich in der Stadt London an. (Fortsetzung folgt.) Korrespondenz. Ausland. London, Mitte Dezember. Kürzlich haben wir die Kopie der hebräischen Grabschrift des im vorigen Jahre verstorbenen Sir Jsak Leon Goldschmicdt, Baronct erhalte», welche wir hier wörtlich mit skrupulöser Genauigkeit niitthcilcu. Ohne den Werth der Frage- und AuSrnfuligSzeichcn im Geringsten zu verkennen, haben wir hier keine« Gebrauch davon gemacht. Der Leser möge privat davon Gebrauch machen. Da Mißgeburten von jeher einen Platz in Museen für sich angesprochcn haben, und da man ferner Zcitschristcn als Museen des Geisteö betrachten darf, so glaubten wir den Dank des Lesers zu vcrdic licn, dieser Grabschrift Leser in der Ferne zu verschaffen. ES muß noch bemerkt werden, daß diese Grabschrist aus dem Englischen übersetzt wurde. Eö hat — da dieselbe in englischer Sprache nur das Alltägliche enthält - uuö nicht »othwcndig geschienen, das Englische auch mitzuthcilen. פ״נ השר יצחק בן ההר׳ אשר גאלדשמיר ס״גל המכונה בעררןיגאלדשמיד נולד בלאנדאן הבירה בשנה תקל״ט לפ״ק. לגדלה ותפארת נודע שמו בשערים ראש וקדם היה בכל ענין המגיע לטובת הברת אנושית גם בכל דבר המגדיל ומרהיב פריי עץ הממלכה. ראשון הוא להעיר לבבות לגאל אחיו היהודים מעושק הוא גם הוא התנדב בעם להקריב עי1 מזבח הפשית*) כמה ימי שני חייו להחיש פדות היהודים בבריטניא אשר כלה ונחרצה חדש מעט לפגי מותו. הוא בא לעזרת הגבוהים לכונן וליכד (London College university.) ושמה נהרו כל בני עם עם ולא להבדיל בין אמונה ואמונה לשאב ממעיני החכמה והדעת, ומכיסו פזר בנדיבת לב לטובת בית חולים בקרבת היטיבה גם בכל ביה ובנין אשר בו יזרעז זרע צדקה והסד לכבוד ולתפארת ארצו ודורו. מרותי ו ופעלתיו הכירה המלכה וויקטאריא וכבדה אותו בגרדת שר ראשון ליהודים הנקרא בשם בממלכת הזאת י וגם גבירת מדינת פארטוגאל הרימה כבודו לקרא לו בשם שר המלוכה. ויניע וימת יצחק בשיבה טובה זקן ושבעי מי ם ביום ה׳ כ׳ג ניסן בן שתים ושמנים שנה ויקברו אותו חיים ור1ר בניו ביום ב׳ כ״ח בו חר״יט לפ״ק. Daß diese Grabschrift kein richtiges hebräisches Wort enthält, ist jedem Schnlknaben klar. Eö würde dieses blos beweisen, daß der Schreiber desselben weder hebräisch verstand, noch den leisesten Begriff vom Uebersetzeu überhaupt hatte. Dieses Alles hätte nichts aus sich. Man sagt aber, der jüdische Professor der hebräischen-Sprache an der Londoner Universität sei der Verfasser derselben. Dieses ist vielleicht wahr, vielleicht auch nicht wahr. Mau thut dein Professor vielleicht *) Dieses Wort ist ausgezeichnet in der Grabschrisl. Der E i n s e n d r r. *) S. vor. Ja heg S 512- 5lt».

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