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Ben Chananja · 1860-12-01 · 12 (1.12.1860) 1.Hälfte · p. Seite 634

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Journal
Ben Chananja
Volume
3 (1860)
Issue
12 (1.12.1860) 1.Hälfte
Date
1860-12-01
Page
Seite 634 (sequence 10)
Language
German
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— 634 — S. 8 findet sich eine recht angemessene, ausführliche Erörterung der jüdischen Dämonenlehre der Rabbinen. S. 15. Daß וראי, das gr. vtoi sein soll, scheint uns sehr gewagt. S. 16. Bei Gelegenheit des Hahnskultus ist noch Manches auch aus Nork ״die Götter Syriens" zu entnehmen. Ganz klar ist die Sache anch selbst nach den neuesten Entdeckungen nicht. Ebensowenig die abergläubischen Anspielungen des Thalmnd ans medizinische Sympathien. Die Scholien haben eigentlich die Pflicht anzndeuten, ob der Tert das, was er bespricht, für Wahrheit oder blos für irrigen Volksglauben halte. S. 18. Die Rede ist von dem, welcher die jüdische Kiblah verändert. Hr. W. erklärt allerdings nach den alten Scholien; doch fragt sich's noch, ob die babilonischen Synagogen immer den Eingang im Osten und die heilige Lade im Westen hatten. Wir erinnern uns nicht, daß die Richtung der Synagogen jemals gesetzlich abgeändert worden, was bei der Zerstreuung der Juden nach allen Himmelsgegenden jedenfalls irgendwo hätte zur Sprache kommen müssen, namentlich in späterer Zeit, als der Islam mit so ernster Sorgfalt die Kiblah überall bezeichnete. — Ans Maim. Hil. Thefillah V. und den beigesetzteu Glossen geht vielmehr hervor, daß die Stelle Ber. 6. b. אחורי ב״ה von den Gelehrten späterer Zeit nicht mehr mit Sicherheit erklärt wurde, denn sie streiten über den Sinn. Raschi's Behauptung nach der Thosifta Meg. III., daß die Eingänge der babilonischen Synagogen an der Morgenseite waren, ist wie es scheint ursprünglich nichts weiter als eine geschichtliche Darstellung des allgemeinen Gebrauchs, da Andere behaupten, sie seien an verschiedenen Seiten gewesen, obwol in Babilonien stets mit der Kiblah nach der Abendseite, und in den westlichen Ländern, wie in Palästina selbst, habe der Betende sich mit dem Gesichte zuin Tempel hin zu stellen. Man vergl. ב״ה zu טור I. §. 90, um sich zu überzeugen, wie umständlich der Begriff אחורי behandelt worden, ohne zu einem bestimmten Ergebniß zu führen. Es wäre jedenfalls wichtig zu ermitteln, wann und wo die Stellung der Synagogen abgeändert worden. Vielleicht gibt uns einer der gelehrten Rabbinen in dieser Zeitschrift darüber Aufschluß. Wir sollten meinen der Gegenstand müsse doch irgendwo zu einer wichtigen!שדר Anlaß gegeben haben*). S. 19. טכזיא von rvfißtvfia, TVfißtiK herzuleiten, ist höchst gezwungen. Das Wort׳ bedeutet Todtengebeine, s. Haflaah Scheberchin unter טס. Anch ist die Leseart selbst streitig. Wir glauben, die Scholle bedürfe einer Berichtigung. S. oben 9-18. 188-199. 283-28S. 374-377. Med.

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