Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 12 (1.12.1860) 1.Hälfte
- Date
- 1860-12-01
- Page
- Seite 632 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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632 — Mondlichte fehlschlägt, ist nichts Gutes zu erwarten, der Grund ist ein Räthsel, das er den Leser lösen läßt. 426, 2. Man muß das Trinken unterbrechen, wenn die Tekusa einfällt. 206,8. Der Sohar verbietet nach dem Minhagebete אשדי zu beten; A. bemüht sich zu entschuldigen, daß man dennoch am Versöhnungstage vor dem Neilagebete אשד bete. 108, 5. Die Kasuisten wollen, daß der Vorbeter einen Leibesfehler habe» dürfe. A. aber stimmt dem Sohar bei, daß der Vorbeter ein tadelloses Aeußere habe. 53. 8. A. sprach seinen Zeitgenossen die reihte Andacht beim Gebete ab, was auch Josef Karo behauptete. 89, 12. 93, 3. Er spricht seinen Zeitgenossen, so sehr der Thalmud ihre Hauptforce war, die echte thalmudische Gelehrsamkeit ab. 547, 8. Er äußert sein Mißfallen über die öffentlichen Vorträge der damaligen Rabbinen. 290, 1. Was die Pijutim betrifft, so ist seine Aenßerung;63. bekannt. Bezeichnend ist es, daß er die später hinzugefügten Sabbatgebete für nicht obligat hielt. 281, 3. Nach A. müßten die Neuorthodoren die Schaufäden frei und zur Schau tragen, und die Kragen ihrer Röcke nicht modern, sondern rund zuschneiden lassen. 8, 13. 10, 4. Literärijche Anzeigen. Die Scholien zum babilon. Thalmud, von L. Mesner, Rabbiner des Königgrätzer Kreises.!.Heft. Berachoth. Prag 1859*). Das anS Nachod 3. April 1859 datirte Vorwort faßt sich mit Recht sehr kurz. Ein Werk dieser Art bedarf keiner weitläufigen Einführung. Jeder Sachkenner wird es mit Vergnügen willkommen heißen. Selbst diejenigen, welche nur des Gesetzes wegen den Thalmud studiren, fühlen oft genug die Verlegenheiten, welche ihnen der sprachliche Ausdruck, und noch weit mehr der sachliche Inhalt, fast auf jeder Seite bereitet. Da reichen überall die Wörterbücher und die in Zeitschriften zerstreuten, gelegentltchen archäologischen Bemerkungen nicht aus. Die rabbinischen Erklärungen können schon darum nicht genügen, weil das ') S. oben Heft VII., S. 366.