Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 12 (1.12.1860) 1.Hälfte
- Date
- 1860-12-01
- Page
- Seite 630 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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— 630 — tere Theil des M. A., nämlich vom 242. Absch. an größer als der erste Theil ist, so verfloß dagegen von der Zeit der Anfrage bis zum Referate derselben einige Zeit; wir hätten demnach das Todesjahr A. annäherungsweise, übereiystimmend mit de Rosst 1682, eruirt. — Betrachten wir einige Eigenthümlichkeiten A.'S als Gesetzeslehrer. Mancher kultuelle Usns war ihm nicht genehm, war ihm anstößig. Er tadelt es, daß man stch's erlaubt, im Gebete manchen Vers zu zertheilen, findet es als illegal, daß der Beschneider seine Rezitation mit וכרות beginnt 1c. Absch. 51. Er protestirt gegen die damals allgemein üblichen Betpnlte, Stender. 90, 36. Die Verse, welche beim Priestersegen von den Betenden gewöhnlich mit Vehemenz gesagt werden, sind ihm mit Jsserls ein schreiender Mißbrauch. 128, 39. Er begreift es nicht, warum man nicht darauf steht, indem man den Priestern den Vorrang beim Thora-Aufrufen gibt, ob sie auch verstehen, die Thora mitznlesen. 135, 5. Sünde ist es ihm, daß man, gestützt auf Horowitz, zwischen dem Händewaschen und dem Segensspruche Psalm 23. betet. 136, 2. Nicht in der Ordnung findet er es, daß auch die Frauen im Tischgebete des den Männlichen Israels aufgedrückten Bundessiegels erwähnen. Andererseits sucht er Manches, das an und für sich nicht recht, sich aber doch eingebürgert hat, so viel als möglich zn entschuldigen. Daß die Vorbeter während des Singens sich beim Kinne fassen. 97, 1. Daß man ans das Verbot von, חדש keine Rücksicht mehr nimmt. 489, 17. Ihm haben wir auch viele. Erleichterungen zu danken, mit welcher er der Zeit und den Umständen Rechnung trug. Wir haben es ihm zu verdanken, daß wir im Winter nicht auch auf Schalet oder kalte Speisen angewiesen sind. 235, 43. Wenn er auch sich scheut das Rasiren an den Halbfeiertagen, mit Rücksicht auf Raben» Tam zu erlauben, so gestattet er doch die Nägel abzuschneiden. 532. 1. Er verwirft die Erschwerung seiner Vorgänger, daß man am Versöhnungstage seinen eigenen Speichel nicht verschlucken dürfe. 567, 8. Er verargt es der Welt nicht, daß sie den eigentlichen Sabbat erst dann beginnt, wenn man in der Synagoge das Nachtgebet verrichtet. 261, 13. Er tritt mit Rücksicht auf die Umstände der Erschwerung des ש״כ rc. rc.