Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 11 (1.11.1860) 1. Hälfte
- Date
- 1860-11-01
- Page
- Seite 580 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- Rashi 1× ep/1002670
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— 580 — zösische 1א1ד״טיאע (Orties, der Plural von Ortie), welches dieselbe Bedentnng hat. Nur nach dieser Auffassung des fraglichen Wortes, wird der Sinn der ans Sabb. 162, », angeführten Stelle recht klar, dieselbe lautet nämlich: ״Ein Rosenkranz ist die Jugend — sie hat der duftenden Freuden gar viele in ihrem Gefolge — eine Brenneffelkrone das Greisenalter — es ist von gar mannigfachen Leiden, Beschwerden und Unannehmlichkeiten begleitet." 115.3 חלת. R. Rathan betrachtet das ת׳ in הילתא als zur Wurzel gehörig, es ist aber nichts Anderes, als das im Aramäischen gebräuchliche 'ת Demonstrativum, welches dem hebräischen ה׳ הידיעה entspricht; הילתא, also =5 הגיא von der Rad. היל. 116,חמט♦ Landau: ״Beugen, krümmen." In der angeführten Thalmudstelle jedoch, Sabb. 54, b., bedeutet das Wort nach Aruch ״in Fäulniß übergehen" (?) nach Raschi ״anschlagen׳׳. Hiernach dürfte es verwandt mit ״הבט״ (s. diesen Art. im Aruch) sein. Ueber die Verwechslung des "2 mit מ׳ , vergl. oben S. 394.8. V.הטי. 117. חמטא. Landau: ״Staub, Nebel." Nach dem Zitate des Aruch jedoch aus dem jerusalemischen Targum z. Gen. 15, 17. bedeutet המטא nichts Anderes als ״Nebel, Dunkelheit , Finsterniß." Wir möchten übrigens dieses Wort, das sonst nirgend vorkommt, für eine Korruption aus dem von den Targumim in genannter Bedeutung häufig gebrauchten "אמיטתא" halten, um so mehr als der gleichfalls jerusalemitische Midrasch Ber. r. Absch. 44. Sekt. 6.) in der chaldäischen Parafrase zur erwöhnten Stelle wirklich אנליטתא hat. 118. חסל. Bedeutet nach den Zitaten R. Narhan's aus den Targumim nicht nur vollendet sein, aufzehren" wie Landau übersetzt, sondern auch ״entwöhnen" (der Mutterbrust). Ferner bekennen wir, daß im Aruch 3. v. ein höchst auffallender Schreibfehler sich eingeschlichen, der auch in die neue Edition von H. Sperling. Lemberg 1857, übergegangen ist. Es sind nämlich die Worte: ״עד גמלך עד גמלם", angeführt, nun findet sich 1 עד גמלך Sam. 1,23. עד גמלם hingegen kommt nirgend vor; es ist dies aber offenbar ein Erratum des AbschreiberS, statt dessen man die chaldäische Parafrase zur ersten Stelle, nämlich "עד דתחסלין יהיה" zu setzen hat, wie dies bei den andern Zitaten der Fall ist.